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Gemeinderat beschloss, die Weihnachtsbeleuchtung im Veitshöchheimer Altort drastisch zu reduzieren

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Ein Stück weniger Romantik gibt es künftig zur Weihnachtszeit im Veitshöchheimer Altort. Zum Haushalt 2012 hatte die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, aus Kostengründen die Weihnachtsbeleuchtung künftig auf den Rathausinnenhof und die Kirchstraße zu beschränken. Im Gegensatz dazu sprach sich Bürgermeister Rainer Kinzkofer dafür aus, die Weihnachtsbeleuchtung wie bisher im gepflasterten Altort auch in der Bahnhofstraße und in der Thüngersheimer Straße im Interesse des Ortsbildes und der dort ansässigen Hotelbetriebe zu belassen, zumal die Einsparung an Stromkosten mit schätzungsweise 500 Euro nicht ins Gewicht falle. Sein Votum fand jedoch bei neun Ja- und 14 Gegenstimmen keine Mehrheit. Dieser Beschluss hat zur Folge, dass die Weihnachtsbeleuchtung, wie im Bild oben zu sehen, nur noch in der Kirchstraße und im Rathaushof erstrahlen wird. Neben Energieeinsparungskosten wurden von den Befürwortern des Abbaus auch Verkehrssicherheitsprobleme geltend gemacht, etwa dass bei Regen Passanten mit Regenschirmen auf die (verkehrsberuhigte) Straße ausweichen müssen.

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Krug Florian 12/17/2012 15:23

Fraglich ist meiner Ansicht nach, ob einen Gefährdung der Fußgänger wirklich auf die Weihnachtsbeleuchtung zurück zuführen ist.

Meiner Ansicht nach, resultiert die Gefährdung der Fußgänger auf dem Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer (PKW / BUSSE etc.), welche eine konkrete Gefährdung durch regelwidriges verhalten
herbeiführen.
(Überhöhte Geschwindigkeit / befahren der Bürgersteige an Engstellen etc.)

Infolge dessen wäre eine Minimierung des Gefährdungspotenziales möglich, wenn sich die Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten würden, die insbesondere in einer geschlossenen Ortschaft, bzw. einer
dreißiger Zone oder einem verkehrsberuhigten Bereich gelten.
Weil ohne dieses regelwidrige Verhalten wäre demnach das Gefährdungspotenzial „extrem“ gemindert.
Hier jedoch wäre die Gemeinde gefragt, die die konsequente Umsetzung der StVO, insbesondere der Geschwindigkeitsvorgabe im Gebiet des verkehrsberuhigten Bereiches & der dreißiger Zone,
gewährleisten müsste.

Die Rentabilität einer konsequenten Umsetzung der StVO, z.B hinsichtlich vermehrter sich wiederholender Geschwindigkeitsmessungen im verkehrsberuhigten Bereich, bzw. in der dreißiger Zone & die
damit verbundenen Einnahmen durch Bußgelder, dürfte weiterhin die Kostenersparnis hinsichtlich des Stromverbrauchs von 500. €, deutlich übersteigen.

Eine weitere positive folge der konsequente Überwachung und Durchsetzung der StVO, wäre das Abschreckungspotenzial, welches die Konsequenz zu Folge hätte, dass sich seitens der gefährdenden ein
regelkonformes Verhalten erreichen ließe, was für die Passanten zu einer Erhöhung der Sicherheit führen wird. Alles in allem wäre dies ein Gewinn an wirklicher Sicherheit für Gemeinde &
Bürger.

Ein Eingriff in das Brauchtum der Gemeinde, um letztendlich das Gefährdungspotenzial „auf“ der Straße weiter bestehen zu lassen und 500. € Stromkosten nebenbei einzusparen, ist daher meiner Meinung
nach fehl am Platz.

Bernd Wiek 01/27/2012 10:45

Eigentlich hatte ich gehofft, das die Beleuchtung in der Unteren Maingasse in den dunklen Monaten allgemein und in der Weihnachtszeit insbesondere verbessert wird. Wir haben schon unterschiedliche
private Beleuchtung und es ist zu befürchten, das die amerikanische Unsitte der Beleuchtung mit aufblasbaren Weihnachtsmännern und sonstigen Kirmesfiguren und Lichtern zunimmt, wie sie schon im
Garten gegenüber dem Parkplatz vom Weissen Lamm zu bewundern ist.Die weißen Pfosten könnte man sicher ersetzen durch Anker an den Hauswänden. Dann hätten auch die vereinzelt vorkommenden
Regenschirm-Spaziergänger wieder freie Fahrt.