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Veitshöchheimer Gymnasiasten projektierten amüsanten englisch-sprachigen Ortsführer

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

VeitshoechheimGuideUebergabe.jpg

Übergabe eines Teils der von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Druckauflage des new English-Guide an das Gymnasium v.r. , Bürgermeister Rainer Kinzkofer und seine Kulturreferentin Karen Heußner, Englisch-Lehrerin Claudia Wührl und Oberstudiendirektor Dieter Brückner 

Gleich am ersten Schultag gab es am Gymnasium Veitshöchheim für 21 inzwischen in den Abiturjahrgang aufgerückte Q11ler des letzten Jahres zusammen mit Schulleiter Oberstudiendirektor Dieter Brückner einen Fototermin. Der Grund: Bürgermeister Rainer Kinzkofer war mit seiner Kulturreferentin Karen Heußner gekommen, um den frisch gedruckten 16seitigen English Guide über Veitshöchheim zu übergeben. Diesen hatten die 16 bis 17 Jahre alten Jugendlichen im Englischunterricht der Q 11 in Teamwork als Projektarbeit unter dem Titel "Regional Identity" erstellt. Die Gemeinde hatte für eine Auflage von 1000 Stück die Druckkosten übernommen.

Der Termin am ersten Schultag wurde auch deshalb gewählt, weil die das Projekt betreuende Englischlehrerin Claudia Wührl in den Ferien nach Bad Kissingen versetzt wurde und sie deshalb erst am ersten Schultag von ihrer alten Schule verabschiedet werden konnte.

Wie Wührl bei der Übergabe sagte, war es ihr wichtig, dass die Jugendlichen praxisorientiert auch selbstständig recherchierten, eigene Fotos machten, den Layout-Prozess und auch die kommerzielle Seite kennenlernten.

Inhaltlich ging es nach ihren Worten bei dem Projekt in erster Linie um Heimat, wie sich Heimat, Verwurzelung definiert, was eigentlich die Identität einer Region ausmacht, was die Schüler für ein Heimatgefühl haben und wie sie den Heimatbegriff definieren.

Ziel sei es gewesen, sich im Rahmen der Textproduktion mit der eigenen Region, dem eigenen Dorf auseinanderzusetzen, es besser kennenzulernen und Gleichaltrigen nahe zu bringen. Dabei sei es ihr wichtig gewesen, Adressatengerecht zu schreiben und hier Ideen zur Umsetzung zu bringen.

Die Jugendlichen machten sich dies zu eigen und präsentieren denn auch "the most interesting facts" (die interessantesten Fakten)  mit originellen Ideen, stellen den Ort in Teamwork aus ihrem selektiven Blickwinkel mit neuen Impressionen vor.

03 Freibad Cartoon

So ist der kleine Prospekt angereichert mit originellen Cartoons des Schülers Nicolaj Sabrowske, der den Fürstbischof als Schlossführer, auf dem Vorzeigespielplatz am Main, im Freibad oder beim Schlemmen in einem Lokal und beim Eisschlecken karikierte.

Amüsant ist auch der Ansatz von Markus Schwerdtfeger die barocke Vituskirche mit dem Krimi "Death in Sankt Vitus" zu erkunden. Ebenso kreativ stellen Georgina Bott, Joans Dierl und Kai Gutheil rückblickend dar, wie es war, als der Fürstbischof erstmals seine Sommerresidenz aufsuchte.

Die Synagoge und die "Jewish Community" (Jüdische Gemeinde) beleuchtet Timol Wagenblast und die Railway Station (Bahnhof) und die Library (Bücherei) stellt Katharina Fili vor.

Einen Sprung in die zeitgenössische Kunst machen Nora Anders und Lisa Bodinka mit einem Besuch im Studio der Malerin Elizabeth Maseizik. Phantastisch sind für Felix Falkenmayer, Nicolas Leipold, Max Melzer, Christian Paling, Sebastian Roth und Nicolaj Sabrowske die Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung wie Skateboard-Park, Minigolf, Geisbergbad, Mainspielplatz, Sportarena und River trips (Mainschifffahrt).

In ihrer Auswahl bei den Restaurants rücken Simon Berger, Sven Kreutzer und Tim Sendner vorzugsweise die preiswerteren Anlaufpunkte für ihre Altersgruppe wie Dönerlokal, Pizzeria, Bäckerei und Eis-Laden in den Vordergrund. Die jungen Leute versäumen es aber nicht auch die Vorzüge der Nobel-Restaurants des Ortes anzupreisen.

Die Fotografien zu den einzelnen Themen steuerten Nora Anders, Felix Falkenmayer, Katharina Fili und Johanna Zollner bei, während Max Dahlenburg, Carolin Schaum, Julia Spanheimer und Johanna Zollner unter Beratung durch den Spanisch-Lehrer Benjamin Navarro für das Layout sorgten.

Bürgermeister Kinzkofer bedankte sich ganz herzlich bei Wührl und ihren Schülern. Der die gemeindlichen Info-Medien ergänzende Englisch-Führer sei besonders auch für Austauschschüler interessant und eine tolle Werbung für den Ort und auch im Tourist-Büro einsetzbar.

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