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Angela Wiedl und ihr Ensemble verzauberten in der Veitshöchheimer Vituskirche die 230 Besucher mit "Himmelsmusik"

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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„Ja es gibt ihn und er schaut mir zu, gibt auf mich acht“ hieß Angela Wiedls gesungene Liebeserklärung an Gott, die sie immer wieder auch mit Worten und Zitaten von Mutter Theresa mit viel Wärme, Güte und Herzlichkeit zum Ausdruck brachte.

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Auf ihrer diesjährigen Tournee durch die schönsten Kirchen und Kathedralen in Deutschland begeisterte die stimmgewaltige Münchenerin mit ihrem Ensemble die 230 Besucher in der viele Tage zuvor schon restlos ausverkauften barocken Veitshöchheimer Vituskirche.

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Ein weiblicher Fan in der ersten Reihe war von der „Musik des Himmels“, wie Wiedl ihr Kirchenkonzert titulierte, offenbar so berauscht von der gottbegnadeten Stimme der Künstlerin, dass sie jedes Lied mitsummte und dabei Kopf und Hände im Takt mit bewegte.

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Wie ein roter Faden zog sich der Glaube an Gott durch die Texte ihrer Lieder, die sehr viel positive Lebensfreude und Zuversicht vermittelten wie „Der Engel an Deiner Seite“, „Wir sind alle Kinder Gottes“ oder „Ein Licht im Dunkel scheint für Dich“, bei dem Angela Wiedl mit einer brennenden Kerze in der Hand, die Nähe zum Publikum suchte, als sie durch den Kirchenraum schritt. Vor allem beim Ralph Siegel-Lied „Ave Maria – ewig bist Du“ offenbarte sie grandios ihre über vier Oktaven gehende stimmliche Bandbreite.

Zu hören waren natürlich auch die Eigenkomposition „Mama Theresa“, die ihr 1994 den ersten Platz in der Jahreshitparade des ZDF einbrachte oder Danksagungen nach „oben“ für die Schönheit unserer Natur beim Lied „Tausend Dank für die Wunder dieser Welt“. Im Tonfall von Nana Mouskouri interpretierte die volkstümliche Schlagersängerin „Wie viel Sterne hat die Nacht“. Mit einstimmen konnte das Publikum beim Kinderlied „Guten Abend, Gute Nacht“.

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Unter der musikalischen Leitung des Würzburgers Jan Reinelt mimten bei vielen ihrer Lieder die Mezzo-Sopranistin Barbara Sauter und der aus den USA stammende Helden-Tenor George Humphrey im Hintergrund den Begleitchor, instrumental von Reinelt am Keyboard und vom Gitarristen Michael Schmitt intoniert.

Die Beiden boten daneben auch solo oder im Duett wie "Ach, ich hab in meinem Herzen"  ein tolles Kontrastprogramm zu Wiedl.

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Stürmischen Beifall erntete so etwa Humpfrey, als er mit seiner mächtigen, den ganzen Kirchenraum ausfüllenden Stimme „Con te partiro“ erklingen ließ

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oder Sauter mit ihren glockenhellen Stimme beim Lied „O mio babbino caro“ alle verzückte.

Das von Wiedl mit dem Publikum gesungene Kinderlied „Guten Abend, Gute Nacht“ beschloss ein Konzert, das alle restlos begeisterte. Mit Standing Ovation erklatschten sich die Zuhörer am Ende noch drei Zugaben.

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