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Musikalischer Rückblick auf 25 Jahre Musikverein Veitshöchheim im idyllischen Pfarrhof

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 

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"Super tolles Konzert! Auch der Schauer konnte die Stimmung nicht trüben....“ so äußerte sich restlos begeistert eine Besucherin auf Facebook.

Bereits zum zweiten Mal hatte Pfarrer Robert Borawski den Garten seines Pfarrhauses in der Herrnstraße für ein Serenadenkonzert des Musikvereins geöffnet, das ganz im Zeichen des 25jährigen Vereins-Jubiläums stand.

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Vorsitzender Johannes Röhm freute sich in der romantisch illuminierten Kulisse über 100 Gäste begrüßen zu können.

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Mit dem Geburtstagsmarsch von Ernst Mosch brachte sich das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Stefan Wagner selbst ein Ständchen.

Die Geschichte und die bisherigen Reisen des Musikvereins quer durch Europa und sogar nach Nordamerika zogen sich wie ein roter Faden durch das Konzertprogramm und die gekonnte Moderation von Cornelia Leberfinger und Lisa Heckl.

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Bereits drei Mal bereiste der Musikverein die Toskana. Mit einem Querschnitt aus den Opern von Gioachino Rossini ließ man die Erinnerungen an die italienische Leichtigkeit und die Besuche in der Partnerstadt Greve, in Siena sowie im weltberühmten Florenz wieder aufleben.

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Das Thema aus dem Walzer „Estudiantina“ wurde 1970 unter dem Titel „Spaniens Gitarren“ bekannt. So spannte Emile Waldteufels Walzer den Bogen zur Spanienreise des Musikvereins im Jahr 1992.

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Die drei bisherigen Reisen in die sächsische Partnerstadt Geithain bei Dresden wurden mit Peter Schads Polka „Jubiläumsklänge“ bedacht.

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Nach einer kurzen Unterbrechung durch einen Regenschauer, von dem sich die Besucher aber nicht vertreiben ließen, ging es weiter ans Meer. Bei einer Reise in die Normandie und nach Paris im Jahr 1998 besuchte man unter anderem Mont St. Michel und Honfleur an der Atlantikküste. Im Konzert ging die Reise mit „Fluch der Karibik“ zwar auch ans Meer, jedoch in etwas wärmere Gefilde.

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Den geschichtlichen Ereignissen der letzten 25 Jahre zollten die Musiker mit „Only Time“ von Enya Tribut.

Beim Gründer und Initiator des Musikvereins Gunter Wurm bedankte sich das Orchester mit dessen Lieblingsmarsch „Anchers Aweigh“, welchen der Ehrendirigent auch selbst dirigierte.

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Wurm war es auch, der 1994 eine Musikreise nach Russland bis hinter den Ural organisierte, an der auch einige Aktive des Musikvereins teilnahmen. In dem Stück „Glasnost“ waren neben der ehemaligen Sowjethymne auch alte Russische Melodien zu hören.

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Das Trompetenregister war bei „Buglers Holiday“ gefordert. Bei diesem Stück des amerikanischen Komponisten Leroy Anderson erinnerte man sich an die tollen Erlebnisse einer Nordamerika-Reise, welche die weitgereisten Musiker im Jahr 1991 nach Kanada führte. Auch die Musik aus dem Gründungsjahrzehnt, den Achtzigern durfte nicht fehlen. So waren Melodien wie Thriller, Time after Time und Eye of the Tiger unter dem Titel „Eighties Flashback“ zu hören.

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Dass Musik ihre große Liebe und Leidenschaft darstellt zeigten die Musiker beim Welthit „Music“ von John Miles.

Zum Abschluss des Konzertes zog das Orchester mit „One Moment in Time“, gesungen von Theresa Englert, noch einmal alle Register und verzückte so die Zuhörer vor dem in der Dämmerung angestrahlten Pfarrhaus.

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Auch als kleines Dankeschön an Pfarrer Borawski spendet der Musikverein einen Teil des Konzerterlöses für die benötigte neue Ausstattung des Kindergartens St. Bilhildis.     

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Amely Bauch 08/01/2012 16:40

Thomas Struchholz hat ein sehr umfangreiches, imposantes Werk geschaffen, das ohne Zweifel sein Geld wert ist. Es ist viel mehr als eine Chronik, es ist gleichzeitig ein Bildband und eine lebhafte
Schilderung der neuen Geschichte durch die Zeitzeugenberichte entstanden. Das verdient hohe Anerkennung. Doch leider ist das Buch dadurch sehr groß und schwer geworden, auch preislich keine
Kleinigkeit mehr.
Der Gemeinderat wünschte sich eine Überarbeitung der bestehenden Ortschronik mit Ergänzung der letzten 30 Jahre und einem Stichwortverzeichnis.Wenn sich der Autor an diese Vorgaben gehalten hätte,
wäre das Werk deutlich kleiner, leichter und kostengünstiger.Ich denke, dass dann die Abstimmung über den Kauf der Chroniken im Gemeinderat anders ausgefallen wäre.
Die Fraktion Bündnis 90/ Grüne konnte aber unter den gegebenen Voraussetzungen dem Kauf nicht zustimmen.
Sehr schade finden wir aber die fehlende Kompromissbereitschaft des Autors bezüglich der erfolgten Abstimmung, denn er hat sich dadurch die Möglichkeit verbaut, an einem einzigen Tag 650 Exemplare
zu verkaufen und die übrigen Exemplare kostenfrei zu lagern.

Amely Bauch, Fraktionssprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen