Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog

Spuren jüdischer Geschichte - Gymnasium und Kulturamt Veitshöchheim beteiligten sich an Wegweiser für junge Leute

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

  SpurenTitelblattAn der Erstellung der heute in der Mainpost vorgestellten 88seitigen Broschüre "Spuren jüdischer Geschichte in Stadt und Landkreis Würzburg - Ein Wegweiser für junge Leute" waren auch das Gymmnasium Veitshöchheim und das Veitshöchheimer Kulturamt beteiligt.

MP29.10.2013

Das bei der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises unter Tel. (09 31) 800 33 76 oder Email: k.rostek@lra-wue.bayern.de. erhältliche Werk ist das Ergebnis einer binationalen dreitägigen Projektarbeit im Juli 2012.


JugendaustauschMatehYuhuda 01 Gruppenbild 1 JugendaustauschMatehYuhuda 02 Schueler 0

"Its an important Job to do" hatte Kreisjugendpfleger Klaus Rostek Mitte Juli 2012 dieses Projekt deklariert, zu dem sich 33 Jugendliche im Rahmen des deutsch-israelischen Schüleraustausches zwischen den durch eine Partnerschaftsurkunde verbrüderten Landkreisen Würzburg und Mateh Yehuda (Israel) im Hof des Jüdischen Kulturmuseums Synagoge Veitshöchheim versammelt hatten.  

Es waren dies 16 Schüler der israelischen Einkarem Highschool und 17 für drei Tage vom Unterricht freigestellte Neuntklässler der hiesigen  Landkreis-Gymnasien, davon 13 vom Deutschhaus-Gymnasium Würzburg und vier vom Gymnasium Veitshöchheim. Die israelischen Gäste waren während ihres Deutschland-Aufenthaltes in den Familien der am Projekt teilnehmenden deutschen Schüler untergebracht. Die jungen Leute hatten sich unter der Leitung von Klaus Rostek, Familienbeauftrager im Landkreis Würzburg, die Erstellung der Broschüre über das Landjudentum in Würzburg Land und Stadt aus dem Blickwinkel junger Menschen zum Ziel gesetzt.   

Die 33 Schülerinnen und Schüler teilten sich in sechs gemischte Klein-Gruppen auf, trugen aus Literatur und Internetrecherche Ideen und Themen zusammen und  bereiteten Fragen für Interviewpartner vor. Exkursionsorte  waren neben den ehemaligen jüdischen Orten in Veitshöchheim und Würzburg die Synagogen in Höchberg, Aub und Gaukönigshofen mit Friedhof Allersheim. Befragt wurden auch Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und der Judenvertreibung.

 Link auf Bericht auf Veitshöchheim News vom 18.7.2012


Die nun vom Kreisjugendamt herausgegebene, in einer lockeren Schreibweise geschriebene Broschüre ist für Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet. Sie soll Schulen, Jugendleiter und Jugendgruppen und sonstige Interessenten dazu animieren, sich über die Geschichte von Juden in der Region zu informieren und auseinanderzusetzen. 


JÜDISCHES LEBEN IN VEITSHÖCHHEIM (Seiten 42 bis 49)

 

2 Aaron 1  2 Aaron 2  2 Aaron 3  2 Aaron 4 2 Aaron 5

Hier erzählt Aaron (von der Gruppe Veitshöchheim erdacht) in der „Ich-Perspektive“ eines jüdischen Jugendlichen, der 1925 in Veitshöchheim geboren wurde und 1938 nach Israel emigrierte.

Der Gruppe Veitshöchheim gehörten an: Dr. Martina Edelmann und  Karen Heußner (beide Kulturamt Gemeinde), Zippi Yedidya (israelische Highschool-Leiterin) und die Schüler/innen Maike Rösch,Jonathan Hofinger, Verena Köbler (Gymnasium Veitshöchheim),  Nitsan Lui, Omer und Yuval Cohen, Yuval Shunari.

Die israelische Highschool-Leiterin Zipi Yeddia wertete das Projekt als Zeichen des Verzeihens und äußerte die Hoffnung, so eine bessere Zukunft auf bauen zu können.

1 Zeittafel 3 Museum

Eine Zeittafel und eine Kurzvorstellung des Jüdischen Kulturmuseums Veitshöchheim vervollständigen den Beitrag über das jüdsche Leben in Veitshöchheim.

Kommentiere diesen Post