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Drei Baufachleute der Gemeinde feierten Dienstjubiläen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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v.l. Entsorger Otwin Wolf, Wasserinstallateur Heinz Schreitmüller, Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Personalratsvorsitzende Tatjana Hertlein, Architekt Peter Wolf

Mit Heinz Schreitmüller sowie Otwin und Peter Wolf zeichneten Bürgermeister Rainer Kinzkofer und die Personalratsvorsitzende Tatjana Hertlein heute drei Mitarbeiter zur Vollendung einer Jubiläumszeit im öffentlichen Dienst mit  Dankurkunde und Präsenten aus.

 

Das mit einer Prämie von 500 Euro bedachte 40jährige Dienstjubiläum von Heinz Schreitmüller fiel just mit seinem 64. Geburtstag zusammen. Der gebürtige Veitshöchheimer hatte nach achtjährigem Besuch der Vitus-Volksschule bei der örtlichen Firma Köbler Schlosser gelernt und vor dem Grund-Wehrdienst im Januar 1970  bei den Firmen König & Bauer und Grosser und danach beim Tiefbauamt der Stadt Würzburg gearbeitet.  Zum 1. Juli 1974 kam er dann zur Gemeinde, wo er zunächst  vier Jahr lang als Hausmeister der Vitusschule wirkte. Von Oktober 1978 bis zum Beginn der Freistellungsphase seiner Alterszeit vor einem Jahr betrieb er mit hohem Fachwissen die Wasserwerkstatt des Bauhofes und war tag und nacht immer zur Stelle, wenn es galt einen Wasser-Rohrbruch zu beheben. Der Bürgermeister dankte ihm auch für seine achtjährige Tätigkeit im Personalrat und lobte ihn, dass er sich in seiner Freizeit auch für das gesellschaftliche Leben im Ort einsetzt. So lenkte er 15 Jahre lang als erster oder zweiter Vorsitzender die Geschicke der Sportangler und ist seit 1993 als Elferrat beim VCC aktiv.

 

Bereits seit 39 Jahren im Berufsleben stehend, konnte nun auch der 53jährige Otwin Wolf die 350-Euro-Prämie für sein 25jähriges Dienstjubiläum in Empfang nehmen. Nach Besuch der Hauptschule Veitshöchheim hatte er 1977 bei der Energieversorgung in Veitshöchheim die Gesellenprüfung im Gas- und Wasserinstallationshandwerk absolviert. Nach dem Grundwehrdienst in Hammelburg im August 1979 und Tätigkeiten unter anderem acht Jahre als Kesselwärter bei den US-Streitkräften und drei Jahre als Maschinist beim Heizkraftwerk der Stadtwerke Würzburg kam er 1991 zum Veitshöchheimer Klärwerk des Abwasserzweckverbandes Maintal Würzburg, wo er 1999 erfolgreich die Weiterbildung zum Ver- und Entsorger abschloss. Jahrelang wer er auch aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig.

 

Genau seit 25 Jahren leitet der 58jährige Diplomingenieur (FH)  Peter Wolf das gemeindliche Hochbaureferat der Gemeinde.Begonnen hatte er nach dem Realschulabschluss 1972 seine berufliche Tätigkeit zunächst mit einer Bauzeichnerlehre beim Architekturbüro Hetterich. Auf dem zweiten Bildungsweg konnte er dann 1982 sein Architekturstudium an der FH für Technik Stuttgart abschließen. Bis er dann im März 1987 zur Gemeinde kam, verdiente er sich als freier Mitarbeiter des Architekturbüros Hentzsche seinen Lebensunterhalt und ist seit 1985 in der Architektenliste eingetragen.

Bei der Gemeinde war Peter Wolf stets enorm gefordert und trug mit seinem exzellenten Fachwissen zum Gelingen zahlreicher, den Wohnwert Veitshöchheims verbessernden Infrastrukturmaßnahmen bei. Unter seiner baufachlichen Federführung wurden so realisiert 1988 die Zweifeldtennishalle der TGV in Trägerschaft der Gemeinde, 1990 die Bücherei im Bahnhof mit Jugendzentrum, 1991 die Freisportanlage Kampfbahn Typ C mit Fitnessraum und der Bacchuskeller, 1993 der Umbau des Mittelbaus für die Frühförderstelle, 1994 die Synagoge Jüdisches Kulturmuseum, 1995 das Feuerwehrgerätehaus mit Vereinstrakt, der Umbau des Rathauses mit neuem Sitzungssaal und dem ersten Bürgerbüro im Landkreis sowie dem Neubau der Aussegnungshalle im alten Friedhof, 1998 die Dreifachturn-/Schwimmhalle, 2000 die Einrichtung des AWO-Schulhortes im alten Lehrschwimmbecken, 2003 die Schulerweiterung mit Ganztagsbetreuung, bis 2007 die Sanierung des Geisbergbades mit neuem Umkleidegebäude, 2010 die Obdachlosenunterbringung am Geisberg, 2011 die Ratskellersanierung und die Begleitung des Klimaschutzkonzeptes und als nächstes steht für ihn als größte Baumaßnahme während seiner gemeindlichen Dienstzeit die über zwölf Millionen Euro teure Sanierung und Erweiterung der Mainfrankensäle an.

 

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