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IMPRESSIONEN DURCH ZEIT UND RAUM FARBE, HOLZ, STEIN, LICHT - Ausstellung im Foyer des Veitshöchheimer Kulturmuseums

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Plakat

AUSSTELLUNG VOM 19.11. - 18.12. 2011, JEWEILS SAMSTAG UND SONNTAG, 14 BIS 18 UHR

Ausstellungs-Eröffnung am 18. 11. 2011, 19 Uhr (nur geladene Gäste!)

Die Ausstellung ist am 19.11. eingebunden in den Veitshöchheimer Kunstparcour: Link hier

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Elisabeth Maseizik und Claus Orgzall zeigen Bilder, Objekte und Skulpturen aus verschiedenen Schaffensperioden in naturnahen Materialien und Farben.

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Der Veitshöchheimer Maler und Graphiker Claus Orgzall gibt Einblicke in bisher unveröffentliche Arbeiten aus seiner Zeit in Süd- und Südwestafrika (heute Namibia) ab 1966 bis heute.

Er war dort unter anderem bis 1970 auch als Farmverwalter tätig und beschäftigte sich mit den intensiven Farbkompositionen der Natur und der Ethnologie der Eingeborenen.

Mit seinem Mentor, dem einheimischen Wissenschaftler, Forscher und Abenteurer Jan Gaerdes (genannt Poor old Man) bereiste er die entlegensten Landstriche Namibias zu einer Zeit, als es dort noch keinerlei Touristen gab.

Außerdem zeigt er Skulpturen, Artefakte und Raumobjekte aus Stein, Driftwood, Muscheln, teilweise mit Licht. Materialien sind aus aller Welt zusammengetragen und zu Kunstobjekten verarbeitet.

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Die Malerin Elisabeth Maseizik richtet in den präsentierten Arbeiten Ihre Sinneswahrnehmungen ganz auf die Farben der Natur Afrikas. Hier oben die aktuelle Arbeit „Der Löwe schläft“.

Auf ihren Bildern und Collagen kann man die archaische Kraft der Erde und der würzigen Buschlandschaft förmlich riechen. Eigens für diese Präsentation hat sie sich mit dem Thema beschäftigt und der Kreativität freien Lauf gelassen. Ein interessantes Experiment.

Sanbuschleute.jpg

S A N - B u s c h l e u t e

Über das soziale  Projekt der Aussteller für die SAN- Buschleute Namibias hält Dr. Wolfgang Rinn einen kurzen Bildvortrag bei der Ausstellungseröffnung 

Wolfgang Rinn ist ihr Kontaktmann zu den Reverends Herman Oosthuizen und Hendrik van Zyl, die vor Ort in Namibia über 4000 San und die Hilfprojekte betreuen.

Rinn ist gerade erst aus Namibia und Botswana zurück gekommen und gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die Geschichte und aktuelle Situation der Buschleute in Namibia und Botswana.

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Jadebäume

Als soziales Projekt zu Gunsten der San Buschleute Namibias bieten die beiden Künstler kleine Jadebäume, auch Glücks- oder Geldbäume, aus der Kalahari zum Verkauf an. Der gesamte Gewinn aus dieser Aktion geht zu Gunsten des San Kindergartens in Mangetti/Namibia, wo die Spendengelder dringend gebraucht werden.

Die Glücks oder Geldbäume sind alle aus einem Trieb aus dem südl. Afrika gezogen. Die Legende sagt, daß um 1890 ein Vortrekker (Pionier) mit seinem Ochsengespann durch die Kalahari zog und bei einem großen Geldbaum übernachtete. Am nächsten Morgen fand er unter seinem Lager eher zufällig einige Goldnuggets und bei weiterem Buddeln eine ganze Goldader. Seit dieser Zeit nennt man den Jadebaum auch Glücks- oder Geldbaum. Manche sagen, wer sich zum

Neujahr einen Geldbaum ins Haus stellt, dem soll es im neuen Jahr an Geld nicht mangeln, oder: Der Geldbaum hält das Geld im Haus! Bekanntlich passieren aber Wunder nur dem der daran glaubt.

 

 


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