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Mainsteg verbindet Veitshöchheim und Margetshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

handballSGVHMARstegtreffen
handballSGVHMARstegtreffen
von Dieter Gürz

handballSGVHMAHandschlag
handballSGVHMAHandschlag

Dieser im Sommer 2010 auf der Kuppe des Mainsteges erfolgte Handschlag zwischen Veitshöchheimern und Margetshöchheim ist symbolhaft für die engen Beziehungen zwischen den beiden gegenüberliegenden Maintalgemeinden Veitshöchheim und Margetshöchheim.

Ein Zeichen mit kommunaler Wirkung setzten damals die Handballer der TG Veitshöchheim (TGV) und der SG Margetshöchheim (SGM). Zur Verbesserung der Qualität ihres Sportes gründeten sie für die Saison 2010/11 die Spielgemeinschaft „HG Maintal“, und das auf allen Ebenen, sowohl im Aktiven-, als auch im Jugendbereich.

 Symbolcharakter hatte zu Beginn für beide Vereine das erste Zusammentreffen auf der Mitte des Mainsteges, also an der Stelle, an dem die Handballer, wenn sie zum Training gehen, den Main überschreiten. Die Handball-Abteilungsleiter Reiner Sachse (TGV) und Harald Öhrlein (SGM) besiegelten hier, in dem sie die Hände gemeinsam mit der TGV-Sportvorsitzenden Ruth Lehrieder und dem SGM-Vorsitzenden Stefan Herbert sowie den Bürgermeister-Stellvertretern Michael Birk (Veitshöchheim) und Christine Haupt-Kreuzer (Margetshöchheim) aufeinander legten.

mittelschulverbund
mittelschulverbund

Im Herbst 2010 besiegelten beide Ortsoberhäupter mit ihren Schulleitern einen gemeinsamen Mittelschulverbund.

pufferbehaelterklaeranlage
pufferbehaelterklaeranlage

Schon seit 1964 sind die beiden Gemeinden im Zweckverband für Abwasserbeseitigung „Maintal Würzburg“ mit einander vereint, realisierten 2001 nach dem Ausscheiden von Zell für 8,5 Millionen Euro gemeinsam eine hochmoderne Klär-Anlage mit innovativer Technik, optimaler Wasserreinigung und Energienutzung sowie äußerst wirtschaftlichen Betriebsabläufen und investierten erst im letzten Jahr (Foto oben) 236.000 Euro  in den Neubau eines Edelstahl-Pufferbehälters zur Speicherung von stark belastetem Filtratwasser aus der Schlammentwässerung.

 

Deshalb ist es im größten  Interesse beider Gemeinden, dass diese gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit  und Beziehungen nicht in der strittigen Standortfrage des Mainsteges Schiffbruch erleiden.

 

Der Steg nützt beiden gleichermaßen. Hier hochzurechnen, wem er mehr nützt, ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn gesagt wird, dass die Veitshöchheimer Fachärzte von den Patienten aus Margetshöchheim profitieren, dann ist es umgekehrt wohl auch, dass die Margetshöchheimer Bürger aufgrund der kurzen Wege von der ausgezeichneten Infrastruktur Veitshöchheims profitieren, dazu zählen auch der in Veitshöchheim untergebrachte M-Zweig und das Gymnasium, die beide Schüler aus Margetshöchheim über den Steg auch mit dem Fahrrad erreichen können.

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