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Erlebnisreiche Bürgerreise in Veitshöchheims französische Partnerstadt Pont-L'Evêque

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Erinnerungsfoto auf der Treppe des Benediktinerpalastes in Fecamp

„Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die uns überall begegnete, war wieder überwältigend.“ Dieses Resümee zog  die Partnerschaftsbeauftragte Christel Teroerde nach Rückkehr von der viertägigen Bürgerreise in die französische Partnergemeinde Pont-l’Evêque. Auch die in 14 Familien untergebrachten 32 Teilnehmer äußerten sich alle sehr zufrieden, lobten vor allem das hervorragende Essen und schwärmten, wie sehr sie verwöhnt wurden.

Es war bereits die achte Reise, die Teroerde in das Herz der Normandie, in den Pays d'Auge organisiert hatte, darunter auch eine Jugendreise mit dem Gemeindebus.  Auch dieses Mal wurden alte Freundschaften vertieft und neue geschlossen, denn ein Drittel der Reisenden, darunter auch einige Jugendliche, waren zum ersten Mal dabei. Die Verständigung klappte nach den Worten der Partnerschaftsbeauftragten immer, auch wenn nicht alle französische Sprach-Kenntnisse besaßen. Zur Not ging es auch mit Englisch.

Schon auf der Hinreise waren die Veitshöchheim bei einem Zwischenstopp in Amiens  beeindruckt von der der größten gotischen Kathedrale Frankreichs.

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Der neue Partnerschafts-Vorsitzende der Franzosen, Philippe Carré (im Bild mit seiner Veitshöchheimer Kollegin) präsentierte ein Besichtigungsprogramm, das vor allem die Naturfreunde unter den Gästen restlos begeisterte.

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Sehr gut an kam so besonders der Ausflug an die beeindruckende Steilküste von Etretat. Dort hat die Kraft des Meeres Abbrüche und portalartige Durchbrüche geschaffen, die auch der Impressionist Monet verewigte. 

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Die Besichtigung des Benediktinerpalastes in Fécamp bot nicht nur viele kostbare Schätze für das Auge, auch die Zunge wurde mit dem weltbekannten Likör "Bénédictine" verwöhnt.

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Am zweiten Tour-Tag  hatten sich die französischen Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen. Die Gruppe wurde in alten "Enten" des dortigen 2CV-Clubs durch die Gegend um Pont-L'Evêque über die zur Partnerschaft im Pays d'Auge gehörenden Dörfer Reux, Beaumont en Auge, Drubec, St.Hymer und Pierrefitte en Auge "geschaukelt". Bei strahlendem Sonnenschein "kutschierten" sie so vorbei an saftigen, grünen Weiden, blühenden Apfelbäumen und alten normannischen Gehöften aus Fachwerk. Der französische Ehrenvorsitzende Monsieur Gerard Pruvost übernahm die Führung in den Dörfern. Ein Picknick auf einem alten Bauernhof durfte da nicht fehlen.

Während am Abend tags zuvor die Veitshöchheimer in ihren gastgebenden  Familien wie "Gott in Frankreich" schlemmen konnten, servierten ihnen die französischen Partner tags darauf nach einem Empfang beim Bürgermeister von Pont- L'Evêque, Monsieur André Desperrois, ein köstliches "Dîner" im Gemeindesaal von Saint Hymer.

Nach 17 Jahren Partnerschaft mit Veitshöchheim hofft Desperrois, dessen Amtszeit 2014 endet, auf den weiteren Ausbau der Freundschaft, vor allem auf dem Engagement der Jugend. Die Grüße von Veitshöchheims Bürgermeister Rainer Kinzkofer überbringend, bedankte sich Teroerde für die tolle Gastfreundschaft und lud die Franzosen zum Gegenbesuch 2013 nach Veitshöchheim ein. Der französische Partnerschafts-Vorsitzende Carré wünschte sich, dass dabei auch das mit der hiesigen "Big Band 27" der Musikschule Veitshöchheim befreundete Orchester "Harmonie Muncipale" mit von der Partie sein wird.

Zwar recht müde, aber dennoch total begeistert von den vielen in der Normandie gewonnenen Eindrücken traten die Veitshöchheimer am Sonntagmorgen nach der herzlichen Verabschiedung mit Küsschen links und Küsschen rechts und dem Versprechen, sich im nächsten Jahr in Veitshöchheim wieder zu sehen, die 900 Kilometer lange Rückreise an.

Alle Fotos: Olivier Louarn

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