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25 Jahre Fastnacht in Franken am 10. Februar 2012 - Dorit Schatz blickt zurück und hinter die Kulissen: "Promis, Prunk und freche Witze"

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Allen Grund zur Freude hatten dieser Tage Veitshöchheims Bürgermeister Rainer Kinzkofer und Bernhard Schlereth, der Präsident des Fastnachtsverbandes Franken: Rechtzeitig zu Beginn der fünften Jahreszeit am 11.11.11 kam das Buch "25 Jahre Fastnacht in Franken - Promis, Prunk und freche Witze" von Dorit Schatz auf den Markt. Kinzkofer ist der Erste, dem Schlereth im Rathaus die im BRmedia Verlag erschienene Novität überreicht, genau vor dem Plakat, das im Rathaus-Flur an die erste Fernsehsendung aus Veitshöchheim im Jahr 1988  erinnert. 

Am 10. Februar 2012 wird die Sendung mit den höchsten Einschaltquoten des Bayerischen Rundfunks nun schon zum 25. Mal ausgestrahlt. Dorit Schatz, die 2011 das letzte Mal als Redakteurin des BR dabei war, lässt nun rechtzeitig zu diesem Jubiläum mit ihrem konkurrenzlosen  und höchst unterhaltsamen Lesebuch auf 200 Seiten in Wort und auf 220 Fotos von den Anfängen der Sendung bis heute das bunte Fastnachtstreiben noch mal lebendig werden.

Vor einem Vierteljahrhundert wusste kaum jemand, dass in Franken die Fastnacht eine lange Tradition hat. Vor 25 Jahren zeigte sich der Fastnacht-Verband Franken ganz schön selbstbewusst, als er dem Sender in München die „Übertragung einer Prunksitzung“ anbot.

Doch gleich beim ersten Mal 1987 im oberfränkischen Lichtenfels schlug der „Frankenfasching“ ein. Ein Jahr später kam die Sendung aus Veitshöchheim. Dort ist seitdem die große „Fastnachtsfamilie“ zu Hause: Künstler, Promis, Präsidenten und BR-Mitarbeiter. Sie alle geben zum Jubiläumsbuch ihren Senf dazu. 

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Dem für 19,90 Euro in der neben dem Rathaus untergebrachten Touristik GmbH Würzburger Land oder im  Buchhandel (ISBN 978-3-941282-42-1) erhältlichen Buch ist  eine Bonus-DVD beigefügt, die in einer von "Dreggsagg" Michl Müller moderierten  90-minütigen Zeitreise durch die Sendung „Fastnacht in Franken“ von 1987 bis 2011 führt. Sie dokumentiert zugleich 90 Minuten Fernsehgeschichte, laut Schatz eine Bilanz über "Arbeit, Lust und Freude" an einer Sendung.

Einzigartige Werbung für Veitshöchheim

Die Autorin dankt in ihrem "Schlussstrich" besonders dem Veitshöchheimer Fotografen Günther Röhm mit den Worten: "Wenn er nicht voller Leidenschaft unermüdlich für den Fastnacht-Verband Franken fotografiert hätte, wäre das Buch wohl kaum zustande gekommen."

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Zum Ausdruck kommt in dem Schatz-Werk auch die enorme Werbewirksamkeit der Sendung für Veitshöchheim.So wird Bürgermeister Rainer Kinzkofer zitiert: "Ob Nord oder Süd, wo ich hinkomme, kennen sie Veitshöchheim. Das hätten wir durch noch so viele Imageanzeigen nie erreichen können."

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Zu Wort kommt auch die gemeindliche Kulturreferentin Martina Edelmann: "Wenn die blauen Autos kommen, geht bei uns der Adrenalinspiegel hoch. Die Anwesenheit des BR-Teams prägt das gesellschaftliche Leben der 10.000-Einwohnergemeinde.

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Zu sehen ist in dem Buch auch Gemeindepfarrer  Robert Borawski als Hausherr des Hauses der Begegnung, in dem sich nach der Sendung Volk, Politiker und Akteure hautnah begegnen.

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Festgehalten sind auch alle Mitwirkenden seit 1987. Auch hier tut sich  ein Veitshöchheimer hervor: Bruno Gold ist der einzige, der immer dabei war, sei es mit den Gebrüdern Narr (bis 2007),  den Drei Hainis, der Formation Circus Bavaricus oder seit 2009 mit den Parodis.

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Ganz groß heraus kommt in dem Buch natürlich als weiterer Veitshöchheimer der Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth, den Schatz als Mann für alle Fälle, als Mann der Tat "Gesagt - Getan" tituliert, der da steht wie ein Baum und wie ein Baum seine Äste ausbreitet, sein Hände schützend über fas 300 Vereine in Nordbayern hält.

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