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Dank eines lukrativen Bürgermeisterleasings fährt nun das Veitshöchheimer Ortsoberhaupt ein Cabrio-Coupé

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Wenn es einer verdient hat, über ein schmuckes Dienstwagengefährt mit allem Komfort für repräsentative Zwecke zu verfügen, dann ist es Veitshöchheims Ortsoberhaupt Rainer Kinzkofer. Dieser Ansicht war einmütig der Gemeinderat. Nach dem der Bürgermeister im letzten Jahr sein 25jähriges Amtsjubiläum feiern konnte, habe der Gemeinderat einstimmig zugestimmt, so sagte Kinzkofer bei der Fahrzeugübergabe durch Chefverkäufer Carlos Gomes-Pereira vom örtlichen Autohaus-Keller, dass er in der warmen Jahreszeit ein schmuckes VW Eos Cabrio-Coupé des Modelljahres 2011 als Dienstwagen nutzen kann.

Der Bürgerservice geht dem Ortsoberhaupt eben über alles. Kinzkofer: "Ein Cabrio hat nämlich den Vorteil, dass mich Bürger nun auch auf der Straße besser ansprechen und Kontakt mit mir aufnehmen können."

An der Standarte auf dem linken Vorderkotflügel mit dem gemeindlichen Wappen, dem rotweißen Bezirksrechen und dem blauweißen Rautenmuster des Freistaates könne ein jeder seinen neuen Dienstwagen sofort erkennen. Die Farbe schwarz sei rein zufällig, so erklärte der SPD-Mann.

Von Vorteil sei auch das im Bordcomputer eingebaute Radar-Controlling, denn aufgrund seiner Vorbildfunktion wolle er nicht Gefahr laufen, ständig vom gemeindlichen Verkehrsüberwachungsdienst geblitzt zu werden.

Dem Bürgermeister kam nach seinen Worten bei der Anschaffung ein nochmals günstigeres Bürgermeister-Sonderleasing-Angebot gelegen, das der Bayerische Gemeindetag anlässlich seines 100jährigen Jubiläums mit deutschen Autoherstellern vereinbaren konnte.

Über das auf die Gemeinde zugelassene Leasing-Fahrzeug darf der Bürgermeister uneingeschränkt auch privat verfügen. Selbstverständlich trage er vorschriftsmäßig aber neben den Leasingraten alle weiteren Aufwendungen wie Steuern, Versicherung, Treibstoffkosten und auch alle Risiken. Die dienstlich gefahrenen Kilometer werde er zum üblichen Satz nach dem Bayerischen Reisekostengesetz mit 0,35 Cent pro gefahrenen Kilometer und die Sonder-Leasingvorteile in seiner Einkommensteuererklärung abrechnen.

 

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Bernd Wiek 03/30/2012 12:29

Wenn es nicht ein Spaß wäre, wer könnte eigentlich was dagegen haben? Der 1. April naht!

Dieter Gürz 04/02/2012 20:15



Es war tatsächlich nur ein Aprilscherz des Bürgermeisters