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Jubiläum: Bürgermeister Kinzkofer besucht vor Weihnachten schon im 25. Jahr auswärts untergebrachte Senioren

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Seniorenbesuche
von Dieter Gürz

 

Nach 45 Jahren in der Schillerstraße in Veitshöchheim verließ Gertrud Fuchs 2005 ihre Heimatgemeinde, um zusammen mit ihrem vor drei Jahren verstorbenen Mann ihren Lebensabend in einer Wohnanlage für Betreutes Wohnen nahe der Seniorenresidenz in Zellingen zu verbringen. Wie in all den Jahren zuvor freute sich die 74jährige nun kurz vor Weihnachten Besuch aus ihrer alten Heimat zu erhalten. Nun schon im 25. Jahr besuchte nämlich auch heuer wieder Bürgermeister Rainer Kinzkofer in auswärtigen Senioreneinrichtungen untergebrachte ehemalige Veitshöchheimer. Begleitete ihn bis 2004 immer der katholische Ortspfarrer Herbert Neeser, setzte seit 2005 auch dessen Nachfolger Robert Borawski diese Tradition fort.

Der Bürgermeister und der Pfarrer wollen damit den Senioren zeigen, dass sie in Veitshöchheim, wo sie viele Jahre miterlebt und mitgestaltet haben, nicht in Vergessenheit geraten sind. Waren es vor dem Bezug des Caritasaltenheimes Sankt Hedwig in Veitshöchheim vor fünfzehn Jahren noch an die 100 Senioren, die in den 20 umliegenden Altenheimen untergebracht waren, so ist diese Zahl in den letzten Jahren auf die Hälfte geschrumpft. Statt früher vier Tage brauchen Bürgermeister und Pfarrer für ihr Besuchsprogramm auch nur noch zwei Tage. Gleichwohl ist es für den Bürgermeister im Jahresablauf eine der Aufgaben, die ihn am meisten psychisch belastet, wenn er sieht, wie der Alterungsprozess ehemals agilen und ihm näher bekannten Mitbürgern zugesetzt hat.

 

 

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