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Michl Müller setzte das Highlight bei der ersten Prunksitzung des Veitshöchheimer Carneval-Clubs

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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von Dieter Gürz

Link auf Fotoalbum 

Link auf Video-Ausschnitte:  habe ich auf Wunsch des VCC wieder gelöscht

 

 


In Hochform präsentierten sich die über 200 Akteure der ersten von vier Prunksitzungen des Veitshöchheimer Carnevalclubs 1966 e.V. (VCC) in der stimmungsvoll dekorierten Narrenarena Mainfrankensäle. Die über 500 begeistert mitgehenden Besucher waren auch nach über sechs Stunden Klamauk aus dem Häuschen.

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"Zeigt her Eure Schuh - die passen ja zum Kleid der Prinzessin!"

Souverän und leger moderierte der gut aufgelegte, gegenüber dem Vorjahr sichtlich um 35 Kilogramm erleichterte Sitzungspräsident Günter Hillawoth ein höchst kontrastreiches Programm, bei dem sich „Schlag auf Schlag“ fulminante Marsch- und Schautänze mit zündenden Büttenreden und mitreißenden Musik- und Gesangseinlagen abwechselten.

Zu Beginn gab es nach von dem fulminanten Einzug und der Begrüßung durch den ersten Club-Präsidenten Elmar Knorz ein Novum:

02JanPrologHillawoth00LandratNuß
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Mit einem charmant vorgetragenen Prolog eroberte der fünfjährige Jan die Herzen des Publikums. Da ist auch Landrat Eberhard Nuß hellauf begeistert.

03ErhardSungelBriefing01
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Elferratssprecher und Hillawoths Stellvertreter  Erhard Sungel führte mit einem humorvollen „Briefing“ exzellent in die vom Starlight-Duo musikalisch begleitete Sitzung ein.

Das Publikum bekam bereits auch einen Vorgeschmack auf die Närrische Weinprobe am 4. Februar um 19.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Denn Sitzungspräsident Hillawoth konnte mit Michl Müller als Dreggsagg aus der Rhön, dem früheren Margetshöchheime Ortsoberhaupt Günter Stock als Steigerwaldweinbäuerle Karl

14ErlabrunnerNarrekoepf3KoerberKlaus
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und als Knaller a la Altneihauser Feierwehrkapell’n die Kapelle Erlabrunner Narreköpf mit ihren extravaganten Kopfbedeckungen wie Hirschgeweih und Klobürste unter der Leitung ihres Saxophonisten Klaus Körber (Foto)  gleich drei Nummern dieser Sendung aufbieten.

21MichlMueller12
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So riss Fernsehstar Michl Müller mit seiner Liebeserklärung in Styropor und als Zugabe mit Hits wie  „Sex ist nicht alles“, „Fleischereifachverkäuferin“ und „Krumbeernszelod“ das begeistert mitgehende Publikum noch weit nach Mitternacht von den Sitzen.

19SteigerwaldweinbaeuerleGuenterStock04
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Ohne großes Spektakel verstand es im Gegensatz dazu Günter Stock mit seinem trockenen Humor als Steigerwaldweinbäuerle die Narrenschar zum Toben zu bringen.

12RolfHerzel05
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Fernsehreif war vor der Pause auch der Auftritt des Rottendorfers Rolf Herzel, der als Gitarre spielender Hauptmann Küppers scharfzüngig mit Scharfsinn und Witz Spitzen-Politiker „derbleckte“ und das Geschehen im Land karikierte.

12RolfHerzel03
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Aber auch das Lokalkolorit kam nicht zu kurz.

17Ratschweiber05
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Dafür sorgten nun schon im 23. Jahr Barbara Kinzkofer und Marianne Arntz, die als Ratschweiber nach dem Motto „Wir wissa olles“ herzerfrischend viel Interessantes aus dem Ortsleben und dem Hause des Bürgermeisters zu berichten hatten.

10RudiZott04
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Das „gnadenlose“ VCC-Urgestein Rudi Zott, der nach der „Machtergreifung“ Kinzkofers vor 25 Jahren als „Häuptling in unserm Kaff“ in seiner unnachahmlichen Art auch Themen wie das Bahn-Dilemma, Tiger Woods, Alice Schwarzer und Wikileaks ins Visier nahm, kam nicht ohne Zugabe von der Bühne.

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Eine Intelligenzleistung vollbrachte Werner Flocki Siebentritt, der völlig frei redend, vortrefflich einen greisen Psychiater mimte.

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Für das erste musikalische Glanzlicht sorgten die um einen Mann zum Quintett angewachsenen VCC-Trendsetter mit Stimmungsliedern wie „Das Vögelein vom Titicacasee“ oder dem Ötzi-Hit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“.

Dass der VCC ein wahrer „Jungbrunnen“ ist, offenbarte einmal mehr der Gardenachwuchs des VCC,

04Tanzknirpse04
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angefangen vom köstlichen Auftritt „Was quakt denn da“ der 23Tanzknirpse,

11WeißeGardeSchautanz01
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über die flotte „Pyjama-Party“ der Weißen Garde

13RoteGardeSchautanz02
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bis hin zum farbenprächtigen Schautanz „Till Eulenspiegel“ der Roten Garde

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und dem zum Thema Gewalt tänzerisch brillant umgesetzten Schautanz „Schau nicht weg“ der Blauen Garde

16BlaueGardeMarschtanz
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18MaennerballetWindsheim1
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Ein tänzerisches Feuerwerk inszenierten hier aber auch von der Gastgesellschaft KaGe Windshemia Bad Windsheim das Männerballett mit einem Streifzug durch die Musical-Welt

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und deren Tanzgarde mit dem Klasse, Rasse und Tanzakrobatik offenbarenden Schautanz „Las Vegas – Von der Wüste zum Paradies“.

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Mit ihrer in einem langen Barock-Kostüm erschienenen Prinzessin Nicole hatten die Bad Windsheimer einen besonderen Augenschmaus auf der Bühne, die von einzelnen Akteuren wie im Bild von Rolf Herzel immer wieder gerne ins Geschehen einbezogen wurde. 

06RalfMahlmeisterTillvonFranken01
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Unterfrankens Fastnachtspräsident Kurt Baumeister zeichnete  Trendsetter-Sänger Ralf Mahlmeister mit dem Till von Franken aus. Ralf Mahlmeister hat von 1986 bis 1989 im kleinen Chor vom MGV (Männergesangverein Veitshöchheim) mitgewirkt. Ab 1990 bis zum Jahre 2003 gehörte er der Gesangsgruppe Spätzecknachtigallen an. Von 2001 bis zum heutigen Tag ist er Mitglied der „Trendsetter“, die sich mit ihren Faschingsliedern inzwischen weit über die Grenzen Veitshöchheims hinaus einen Namen in der närrischen Zeit gemacht haben. Des weiteren ist er seit dem Jahre 2000 Elferrat und fungierte von 2003 bis 2010 als Elferratssprecher. Verantwortlich ist er außerdem für die Homepage des VCC.

 

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