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Arnold Langer feierte am 22. September seinen 90. Geburtstag

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Arnold Langer 90. Geb.
Arnold Langer 90. Geb.
von Dieter Gürz

Eine tadellose Figur macht Arnold Langer auch noch im betagten Alter von 90 Jahren, wenn er, wie im Bild zu sehen, mit Sonnenhut und Spazierstock durch den Rathaushof spaziert und sich hier an der tollen Blumenpracht erfreut.

Wenn er heute im Kreise seiner fünf Kinder und acht Enkel seinen runden Geburtstag feiert, kann er voller Stolz auf ein erfülltes Leben zurück blicken, das es stets gut mit ihm meinte und für ihn sowohl familiär, als auch beruflich und gesellschaftlich keine Wünsche offenließ.

Im elterlichen Bauernhof in seiner böhmischen Heimat aufgewachsen, war das Reiten in jungen Jahren sein Lieblingssport. Dies war auch der –Grund, dass Langer nach seiner Einberufung zur Reichswehr zur „bespannten“ Artillerie nach Würzburg und als militärischer Reiter bis sieben Kilometer vor Moskau gelangte.

In seine zweite Heimat Veitshöchheim kam der Jubilar erstmals als 28jähriger beim Maitanz im Würzburger Hof. Hier konnte er in der Gartensiedlung mit seiner vor acht Jahren verstorbenen Frau Lore 1956 den Traum vom eigenen Haus verwirklichen.

Wie Langer rückblickend sagt, hätte er nach seinen wenig erfreulichen Erlebnissen im zweiten Weltkrieg und der Gefangenschaft in Amerika nie im Traum daran gedacht, vom landwirtschaftlichen Berufschullehrer zum leitenden Regierungsschuldirektor aufzusteigen. Er leitete von April 1968 bis zu seiner Pensionierung Ende 1985 Referat bei der Regierung von Unterfranken das für Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialwesen zuständige Referat.

Nicht nur im Beruf, sondern auch bei seinen vielen Ehrenämtern sei er stets gut gefahren, sich von seinem Wahlspruch „Die Wahrheit siegt“ leiten zu lassen. So habe er als CSU-Mitglied auch während der 18 Jahre, in denen er bis 1978 dem Veitshöchheimer Gemeinderat angehörte, stets einen eigenen Standpunkt vertreten.

Langer engagierte sich weiter als Gründungsmitglied, Schriftführer und Bezirksvorsitzender beim Berufsverband der Landwirtschaftslehrer in Bayern. Noch heute ist er gerne Gast bei den Veranstaltungen der Landsmannschaft der Sudetendeutschen, bei denen er viele als Jahre Kulturreferent und Heimatkreisbetreuer wirkte. Als Mitglied des Siedlerbundes und der Kirchenverwaltung machte er sich auch beim Aufbau der Gartensiedlung verdient.

Froh ist der Weinliebhaber, dass er sich dank der Unterstützung durch seine Nachbarin noch selbst versorgen und alleine spazieren gehen kann. Nachwievor ist die tägliche ausführliche Lektüre des Volksblattes für ihn eine Selbstverständlichkeit. Häufig gönnt er sich noch ein ausführliches Frühstücksbuffet in einem Altort-Restaurant.

 

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