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Kanalbaumaßnahme in der Veitshöchheimer Mainlände problemloser als erwartet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

KanalbauMainlaende 1

Problemloser und wesentlich schneller als erwartet verlief bisher die 325.000 Euro teure Kanalbaumaßnahme im Veitshöchheimer Altort an der Mainlände. Diese erfreuliche Nachricht konnten  bei einer Baustellenbesichtigung von Bürgermeister Rainer Kinzkofer der gemeindliche  Tiefbautechniker Joachim Keßler und Polier Werner Heinisch von der Baufirma August Ullrich vermelden.

Wie berichtet wird hier seit dem 17. September 2012 auf einer Länge von 275 Meter ein neuer Regenwasserkanal vom Waschschiff an der Obere Maingasse vorbei an den Mainfrankensälen und der Parkstraße bis zur Kreuzung Tiergartenstraße verlegt und dort ein Schachtbauwerk des Misch-/Schmutzwassersammlers umgebaut.

Bislang konnte die Baufirma täglich auf einer Länge von etwa 30 Meter Kanalrohre im 1,50 Meter tief und ein Meter breit ausgehobenen Graben verbauen, so dass bei der Ortseinsicht des Bürgermeisters am Freitagmorgen bereits die Einmündung der Parkstraße erreicht wurde.

Den schnellen Baufortschritt begünstigte der zur Zeit außergewöhnlich niedrige Grundwasserstand, dessen Pegel  im Altort eigentlich schon bei 0,80 Meter liegt. So hat der schon seit über 35 Jahr an der Kläranlage beschäftigte Klärwerksmeister Oswald Bamberger noch nie so wenig Fremdwasser, das heißt in die Kanäle über Undichtigkeiten eindringendes Grundwasser gehabt wie jetzt.

Polier Heinisch konnte deshalb bisher auf den Einbau der ursprünglich vorgesehenen Spundwand verzichtete. Es reichte bisher eine offene Wasserhaltung, das heißt das auf der Grabensohle eindringende Grundwasser konnte per Schlauch abgepumpt werden.

Es kann jedoch sein, so verdeutlichte Tiefbautechniker Kessler seinem Chef bei der Ortseinsicht, dass es beim Arbeitsfortschritt in Richtung Tiergartenstraße doch noch erforderlich wird zu spunden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Sand und Kiesablagerungen plötzlich deutlich mehr Wasser zur Baugrube führen, wenn diese durch den Rohrleitungsgraben angeschnitten werden.

Derzeit geht Kessler jedoch davon aus, dass ein Abschluss der Baumaßnahme noch im November möglich ist und nicht erst kurz vor Weihnachten, wie ursprünglich angenommen.

Bereits in der nächsten Woche kann die Baufirma bis zur Parkstraße die Straßeneinläufe einbinden. Weiter soll dann auch wieder das im Grabenbereich in Höhe des Waschschiffes entfernte Porphyrpflaster wieder verlegt werden. Allerdings ist  die direkte Durchfahrt zur Unteren Maingasse noch bis Ende Oktober gesperrt, da das neu verlegte Pflaster drei Wochen abbinden muss.  Der Grabenaufbruch wird mit Asphalt geschlossen.

 

Die Verkehrsführung verlief nach Kesslers Angaben bisher ohne Probleme. So gingen bei ihm bisher auch wegen der Öffnung der Sackstraße Obere Maingasse keine Beschwerden ein. Der Zugang zu den Parkplätzen am Dreschplatz sei auch weiterhin problemlos möglich und demzufolge auch der hier am Freitag stattfindende Wochenmarkt nicht beeinträchtigt. 

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