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Turngemeinde Veitshöchheim befindet sich im 135. Jubiläumsjahr im Aufwind

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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"Wir haben ein tolles Team im Vorstand, jeder nimmt seine Aufgaben voll und verantwortungsbewusst wahr" lobte  Michael Ziegele (Bildmitte),  seit einem Jahr als TGV-Vorsitzender im Amt, in seinem ersten Rechenschaftsbericht vor den Delegierten der Jahreshauptversammlung seine Mitstreiter  v.l. Wolfgang Röhm (Finanzen), Wolfgang Herbert (Liegenschaften), Ruth Lehrieder (Sportbetrieb) und Manuel Deißenberger (Verwaltung).

Alle ziehen an einem Strang

Alle würden an einem Strang ziehen. In einer Klausurtagung habe der neue Vorstand sich der Themen Veranstaltungen und Fort- und Weiterentwicklung der Räumlichkeiten der TGV angenommen. So habe man bereits mit dem "Bewegungsmelder " ein etwas anderes Sportevent veranstaltet. Dabei hatten sich über drei Tage nicht weniger als 100 Helfer bereit erklärt, ehrenamtlich mit anzupacken. Die prächtige Stimmung innerhalb der großen Helfermannschaft und die perfekte Organisation hätten sicher deutlich mehr Teilnehmer- und Gäste verdient gehabt. Konzeptionell weiterentwickelt, soll der "Bewegungsmelder laut Ziegele keine Eintagsfliege bleiben.

Qualitätssiegel

Vorsitzender Ziegele verlas die Glückwunsche des zurzeit im Kloster Andechs weilenden Bürgermeisters Rainer Kinzkofer  zum 135. Vereinsjubiläum. Mit ihrer Leistungspalette zur sportlichen Betätigung vom Kleinkind bis hin zu den spätjugendlichen Mitbürgerinnen trage die TGV als einer der bedeutendsten Vereine in der Region zum guten Ruf von Veitshöchheim bei und sei ein wichtiger Standortfaktor. Dies habe erst vor kurzem die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Turn- und Sportverein" durch das  Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen  unter Beweis gestelt, das die TGV als erster Verein in Unterfranken erhielt.

Umstrukturierung 

Die Sportvorsitzende Ruth Lehrieder berichtete über die Umstrukturierung der Abteilung "Freizeit und Gesundheitssport, Powersport". Entsprechend einem Beschluss des Vereinsrates  gibt es ab September an ihrer Stelle  drei neue Abteilungen und wurden die ihr bisher zugehörigen Volleyball-Hobbygruppen von Bernd Janocha und Manfred Roßner der Volleyball-Abteilung einverleibt. Zur neu gegründeten, von Bernhard Pentrop geführten Abteilung "Gesundheitssport" gehören die Gruppen Wirbelsäulengymnastik, Yoga-Stretching-Atemtechnik, Herzsport, Nordic-Walking und Wandern. Die neue, von Ulrike Ißleib geführte Abteilung "Gymnastik und Step" umfasst die Gruppen Seniorinnen fit & mobil, Aqua-Power, Vitalgymnastik, Skigymnastik, Sommerfitness, Aerobic, Step an Tone, Step-Aerobic und Fit über 40 (m/w). Eine eigenständige Abteilung ist nun auch das „Klettern“.

Für das Jubiläumsjahr kündigte die Sportvorsitzende noch einen Übungsleiter- und Ehrenabend am 13. Oktober im Feuerwehrhaus und die TGV-Nikolausfeier am 9. November in der Dreifachturnhalle an.

Steigende Mitgiederzahlen 

Nach den Worten des Verwaltungs-Vorsitzender Manuel Deißenberger war die Einstellung von Eva Schif als weitere Fachkraft in der Geschäftsstelle zur Unterstützung von Gaby Dresbach dringend notwendig. Bewährt habe sich die forcierte Werbung für die TGV auf der vereinseigenen Homepage und in Facebook. Deisenberger freute sich über steigende Mitgliederzahlen. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr bei den Erwachsenen von 1156 auf 1197 und bei den Jugendlichen von 651 auf 692.

Neue Heizanlage 

Die in die Jahre gekommenen TGV-Räumlichkeiten lassen beim Liegenschaften-Vorsitzenden Wolfgang Herbert  keine Langeweile aufkommen. So musste im Berichtszeitraum für 10.000 Euro für die Tennishalle eine neue Heizung mit Umstellung auf Gas-Brennwerttechnik installiert werden. Mit Einsatz des Hausmeisters gelang ihm in Eigenleistung die Renovierung der alten Umkleideräume. In den nächsten Jahren stehe die energetische Dachsanierung der TGV-Sporthalle an.

Solide Finanzen

Dass die TGV im Berichtsjahr gut gewirtschaftet hat, konnte Finanzvorsitzender Wolfgang Röhm vermelden. Der Schuldenstand konnte so um 44.000 Euro auf nunmehr 553.000 Euro reduziert werden.

Revisor Bernhard Kronewald bestätigte die hervorragende Arbeit, die das Finanzressort der TGV leiste, das im Vorjahr 1428 Belege auch steuerrechtlich behandeln musste. Besonders lobte er, dass die TGV keinerlei Betragsrückstände aufweise.

 

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