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Heeresmusikkorps Veitshöchheim begeisterte über 400 Besucher beim Adventskonzert in der Kuratiekirche

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 Das komplette Ensemble des Heeresmusikkorps spielt zum Finale auf (Fotograf: Hauptfeldwebel Florian Eder)

Das komplette Ensemble des Heeresmusikkorps spielt zum Finale auf (Fotograf: Hauptfeldwebel Florian Eder)

Die 10. Panzerdivision stimmte beim Adventskonzert am Montagabend mit dem Heeresmusikkorps aus Veitshöchheim über 400 Gäste, darunter auch viele ehemalige und aktive Soldaten, in der Kuratiekirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf die Vorweihnachtszeit ein.

Ein Gruß an die Kameradinnen und Kameraden im Einsatz

„Ein bewegtes Jahr 2017 liegt hinter uns“, so sagte laut Pressemitteilung Generalmajor Bernd Schütt, Kommandeur der 10.Panzerdivision, der die Konzertbesucher, darunter auch  Regierungspräsident Unterfrankens, Dr. Paul Beinhofer und Bürgermeister Jürgen Götz, begrüßte. In seiner kurzen Ansprache betonte der Generalmajor die enge Bindung der Garnisonsgemeinde und der Bundeswehr, die über Jahrzehnte gewachsen ist und verband dies mit Blick auf das bevorstehende Konzert, dass nun die Zeit ist um „Ruhe einkehren zu lassen und sich der Musik hinzugeben.“

Er schloss seine Rede mit der Erinnerung an die „Kameradinnen und Kameraden in den Einsatzgebieten und deren Familien zuhause“ denen er ein „ruhiges, friedliches  Weihnachtsfest sowie eine gesunde Rückkehr nach Deutschland“ wünschte.

Von Klassisch bis Modern

Hauptfeldwebel Thomas Hümmer-Althön, der durch das Konzert führte, nahm die Gäste mit auf eine musikalische Reise, die an Abwechslung und Professionalität kaum zu überbieten war. „Sollte es ihnen in Deutschland zu kalt geworden sein, so begleiten sie uns ins warme Italien“, so Hauptfeldwebel Hümmer-Althön, der damit das Blechbläsersextett unter Leitung von Hauptfeldwebel Mathias Müller und einem Stück von Concerto Italiano ankündigte.

Ob bei „Amazing Grace“, „A Christmas Jazz Suite“ (Bill Holcombe) oder bei „Let it Go“ aus dem bekannten Animationsfilm „Die Eiskönigin“ – das Heeresmusikkorps konnte mit Klassischem aber auch neu interpretierten Klassikern tiefe Gefühle wecken. Das Musikprogramm verdeutlichte in seiner Variabilität aus Klassik, Jazz, Folk und Musical dabei den Wunsch der Menschheit auf eine besinnliche Zeit und den Frieden.

Mit der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem sich das Holzbläserquintett unter der Leitung der virtuos aufspielenden Hfw Valerie Henning einen langanhaltenden Applaus verdiente und dem von Hauptfeldwebel Hümmer-Althön selbst komponierten Stück „The Lord of the Dance“ fand das Konzert schließlich seinen krönenden Abschluss nicht nur in einer Zugabe des kompletten Ensembles sondern auch in einem Lichtermeer aus Kerzen in den Händen der Besucher.

 

Eine beachtliche Summe für einen guten Zweck

 

„Es war herrlich!“, so ein Konzertbesucher, „Ich werde das nächste Jahr wieder kommen.“ Die Zufriedenheit und die Begeisterung über dieses Konzert war in allen Gesichtern zu erkennen und so war es dem Heeresmusikkorps auch dieses Jahr wieder gelungen ein bisschen Ruhe und Besinnlichkeit in die doch oft allzu hektische Vorweihnachtszeit zu bringen.

Dieses spiegelte sich auch in den Spenden von über 1500 Euro wieder, die eingenommen wurden um auch Menschen denen es nicht so gut geht ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Die Spenden gehen an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V., das 1957 gegründet wurde und unverschuldet in Not geratene Soldaten sowie deren Angehörige und auch Hinterbliebene unterstützt.

(Fotograf Bild 2 und 3: Hauptgefreiter Alexander von Ostrowski)

 

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