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Trotz Dauerregen: Tausende von Besuchern begeistert von der Premiere des Events „Veitshöchheim bewegt sich“

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

03Siegerfoto1

Siegerfoto Seifenkistenrennen

Link auf Mainpostbericht vom 19.7.2011 (pdf) 


Eine tolle Resonanz fand am Sonntag das Seifenkistenrennen „Canonball-Run mit großem Sport- und Spielfest im Schulsportzentrum nach dem Motto „Veitshöchheim bewegt sich“, obwohl es ganzen Tag in Bindfäden goss.


Links auf Fotoalben   -  Teil 1 Benefizlauf    -     Teil 2 Seifenkistenrennen und Restprogramm


Grandioser Canonball-Run 

03SiegerteamJUZStreetworker    03Seifenkisten

Total begeistert waren nicht nur die vielen Besucher über die 13 höchst originellen Seifenkisten, die beim Canonball-Run die 300 Meter lange Rennstrecke herunter bretterten und die Rekordzeit von 25,80 Sekunden des aerodynamisch gestylten 70 Kilogramm schweren „Streetworker“-Schlittens des Jugendzentrums mit Fahrer Andre Mayer bejubelten.

Auch die BR-Redakteurin Melanie Bußjäger, die mit ihrem Team das Rennen für einen Bericht in der Sendung „Bayern feiern“ im Bayerischen Fernsehen am 26. August um 19:45 Uhr aufzeichnete, fand das Rennen super und war voll des Lobes über die äußerst professionelle Abwicklung unter der Regie von Florian Stark und Jana Klapprodt.

01Organisatoren

Sichtlich geschafft: Florian Stark und Jana Klapprodt können jedoch sehr stolz über das Geleistete sein

Was diese beiden jungen Leute hier mit ihren Mitstreitern auf die Beine stellten, verdient allerhöchste Anerkennung.

03SeifenkisteTeamAnsbachGillesBrey  03SiegerEhrung3  03SeifenkistenimSchlepptau 03SeifenkisteLutzimperium 03SeifenkisteKraftsport   03SeifenkisteMarioKachor  03SeifenkisteausPappe   03SeifenkisteausPappe1   03SeifenkisteSchwarz 03SeifenkisteFeuerwehr  SeifenkisteKachurMario

Beim Seifenkistenrennen nur knapp hinter dem Siegerwagen erreichten das Team Ansbach mit Gilles Brey in 26,43 Sekunden und die Jugendfeuerwehr mit Frederic Jantsch in 26,58 Sekunden die Podestplätze. Im Lauf der besten Sechs vertreten waren noch die Teams „Firebolt“ mit Lukas Korth in 28,03 Sekunden, „Lutz-Imperium“ mit Steffen Lutz in 28,50 Sekunden und „TGV-Kraftsport“ mit Aaron Schille in 29,77 Sekunden.

 

Gelungener Benefizlauf

Siehe gesonderter Bericht - Link hier

 

Firmenchefs fuhren Bobbycar

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Eine tolle Show war in der Rennpause neben dem Bürostuhl-Rennen der örtlichen Firma ErgoBasis von Florian Götzner

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auch das Bobby-Car-Spaß-Rennen der Chefs sieben örtlicher Firmen, das Roland Hoier vor Carsten Krist und Frank Lauterbach für sich entschied.

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Toller Nebeneffekt: Die amerikanische Versteigerung der sieben Bobbycars durch die Event-Moderatorin Katharina Genheimer erbrachte gar noch einen Erlös von 680 Euro zugunsten des Vereins „Hilfe für Anja“, wobei Joachim Röder den Vogel abschoss und für das lenkbare Sieger-Gefährt des Autohauses Keller 350 Euro hinblätterte.

Typisierungsaktion von Erfolg gekrönt – 120 Blutspender

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Ein alle Erwartungen übersteigender Erfolg war auch die Typisierungsaktion, die der Rimparer Andreas Münch vom Verein Hilfe für Anja e.V. zusammen mit NETZWERK HOFFNUNG, der Stammzellspenderdatei des Universitätsklinikums Würzburg in den Räumen der Mittelschule durchführte. 120 Bürger ließen sich hier zehn Millimeter Blut abzapfen und in das weltweite Register für Stammzellspender aufnehmen.

“Eine Klasse Aktion“ freute sich denn auch voller Zufriedenheit Institutsleiter Professor Dr. Markus Böck. Da im Schnitt bei 1,0 Prozent der Blutspenden die Gewerbemerkmale mit einem Leukämiekranken übereinstimmen, habe sich die toll gelaufene Aktion schon deshalb gelohnt, da dadurch nach der Statistik mindestens ein Menschenleben gerettet werden kann.

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Um die 120 Blutspenden analysieren zu können, benötigt Böcks Institut jedoch ein Spendenaufkommen von 6.000 Euro. Neben dem Erlös aus dem Startgeld des Benefizlaufes von 400 Euro spendeten Fahrschul-Betreiber Jürgen Witzke anlässlich seines 60. Geburtstages ebenso 500 Euro wie die Sparkasse Mainfranken und es gingen auch viele weitere Einzelspenden ein. Hinzu kommt schließlich auch noch der an den Bewirtungsständen erzielte Erlös.

Lange Schlangen

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„Solch lange Schlangen bildeten sich nicht einmal vor meinem Bratwurststand zu Hochzeiten des Altortfestes“ war der „Profi-Griller“ Harald Röhm sichtlich überrascht über die Resonanz. Auch der Cafe- und Kuchenstand war ständig dicht umlagert,

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während in der Mittagszeit von der Musikschule die Bigband mit Jazz- und Swing, die Rockband und ein Percussions-Ensemble für musikalische Unterhaltung sorgten.

Viele weitere sportliche Attraktionen

 

Nicht nur entlang der Rennstrecke, auch das Sport- und Spielfest, das aufgrund des Regens nach dem Motto „Veitshöchheim bewegt sich“ Großteils in der Dreifachturnhalle über die Bühne ging, stieß auf großes Interesse. Bis auf den Frisbee-Workshop der Mittelschule und die Kinderspielstraße der BRK-Ortsgruppe konnten so alle Programmteile stattfinden,

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Erstaunlich, dass trotz der Nässe 44 Kleinkinder bis fünf Jahre das Angebot der TGV-Turnabteilung in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Witzke nutzten, den Bobby Car-Führerschein zu erwerben.

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Aber bei den sonstigen Angeboten im Freien war natürlich der Andrang wie beim Schminkstand der Tanzsportgarde oder beim Luftballonwettbewerb der SPD  nicht besonders groß war.

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Dafür war die Tribüne der Dreifachhalle zu den Vorführungen immer sehr gut besucht.

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Neben einem Schauturnen mit akrobatischen Turneinlagen der Turntalentschule auf der spektakulären Tumbling Bahn und einem Trampolin-Springen-Vorführung der TGV-Turner mit anschließendem Schnupper-Springen unterhielten auch eine Jonglagevorführung des Gymnasiums und eine Taichi- und Karatevorführung des Kikentai-Dojos.

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Nicht alltäglich war das Achtmeterschießen mit Schwarzbrille, das unter Anleitung des Mannschaftsführers Marcel Heim der Blinden-Bundesligamannschaft des BFW die SVV-Jugendabteilung betreute.

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Es öffnete die Kraftsportabteilung der TGV ihre Pforten, wo vor allem die jüngeren Besucher die Geräte erprobten. Sich selber sportlich betätigen konnte man sich bei Volleyball und Badminton.

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Vertreten war auch der Agenda 21 –Arbeitskreis und ein Infostand des DLO-Fernmeldebataillons.

Keine Eintagesfliege

Am Ende freute sich auch der den ganzen Tag anwesende Bürgermeister Rainer Kinzkofer, dass hier vor allem auch durch das Engagement junger Leute aus dem Verein Abenteuerspielplatz und dem Jugendzentrum in Zusammenarbeit mit zahlreichen örtlichen Vereine und rund 50 Helfern eine in dieser Größenordnung auf sportlichem und geselligem Gebiet noch nie dagewesene Gemeinschaftsveranstaltung trotz des Regens erfolgreich über die Bühne ging. Alle waren sich einig, dass dieser Event keine Eintagsfliege bleiben soll und sogar noch weiter ausgebaut werden kann.

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