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Hornmeister Peter Kraus lädt am 07. Juli 2013 zum 16. Jagdhornkonzert im Veitshöchheimer Rokokogarten ein

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

01Peter Kraus

Zum diesjährigen Jagdhornkonzert am 7. Juli 2013 um 11.00 Uhr im Hofgarten vor der traumhaften Kulisse des Barockschlosses hat der Veitshöchheimer Hornmeister Peter Kraus wieder einige Bläsergruppen  eingeladen, mit ihren Hörner die Zuhörer zu erfreuen.

Erstmals dabei sind die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Ansbach u.U.e.V. . Diese Gruppe war in den letzten Jahren sehr erfolgreich bei Wettbewerben.  Außer dieser Gruppe sind wieder Bläsergruppen aus Karlstadt, Kitzingen, Marktheidenfeld und Gemünden dabei.  Sie lassen mit ihren langen Parforce- und kurzen Blässhörnern in über 20 Beiträgen die ganze Vielfalt des Jagdhornblasens erklingen.

Die Konzerte sind inzwischen zur Tradition geworden und ein sehr wichtiger Bestandteil des jagdlichen Brauchtums in der Region.

Annähernd 500 Zuhörer waren es jeweils in den Vorjahren, die am Sonntag um die Mittagszeit verblüfft waren, was die über einhundert Bläserinnen und Bläser aus diesen Naturinstrumenten für eine Musikalität entwickeln können. Die großen Parforcehörner, die ihren Ursprung in der französischen Jagdmusik haben, können sogar in S und im Dreivierteltakt geblasen werden und mehrstimmige Töne erzeugen. Das Konzert wird aber nicht nur jagdliches Brauchtum, sondern trotz der nur vier bis sechs Naturtöne der Instrumente neben flotten Jagd-Märschen auch gewogene Weisen im Dreivierteltakt bis hin zu klassischer Musik offenbaren. Es werden auch alle Gruppen nicht nur nach der Begrüßung „Horn an! Blast an!“ zusammen ihre Jagdhörner homogen erklingen lassen, sondern auch mit der Volksweise „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“.

jagdhornkonzert 02 Blaesercorps Wue 01 Regen 1

Peter Kraus: "Wir hoffen, daß wir nicht wieder so naß werden wie im letzten Jahr."  Er würde sich am Ende des Konzerts zusammen mit Gerhard Weiler, dem Leiter der Schlossverwaltung Würzburg freuen, wenn die Besucher bei kostenlosem Eintritt auch heuer wieder großzügig für die Pflege des Rokokogartens in Veitshöchheim spenden.

„Wir sind alle in erster Linie Jäger und alles reine Amateure, die aus Spaß und Freude, aus Passion das Jagdhorn blasen“ betont Peter Kraus. Zu den Jagdhornbläsern kam der  66jährige rein zufällig, als seine Frau Anita den Jagdschein machte und er sie begleitete. Vor 21 Jahre hatte er dann sogleich die Leitung des Jagdhornbläsercorps Würzburg von Oberstudiendirektor Hannes Meixner übernommen. Durch seine Zugehörigkeit beim Heeresmusikkorps, dem er bis 1977 acht Jahre lang als zweiter Flügelhornist angehörte, war er für diesen Posten geradezu prädestiniert. Seit 1969 in Veitshöchheim sesshaft, war Kraus vor 26 Jahren auch Gründungs-Mitglied des Musikvereins Veitshöchheim. Er spielte aber nicht nur in diesem, sondern immer wieder auch in anderen Kapellen im Umkreis mit.

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