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Gemeinde Veitshöchheim bewirtete die Fastnacht in Franken-Familie im Bacchuskeller - Ordensverleihung an die Fernsehleute

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Erinnerungsfoto nach der Verleihung der FVF-Sessionorden des Fastnachtsverbandes Franken (FVF) im Veitshöchheimer Bacchuskeller v.l.n.r. vorne die Künstler Martin Rassau, Volker Heißmann, Sitzungspräsident Bernd Händel und Oti Schmelzer und hinten Bürgermeister Jürgen Götz, Dr. Kathrin Degmair (Leiterin des Fernsehstudio Franken des BR), Marco Anderlik (FVF-Vizepräsident) , Norbert Küber (Redaktionsleiter des BR-Studios Franken) Bernhard Schlereth (FVF-Präsident) und Rüdiger Baumann (BR-Redakteur), flankiert von den beiden VCC-Gardistinnen  Sina Mahlmeister und Barbara Röhm

Erinnerungsfoto nach der Verleihung der FVF-Sessionorden des Fastnachtsverbandes Franken (FVF) im Veitshöchheimer Bacchuskeller v.l.n.r. vorne die Künstler Martin Rassau, Volker Heißmann, Sitzungspräsident Bernd Händel und Oti Schmelzer und hinten Bürgermeister Jürgen Götz, Dr. Kathrin Degmair (Leiterin des Fernsehstudio Franken des BR), Marco Anderlik (FVF-Vizepräsident) , Norbert Küber (Redaktionsleiter des BR-Studios Franken) Bernhard Schlereth (FVF-Präsident) und Rüdiger Baumann (BR-Redakteur), flankiert von den beiden VCC-Gardistinnen Sina Mahlmeister und Barbara Röhm

Bürgermeister Jürgen Götz begrüßte am Dienstagabend im gemeindlichen Bacchuskeller sehr herzlich das 80köpfige Fernsehteam, einige Künstler und die Vertreter des Fastnachtsverbandes Franken  als "Fastnacht in Franken-Familie".

Es hat schon Tradition in Veitshöchheim, dass am Dienstag vor der BR-Live-Sendung, wenn die Vorbereitungen und die Proben bereits auf Hochtouren laufen, das 80köpfige Fernsehteam sehr gerne der Einladung des Veitshöchheimer Bürgermeisters zum geselligen Abend mit Essen und Trinken Folge leistet. Dieses Mal war für Götz nach seinen Worten der Abend etwas Besonderes, denn am Freitag geht die 30. Übertragung aus Veitshöchheim über die Bühne. Die erste Sendung 1987 kam noch aus dem oberfränkischen Lichtenfels. 1991 fiel die Sendung wegen des Golfkriegs aus. Angesichts der 30. Übertragung aus Veitshöchheim hatte die Gemeinde in großen Bildtafeln einige Eindrücke von früher an die Wände gebracht. Das Ortsoberhaupt brachte den Dank der Gemeinde zum Ausdruck für die jahrzehntelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Fastnachtsverband, auch im Namen seines Vorgängers Rainer Kinzkofer, der 26 Jahre lang die Sendung in verantwortlicher Weise begleitet hatte. Als Erinnerungsgeschenk an das 30ährige aus Veitshöchheim spendierte der Bürgermeister jedem Gast in einer Präsenttasche einen Bockbeutel und ein Weinglas, verziert mit dem neuen Logo der Gemeinde.

Ein originelles Geschenk, nämlich den "Goldenen Spüllappen mit zwei Spüliflaschen", hatte der Bürgermeister für den Künstler Martin Rassau mitgebracht. Dieser war in den vergangenen Jahren immer nach dem Essen in die Küche zum Spülen verschwunden. Heuer konnte er dies zu seinem Bedauern wegen einer Fingerverletzung nicht tun. Allen Gästen wünschte er ein gutes Gelingen der Fernsehsendung und hohe Einschaltquoten.

Die etwa dreieinhalbstündige Prunksitzung gilt als der Quotenschlager des BR-Senders. 2017 schauten bundesweit etwa 4,5 Millionen Menschen die "Fastnacht in Franken".

Und die 30. Übertragung aus Veitshöchheim bringt als Novum, dass erstmals der Veitshöchheimer Bürgermeister in die Reihen der Künstler aufsteigt. Er wird die Gäste im Saal und vor den Bildschirmen musikalisch begrüßen. Er begleitet die Pavel-Sandorf-Bigband mit dem Saxofon, während seine Frau Julia und seine Schwägerin Theresa Englert das Eröffnungslied "Es lebe unsere Fasenacht" singen.

Die Repräsentanten des FVF als Ausrichter der Fernsehsitzung nutzten den Abend, um den Fernsehleuten den mit dem Büttenrednerstar Peter Kuhn verzierten Sessionorden des Verbandes zu überreichen. Im Bild überreicht FVF-Vizepräsident Marco Anderlik den Orden als erstes an BR-Studio Franken-Leiterin Kathrin Degmair. Bei der Verleihung assistierten ihm FVF-Präsidiumsmitglied  Michael Ank und die beiden VCC-Gardemädchen Barbara Röhm und Sina Mahlmeister. Auch Anderlik lobte wie schon der Bürgermeister die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

"Wir fühlen uns wahnsinnig wohl in Veitshöchheim. Die ganze Fastnachtsfamilie fühlt sich hier geborgen!" Mit diesen Worten und einem Blumenstrauß bedankte sich Dr. Kathrin Degmair beim Bürgermeister als Gastgeber. Sie sei glücklich es nun geschafft zu haben, den Bürgermeister mit in die Sendung als Mitwirkenden zu nehmen. Sie freue sich schon auf seine tolle Einlage.

"Dass wir so nett aufgenommen werden und so unglaublich für uns gekocht wird", dafür dankte sie auch dem VCC-Team. Sie habe alle Gerichte probiert und es habe ganz toll geschmeckt.

 

Besonders würdigte Degmair auch die Verleihung des "Goldenen Nürnberger Trichters" an Rüdiger Baumann am 28. Januar. Wie sie sagte, ist Baumann quasi der närrische "Spiritus Rector" der BR-Fastnachts-Redaktion, bei dem alle Fäden der erfolgreichen Formate zusammenlaufen. Er komponiere in kreativer Präzision gemeinsam mit dem Fastnacht-Verband Franken die inhaltliche Mischung der Sendungen. Dass Rüdiger Baumann als Preisträger nun in einer Reihe mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, mit den Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß und Günther Beckstein, mit Showgrößen wie Carmen Nebel, Roberto Blanco und Johannes Heesters sowie dem Komikerduo Volker Heißmann und Martin Rassau steht – das sei ein Riesen-Kompliment für seine erstklassige Leistung.

Wie Baumann sagte, sei er seit sieben Jahren dabei. Er habe den Preis mit besonderem Stolz und Demut entgegengenommen, im Bewusstsein, dass dies ein Preis für die Fastnacht in Franken ist, den alle, die im Team mitarbeiten, als Mannschaftsleistung verdient hätten und sich so auch ein Stück am Trichter abschneiden könnten.

 

Mit dem Lied "Was kann der Peter denn dafür, dass er so schön ist" wurde Beleuchtungstechniker Peter Rosenberger, ein Urgestein des BR, von seiner Crew verabschiedet. Anerkennende Worte sprachen Produktionsleiter Ulrich Prill und FVF-Präsident Bernhard Schlereth.

Viel Lob gab es für das Team des Veitshöchheimer Carneval-Clubs (VCC), das in vorzüglicher Weise die Gäste bewirtete und so wesentlich zum Gelingen des Abends beitrug. 

 

Alle Protagonisten 2018 im Überblick:

  • Sitzungspräsident: Moderator und Stimmenimitator Bernd Händel aus Nürnberg (Mittelfranken)
  • Altneihauser Feierwehrkapell'n aus Windischeschenbach (Lkr. Neustadt an der Waldnaab, Oberpfalz)
  • Amorbacher Klostersänger aus Amorbach (Lkr. Miltenberg, Unterfranken)
  • Komödianten Volker Heißmann und Martin Rassau aus Fürth (Mittelfranken)
  • Peter Kuhn, das "Gewissen der Fastnacht", aus Schweinfurt (Unterfranken)
  • Michl Müller aus Bad Kissingen (Unterfranken)
  • Peterlesboum 2.0 (Bernd Händel und Volker Heißmann als "Next Generation" der Fastnacht-Urgesteine)
  • die "närrische Putzfrau" Ines Procter aus Erlabrunn (Lkr. Würzburg, Unterfranken)
  • Bauchredner Sebastian Reich aus Würzburg (Unterfranken)
  • Oti Schmelzer aus Oberschwappach (Lkr. Haßberge, Unterfranken)
  • Wortakrobat Oliver Tissot aus Nürnberg (Mittelfranken)
  • Matthias Walz, der "Udo Jürgens der Fastnacht", aus Karlstadt (Lkr. Main-Spessart, Unterfranken)


Tanzdarbietungen 2018 im Überblick:

  • Selleriegarde der Knoblauchsländer Karnevalsgesellschaft Buchnesia 1954 aus Nürnberg (Mittelfranken)
  • Tanzmariechen Katharina Theil aus Oberasbach (Lkr. Fürth, Mittelfranken) und Liana Wolf aus Ansbach (Mittelfranken)
  • Männerballett "Turedancer" aus Zellingen (Lkr. Main-Spessart, Unterfranken)

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