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Ausstellung "Erika in Skandinavien" im Veitshöchheimer Rathaus eröffnet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Foto von der Ausstellungseröffnung v.l.n.r. die gemeindliche Kulturreferentin Karen Heußner, Bürgermeister Rainer Kinzkofer, die Künstlerin Erika Schulder und die Kulturreferentin des Gemeinderates Ilse Feser

 

Unter dem Titel „ERIKA IN SKANDINAVIEN“  stellt die seit 20 Jahren in Veitshöchheim wohnende Erika Schulder im Rathaus-OG noch bis 19. Oktober Fotografien und Arbeiten in Pastell aus.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer würdigte bei der Ausstellungseröffnung die 35 Werke der studierten Architektin, die sich als Autodidaktin durch VHS-Kurse und als Mitglied der Kunstfreunde Estenfeld bereits früh mit Kunst und Malerei befasste. Sie habe sich dabei immer wieder Anregungen geholt, sich ausgetauscht, ausgewertet und sich so stetig weiter entwickelt.

Neben vielen Ausstellungen in der Region ist es bereits ihre dritte Ausstellung im Rathaus während des Kulturherbstes des Landkreises Würzburg.

Das Wort Erika im Titel der Ausstellung ist laut Bürgermeister doppeldeutig. Es bedeute nicht nur ihren Vornamen, sondern stehe auch für das in Finnland wachsende Heidekraut. Mit ihren Werken entführt Schulder in die Region der an der finnischen Ostseeküste liegenden Stadt Rauma, deren seit 1682 von Bränden verschonte hölzerne Altstadt seit 1991 zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gehört. Sie ist auf einer Fläche von 28 Hektar der größte zusammenhängende Holzhauskomplex der Nordischen Länder mit teilweise reich verzierten Fassaden.

Die Veitshöchheimer Künstlerin, die sich seit 2004 auch der Fotografie widmet, offenbart in ihrer Ausstellung Bilder aus der finnischen Region, die besondere Lichtverhältnisse widerspiegeln und nicht nur informieren, erinnern und dokumentieren, sondern auch kreative Elemente enthalten. So gebe jedes Foto  auch ein Stück der speziellen Beobachtungsweise der Fotografin preis, eröffne eine Fülle von Sichtweisen und lasse die Flora bewusster erleben.

Besonders interessant sind ihre Pastellbilder, wo sie Fotos in Pastellfarben umsetzt, bei denen sie als Bindemittel nicht Öl sondern Gummi arabicum (= hauptsächlich aus sauren Erdalkali- und Alkalisalzen bestehend) verwendet. Dadurch könne sie die Farbechtheit weitgehend erhalten.

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo - Mi 08.00 - 16.00 Uhr

Do 08.00 - 18.00 Uhr

Fr. 08.00 -12.00 Uhr

Mi 3.10.12 : 14.00 – 17.00 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

 

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