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Beppe Gambetta, der Meister der Bluegrass-Gitarre faszinierte im Veitshöchheimer Bacchuskeller

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

beppegambetta-01.jpg beppegambetta-01a.jpg Voll konzentriert im Veitshöchheimer Bacchuskeller: Beppe Gambetta   

Bereits seit zehn Jahren hält Beppe Gambetta Veitshöchheim sehr zur Freude der italienischen Partnerschaftsbeauftragten Ilse Feser die Treue und kommt in regelmäßigen Abständen zum Konzert in den Bacchuskeller. Jetzt war es sein sechster Auftritt vor treuem und begeistertem Publikum. Genau wie seine Lebenssituation – er lebt halb in Italien, halb in USA – war auch das Konzert angelegt. Der erste Teil war rein amerikanisch mit Blue Grass und eigenen Kompositionen aus seinem neuen Album "The AmericanAlbum".

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Den zweiten Teil widmete dann der Liedermacher und Poet seiner italienischen Herkunft mit italienischen Serenaden, Salonmusik, Lieder und Tänze der italienischen Einwanderer in Nord- und Südamerika.

Gambetta zählt zu den engagiertesten, virtuosesten und kenntnisreichsten Gitarristen des Genres. Mit der in seiner Heimat Italien nahezu unbekannten Technik des Gitarrenpicking ist der Genueser Beppe Gambetta (humorvoll insDeutsche übersetzt Josef Kleinbein) einer der besten Flatpicker weltweit in der akustischen Gitarrenszene.

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Wie seiner Biographie zu entnehmen ist, entwickelte er in Auseinandersetzung mit verschiedenen europäischen und amerikanischen Spieltechniken seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Seit seinen Frühwerken "Serenata" und "Traversata" gilt der Genueser Gitarrist als großer Erneuerer der italienischen Musik der Jahrhundertwende, weil er mit bewundernswert spielerischer Leichtigkeit mediterrane Musiktraditionen mit amerikanischer Roots Music wie Swing, Bluegrass und Ragtime zu einem ganz eigenständigen Repertoire zu verschmelzen vermag. Nur wenige Musiker besitzen dabei vergleichbare Qualitäten als Gitarrist, Komponist und Sänger. Beppe Gambetta verfügt über eine famose Gitarrentechnik, kompositorisches Talent, eine angenehme Stimme und jenen typisch italienischen Charme, mit dem der Künstler, Autor und Dozent seine Musik auf allen internationalen Bühnen präsentiert. Als Solist absolvierte er bereits ausgedehnte Tourneen in Europa, Kanada, USA, Argentinien und Australien.

Das begeisterte Publikum ließ ihn auch im Bacchuskeller erst nach vielen Zugaben von der Bühne.

Nach dem fantastischen Soloprogramm gab es noch eine Überraschung, denn der Veitshöchheimer José Sánchez war mit drei Musikerkollegen samt Instrumenten erschienen. Für eine Session nahmen sie Beppe Gambetta in ihre Mitte, um irische Folkmusik zu spielen.

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