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Bloggen, posten und gewinnen – so macht Lesen Spaß! Der Sommerferienleseclub geht in die dritte Runde - Über 200 Schüler kamen zur Auftaktveranstaltung

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Mittelschule

Lesescouts des Gymnasiums mit den von ihnen vorgestellten Büchern zusammen mit Lehr- und Büchereikräften

Bereits zum dritten Mal heißt es für alle Elf- bis Vierzehnjährigen des Gymnasiums Veitshöchheim, der Eichendorff-Mittelschule und der Rupert-Egenberger-Förderschule „Lesen, was geht!“, so das Motto des Sommerferienleseclubs. Damit die Aktion der Staatlichen Landesfachstelle für das Öffentliche Bibliothekswesen bei den Schülern auf fruchtbaren Boden fällt, braucht es das Engagement der Lehrkräfte: In diesem Jahr warben Martha Winter, Stellvertretende Schulleiterin der Eichendorff-Mittelschule und Jutta Merwald, Projektleiterin des Lokal-regionalen Lesenetzwerks, im Verbund mit den Lesescouts des Gymnasiums Veitshöchheim über 200 Lesewillige.

Mit verheißungsvollen, brandneuen Titeln wie „Jungs auf Skype“ (Bärbel Körzdörfer), „Hugos geniale Welt“ (Sabine Zett) oder „Wie überlebe ich meinen Freund und er mich“ (Francine Oomen), die von den Lesescouts in amüsanter und salopper Form bei der Eröffnungsveranstaltung in der Aula der Eichendorffschule präsentiert wurden, kann ab sofort die Lesewut um sich greifen.

Dass die Begeisterung der Lesescouts Lukas Krenz (10. Klasse), Maria Ruppel, Corinna Vogg, Franziska Mack und Niklas Schwestka (alle 8. Klasse) für die von ihnen vorgestellten Neuerscheinungen ansteckend wirkte, zeigte sich kurz darauf. Gerade diese Bücher wanderten in Windeseile über den Tresen der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof, den Startplatz des Sommerferienleseclubs.

Wie jedes Jahr winken den Teilnehmern auch heuer attraktive Preise: Ein i-Pod-touch und Eintrittskarten für ein Bundesligaspiel der Bamberger Brose Baskets sind die Trümpfe des Leseförderungsprojekts.

Je mehr Bücher gelesen und dazugehörige Bewertungskarten abgegeben werden, desto höher die Chance, bei der Auslosung am Ende als großer Gewinner hervorzugehen.

"Wichtig ist vor allem, dass wir dem sogenannten zweiten Leseknick, der im Alter von elf Jahren einsetzt und immerhin jeden siebten Jungen erwischt, wirkungsvoll gegensteuern und alles daran setzen, einen Lesekick auszulösen“, betonte Jutta Merwald vom Gymnasium Veitshöchheim.

Elisabeth Birkhold, Leiterin der Bücherei im Bahnhof, und ihr Team trugen den Ansturm der Leseratten auf den Königspavillon, der in den Ferienwochen sozusagen als Clubraum zur Verfügung steht, dementsprechend mit Routine und großer Gelassenheit. Die Schüler ließen sich hier ihre Clubausweise ausstellen und suchten sich schonmal  Lektüre aus der großen Zahl der eigens für diese Aktion angeschafften Bücher.

 

Gespannt ist die Büchereileiterin auf die Kommentare der Lesewütigen über die Bücher auf dem Weblog zum Sommerferienleseclub, der erstmals eigens für die Clubmitglieder eingerichtet wurde. Diese interaktive Möglichkeit, sich über Gelesenes auszutauschen, wird vor allem auch die Jungs ansprechen, darüber sind sich die Lehrkräfte einig. Denn eines ist für Jutta Merwald und die Büchereileiterin klar: "Wer bloggen, posten und gewinnen kann, für den ist Lesen auch außerhalb der Schulzeit echt angesagt."

 

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