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Mainsteg - umfassendes Informationsblatt der Margetshöchheimer Mitte

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

handballSGVHMARstegtreffen
handballSGVHMARstegtreffen
von Dieter Gürz

Auf  elf Seiten informiert die Margetshöchheimer in ihrem Blättle Nr. 95 umfassend über den geplanten Stegneubau.

 

Die Information kann als pdf.Datei aufgerufen werden. Link hier anklicken  

 

Als Fazit stellt die MM fest:

  1. 1. Der Steg ist für beide Gemeinden wichtig. Der Nutzen für Veitshöchheim, vor allem fiir die Geschäftswelt (Gastronomie, Übernachtungsgewerbe, Ärzte usw.) ist um ein Vielfaches höher als der Verlust einiger Parkplätze vor den Mainfrankensälen.
    Veitshöchheim lebt zwar nicht nur vom Tourismus, aber es lebt gut mit dem Tourismus. Und die Kaufkraft von der anderen Mainseite hat man bisher auch nicht zurückgewiesen. 
  2. 2. Ein ersatzloser Abriss wäre keine Lösung, sondern eine Niederlage und Blamage für alle.
  3. 3. Es ist eine Tatsache, dass es auf beiden Seiten des Mains keinen optimalen Standort gibt.
    Auch am Sportplatz gibt es eine Reihe von Problemen zu lösen (Rampen, Parkplätze usw.). Aber als Kompromisslösung taugt der Standort allemal.
  4. 4. Der alte Standort ist für Margetshöchheim aus Gründen des Denkmalschutzes und des Ortsbildes unannehmbar, das haben mittlerweile auch Bürgermeister Kinzkofer und etliche Veitshöchheimer Gemeinderäte eingesehen. 
    Schließlich ist Margetshöchheim weit und breit die einzige Gemeinde, die sich zum Fluss hin öffnet und dort ihr historisches Zentrum und ihre Schauseite hat.
    Bei einer Abwägung zwischen dem historischen Zentrum der Mainstraße und dem Parkplatz der Mainfrankensäle dürfte die Entscheidung bei der Suche nach einem einigermaßen verträglichen Standort doch nicht so schwierig sein.
  5. 5. In Veitshöchheim herrscht offensichtlich (im Gegensatz zu Margetshöchheim) noch ein erhebliches Informationsdefizit. Hier sind die Kommunalpolitiker und die Medien in der Pflicht.  Nur wenn objektiv und umfassend informiert wird, besteht die Chance, dass beim Bürgerentscheid nicht aus dem Bauch heraus entschieden wird.
  6. 6. Die Materie ist allerdings so komplex, dass noch ein erhebliches Restrisiko besteht, dass durch den Bürgerentscheid jegliche Kompromisslösung verbaut wird, was mit  erheblicher Wahrscheinlichkeit den ersatzlosen Stegabriss bedeuten würde.
  7. 7.  Man muss sich auch darüber im klaren sein, dass jegliche Verzögerung zum Verlust erheblicher Fördermittel führen kann, was praktisch ebenfalls das Aus für den Steg bedeuten würde.
  8. 8. In der derzeitigen Situation wäre ein Bürgerbegehren auf Margetshöchheimer Seite kontraproduktiv. Wenn es auf der anderen Mainseite tatsächlich zum Bürgerentscheid kommen sollte, wäre dies aber nicht mehr auszuschließen.
    Falls der ersatzlose Abriss des Stegs anstehen sollte, müssten mit Sicherheit in Margetshöchheim die Bürger entscheiden.
  9. 9. Statt alle Chancen in Grabenkämpfen zu verspielen, sollte man sich besser gemeinsam um eine möglichst grazile Stegausführung bemühen.
  10. 10. Am Geld liegt zwar nicht alles, aber ohne eine 50 % - Beteiligung Veitshöchheims dürfte der Mainsteg eine Episode fürs Geschichtsbuch sein.

Peter Etthöfer

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Marco Hepf 01/28/2011 15:37


... das ist wirklich ein schöner Kommentar, gefällt sogar mir, Herr Gürz !!!


MissChrissi's Welt 01/28/2011 12:14


hey
der blog ist echt toll
würde mich freuen wenn du bei mir auch mal vorbei schaust.
lg chrissi


Dieter Gürz 01/27/2011 19:43


Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom (Albert Einstein).