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Ein armes Mädchen mit gutem Herz - Veitshöchheimer Theater am Hofgarten inszeniert "Sterntaler" am vierten Adventssonntag

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Seit Anfang Oktober probt das Märchen-Ensemble des Theaters am Hofgarten zweimal in der Woche im eigenen Theaterkeller in der Herrnstraße, um am Sonntag, 23. Dezember in den Mainfrankensälen in zwei Vorstellungen um 15 Uhr und um 17.30 Uhr Hunderte von kleinen und großen Märchenfans mit dem Märchen "Sterntaler" zu verzaubern.

Auf dem Foto v.l.n.r. hinten Alexander Götz (Räuber), Melissa Gartner (Gauklerin), Lotte Mader (Gauklerin), Matthias Mader (Wache), Marie Mader (Sterntaler), vorne Katrin Leimkötter (Reh), Sabine Sommer (Fuchs und Gaukler), Walter Dittmaier (Dachs), Birgit Leimkötter (Holzweib) und im Wagen Bastian Graf und Paul Schäfer (Gauklerkinder) - es fehlt Claudia Graf  (Bettlerin und Eule).

Das Theaterstück "Sterntaler" von Manfred Hinrichs nach einem Märchen der Gebrüder Grimm ist bereits die 21. Aufführung des Laientheaters in Folge kurz vor Weihnachten, dieses Mal wieder unter der Regie von Winfried Knötgen. Der Eintritt für die zwei Aufführungen ist frei, Spenden sind aber zugunsten des Bilhildiskindergartens willkommen.


Die Geschichte erzählt von einem armen Waisen-Mädchen, das von aller Welt verlassen ganz allein in einer alten Stadt lebte. Wie dieses Mädchen hieß, wusste niemand mehr zu sagen. Alle nannten sie nur das Puppen-Julchen, da ihr einziges Hab und Gut ihre Puppe war. In der Jahreszeit, wo die Tage am kürzesten, die Winde am eisigsten und das Christfest nicht mehr weit entfernt ist, wird Puppen-Jule aus der Stadt ausgesperrt. Das große Tor bleibt nun für sie, genau, wie für den alten Bettler und die Gauklerfamilie verriegelt. Nichtsnutze duldet der gestrenge Stadtwächter nicht in seinen Mauern.

„Deine Augen funkeln wie Sternchen und dein Lachen macht mich reicher, als es tausend Taler könnten.“
So sagt der Bettler zu dem Waisenkind und gibt ihm den Namen Sterntaler. Er erzählt ihm von einem Ort, an dem es weder Armut, Neid noch Hass gibt und an dem Mensch und Tier einträchtig zusammen leben.

Diesen Ort möchte Sterntaler finden und so macht sich das kleine Mädchen mit dem großen Herzen auf in den Winterwald. und sucht nach dem wundersamen Ort, der ihr vom Bettler verheißen wurde. An diesem Ort soll es keine Armut, keinen Hass und keinen Streit geben,  Mensch und Tier friedlich nebeneinander leben .

Auf ihrer Suche begegnet sie alten Bekannten, wie dem armen Holzweib und der singenden Gauklerfamilie. Selbstlos teilt sie mit ihnen ihr weniges Hab und Gut. Auch mit zwei tollpatschigen Räubern bekommt Sterntaler es zu tun, diese gilt es zu überlisten, um ihre neuen Freunde, eine muntere und lustige Herde von Waldtieren, zu beschützen. Ob Sterntaler wohl am Ende den wundersamen Ort findet und für ihre guten Taten belohnt wird?

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