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Motivierte Veitshöchheimer Gymnasiasten-Gruppe will Ärmsten der Armen in Lateinamerika unter die Arme greifen - Ansprechende Website für Copal e.V. erstellt

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Mit viel Fleiß und Leidenschaft brachten die Q 12 Schüler des Gymnasiums Veitshöchheim v.l.n.r. Niels Riedel, Carla Wagenländer, Sarah Page, Michael Brinktrine, Rick Sandroß, Alexander Hahn, Jonas Kerber, Sabina Reimann und Tim Rüterbories (auf dem Foto fehlen Florian Müller und Julian Becker) die von ihnen im Rahmen eines P-Seminars im Fach Spanisch der Lehrerin  Simone Eisenmann de Navarro neu erstellte Website des in Würzburg ansässigen gemeinnützigen Vereins COPAL e.V. Corazones por America Latina- COP AL e.V. - "Herzen für Lateinamerika'' zum Laufen.

Mit viel Fleiß und Leidenschaft brachten die Q 12 Schüler des Gymnasiums Veitshöchheim v.l.n.r. Niels Riedel, Carla Wagenländer, Sarah Page, Michael Brinktrine, Rick Sandroß, Alexander Hahn, Jonas Kerber, Sabina Reimann und Tim Rüterbories (auf dem Foto fehlen Florian Müller und Julian Becker) die von ihnen im Rahmen eines P-Seminars im Fach Spanisch der Lehrerin Simone Eisenmann de Navarro neu erstellte Website des in Würzburg ansässigen gemeinnützigen Vereins COPAL e.V. Corazones por America Latina- COP AL e.V. - "Herzen für Lateinamerika'' zum Laufen.

Das Highlight des Mittwochabends im Gymnasium Veitshöchheim: Punkt 20.00 Uhr ist es endlich soweit, worauf die elf Schüler Wochen und Monate sehnsüchtig gewartet haben! Ein Klick von Rick Sandroß und die im Rahmen eines Projektseminars der Schule erstellte neue Homepage für den Copal-Verein ist unter Begleitung eines Knalls online. Der Job des IT-technisch versierten Duos Rick Sandvoß und Michael Brinktrine war es, die Website einzurichten und zum Laufen zu bringen. Sie entschieden sich für einen Webspace-Anbieter, bei dem sie die Website aufsetzten und sie nach und nach unter Verwendung von über 20 Plug-Ins einrichteten.

Das Highlight des Mittwochabends im Gymnasium Veitshöchheim: Punkt 20.00 Uhr ist es endlich soweit, worauf die elf Schüler Wochen und Monate sehnsüchtig gewartet haben! Ein Klick von Rick Sandroß und die im Rahmen eines Projektseminars der Schule erstellte neue Homepage für den Copal-Verein ist unter Begleitung eines Knalls online. Der Job des IT-technisch versierten Duos Rick Sandvoß und Michael Brinktrine war es, die Website einzurichten und zum Laufen zu bringen. Sie entschieden sich für einen Webspace-Anbieter, bei dem sie die Website aufsetzten und sie nach und nach unter Verwendung von über 20 Plug-Ins einrichteten.

Den Präsentationsabend moderierten voller Begeisterung Tim Rüterbories (rechts) und Niels Riedl.

Den Präsentationsabend moderierten voller Begeisterung Tim Rüterbories (rechts) und Niels Riedl.

Werdegang der neuen Website

Ausführlich schilderten zur Einführung in den Präsentationsabend Alexander Hahn und Carla Wagenländer den Werdegang des Seminars zur Erstellung der neuen Website. Am Anfang stand die Analyse der schon existierenden Copal-Homepage, was gut und was negativ ist. So war man sich schnell einig, das Design zu verändern, viele Bilder zu ersetzen und die Farben optisch ansprechender zu gestalten. Die elf Seminarteilnehmer teilten sich in fünf Gruppen auf für Technik, Bilder, Korrektur lesen, Grafik und Texte.

Im Februar verbrachte die Schülergruppe mit Mitgliedern des Vereins ein Wochenende im Schullandheim Schaippachsmühle bei Gemünden, um sich besser kennenzulernen und wo die Vereinsmitglieder ihre Wünsche an die neue Seite äußern konnten.

Dabei verbrachten sie viel Zeit miteinander, lernten auch bolivianische und mexikanische Tänze kennen, konnten für die Projektarbeit viele Fortschritte erzielen. Die Schüler führten Interviews, wie die Mitglieder zum Verein Copal gekommen sind, in welchem Land sie aktiv sind und was sie für Erfahrungen gesammelt haben. Es waren auch zwei Austauschschüler aus Bolivien und aus Mexiko dabei, deren Eindrücke und Erfahrungen in Deutschland sie in Videos festhielten, die nun auch auf der neuen Website zu finden sind.

Nach diesem Wochenende trafen sich die P-Seminaristen regelmäßig montags um 15.45 Uhr in der Schule zur Projektarbeit.  Zuerst gefragt war natürlich das Grafikduo Rick und Michael, das den Grundbaustein für die Website legte, während sich die anderen um Texte und Bilder kümmerten.

Dann erfuhren die Anwesenden durch den Vereinsvorsitzenden  Werner Meckelein, für wen die neue Website erstellt wurde, was Copal ist und was Copal ausmacht. Seit 2013 besteht eine enge Zusammenarbeit  der Schule mit dem neu gegründeten Würzburger Verein COPAL – Corazones por América Latina e.V, der sich aus dem ehemaligen Arbeitskreis Mexiko der Martin-Luther-Kirche Würzburg rekrutiert hat. Wie Meckelein sagte, ist Copal ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Menschen in Lateinamerika in den Bereichen Bildung und Gesundheit einsetzt. Die von den Oberstufenschülern des Gymnasiums neu konzipierte Internetseite soll helfen, die Projekte des Vereins in Bolivien, Mexiko, Costa Rica und Ecuador zu bewerben. Copal e.V. unterstützt nach Meckeleins Worten auch ein Projekt zur Bekämpfung der Tropenkrankheit "Chagas" mit der Universität Würzburg und der Missionsärztlichen Klinik.  Nur mit einer guten Internetseite, so der 1. Vorsitzende, ließen sich der Verein und seine nur durch Spenden zu realisierenden Projekte der Öffentlichkeit vermitteln.  "Ich bin deshalb sehr froh, dass sich die Schüler des P-Seminars so engagiert und voller Spaß für uns eingesetzt und die Internetseite so schön gestaltet haben", sagte Meckelein.

Dann erfuhren die Anwesenden durch den Vereinsvorsitzenden Werner Meckelein, für wen die neue Website erstellt wurde, was Copal ist und was Copal ausmacht. Seit 2013 besteht eine enge Zusammenarbeit der Schule mit dem neu gegründeten Würzburger Verein COPAL – Corazones por América Latina e.V, der sich aus dem ehemaligen Arbeitskreis Mexiko der Martin-Luther-Kirche Würzburg rekrutiert hat. Wie Meckelein sagte, ist Copal ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Menschen in Lateinamerika in den Bereichen Bildung und Gesundheit einsetzt. Die von den Oberstufenschülern des Gymnasiums neu konzipierte Internetseite soll helfen, die Projekte des Vereins in Bolivien, Mexiko, Costa Rica und Ecuador zu bewerben. Copal e.V. unterstützt nach Meckeleins Worten auch ein Projekt zur Bekämpfung der Tropenkrankheit "Chagas" mit der Universität Würzburg und der Missionsärztlichen Klinik. Nur mit einer guten Internetseite, so der 1. Vorsitzende, ließen sich der Verein und seine nur durch Spenden zu realisierenden Projekte der Öffentlichkeit vermitteln. "Ich bin deshalb sehr froh, dass sich die Schüler des P-Seminars so engagiert und voller Spaß für uns eingesetzt und die Internetseite so schön gestaltet haben", sagte Meckelein.

Als Anerkennung überreichte er an die Q12ler Kinokarten und an die Betreuungslehrerin Simone, der es gelang, die Schüler so toll für das Projekt zu begeistern, ein flüssiges Präsent.

Als Anerkennung überreichte er an die Q12ler Kinokarten und an die Betreuungslehrerin Simone, der es gelang, die Schüler so toll für das Projekt zu begeistern, ein flüssiges Präsent.

Moderator Tim Rüterbories konnte dann den Mitschüler Lorenz auf der Bühne präsentieren, der in den Sommerferien selber mit einer Reisegruppe durch ganz Bolivien und die Städte  La Paz, Santa Cruz und Sucre reisen durfte und erlebt hat, dass dort die Kultur ganz andersartig ist, als hier in Deutschland.   Er konnte dabei auch hautnah erleben, wie Copal Hilfsprojekte unterstützt. So wurde im Sommer 2017 mit der staatlichen Lehrerbildungsanstalt von La Paz zur Sprachenausbildung vereinbart, zunächst zwei Lehramtsstudenten aus La Paz im Rahmen eines Stipendiums ein bis zu dreimonatiges Praktikum an einer Schule in Deutschland zu ermöglichen.  Tief beeindruckt war Lorenz auch von der Copal-Hilfe für das Gesundheitszentrum San Juan Lazareto in La Paz, wo verschiedene von Copal übergebene Geräte wie  in Röntgengerät für die Zahnarztpraxis oder ein gynäkologischer Stuhl hervorragende Dienste leisten und wo notleidende  Menschen eine kostenlose Behandlung bekommen.  Daneben bekam Lorenz auch einen kleinen Einblick in das bolivianische Schulleben, als er zwei Tage lang in Sucre in einer Gastfamilie leben und eine Schule  besuchen konnte, wo noch mit ganz einfachen Mitteln gelehrt werde, was man hier gar nicht mehr gewöhnt sei.

Moderator Tim Rüterbories konnte dann den Mitschüler Lorenz auf der Bühne präsentieren, der in den Sommerferien selber mit einer Reisegruppe durch ganz Bolivien und die Städte La Paz, Santa Cruz und Sucre reisen durfte und erlebt hat, dass dort die Kultur ganz andersartig ist, als hier in Deutschland. Er konnte dabei auch hautnah erleben, wie Copal Hilfsprojekte unterstützt. So wurde im Sommer 2017 mit der staatlichen Lehrerbildungsanstalt von La Paz zur Sprachenausbildung vereinbart, zunächst zwei Lehramtsstudenten aus La Paz im Rahmen eines Stipendiums ein bis zu dreimonatiges Praktikum an einer Schule in Deutschland zu ermöglichen. Tief beeindruckt war Lorenz auch von der Copal-Hilfe für das Gesundheitszentrum San Juan Lazareto in La Paz, wo verschiedene von Copal übergebene Geräte wie in Röntgengerät für die Zahnarztpraxis oder ein gynäkologischer Stuhl hervorragende Dienste leisten und wo notleidende Menschen eine kostenlose Behandlung bekommen. Daneben bekam Lorenz auch einen kleinen Einblick in das bolivianische Schulleben, als er zwei Tage lang in Sucre in einer Gastfamilie leben und eine Schule besuchen konnte, wo noch mit ganz einfachen Mitteln gelehrt werde, was man hier gar nicht mehr gewöhnt sei.

Nach einer Pause präsentierte dann im Hauptteil des Abends die Schülergruppe, aufgeteilt auf verschiedene Teams, woran sie gearbeitet haben, was die Copal-Website alles kann und was man auf ihr findet, so die Vorstellung des Vereins, der Projekte, ausgehend von einer Übersichtskarte, wo Copal mit welchen Partnern im Netzwerk aktiv ist und der wichtigen Rubrik "Spenden und Helfen".

Helfen könne aber nicht heißen, Geschenke zu verteilen. Wirksame Hilfe heiße, Menschen Chancen zu eröffnen, durch Hilfe zur Selbsthilfe ihr Leben, ihre Zukunft frei von Hunger und Not selbst zu gestalten. Der Verein arbeite deshalb eng mit der Zielbevölkerung sowie den Behörden vor Ort zusammen.

Wichtig war den Schülern aufzuzeigen, dass Spenden die Menschen in den jeweiligen Projekten direkt erreichen und auch zielgerichtet für ein Projekt gespendet werden kann. Jede Spende komme zu 100 Prozent dem jeweiligen Projekt zugute; Verwaltungs- und Reisekosten würden fast ausschließlich von den Mitgliedern selbst getragen.

Mindestens ebenso wichtig wie das Spendenaufkommen, so die Schüler, sei auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Lebenssituation der Menschen in Lateinamerika. Deshalb fördere Copal auch die persönliche  Begegnung durch verschiedenste Veranstaltungen und Projekte sowie Austauschprogramme auch in Deutschland. Denn: " Nur wenn man sich persönlich auf den anderen einlässt, ist es möglich globale Zusammenhänge zu verstehen und wirkliche Veränderungen in dieser Welt zu erreichen", so die Botschaft.

Die Vorstellung der neuen Website durch die Teams offenbarte zugleich, dass sich die Schüler voll mit den Zielen des Vereins Copal e.V. identifiziert haben. So sprachen sie wie hier im Bild Sarah Page in der Ich- und Wirform, als sie beispielsweise Inhalte vorstellten wie "Wir wollen durch unsere Projekte benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützen und dazu beitragen, deren Zukunftsaussichten nachhaltig zu verbessern."

Die Vorstellung der neuen Website durch die Teams offenbarte zugleich, dass sich die Schüler voll mit den Zielen des Vereins Copal e.V. identifiziert haben. So sprachen sie wie hier im Bild Sarah Page in der Ich- und Wirform, als sie beispielsweise Inhalte vorstellten wie "Wir wollen durch unsere Projekte benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützen und dazu beitragen, deren Zukunftsaussichten nachhaltig zu verbessern."

Das Gitarre/Percussion-Duo "Main-Vibes" aus Würzburgmit Schlagzeuger Chiko U untermalte die Präsentation musikalisch mit  60er und 70er Cover-Musik.

Das Gitarre/Percussion-Duo "Main-Vibes" aus Würzburgmit Schlagzeuger Chiko U untermalte die Präsentation musikalisch mit 60er und 70er Cover-Musik.

Am Ende der sehr informativen und vergnüglichen Präsentation versammelten sich alle Beteiligten zum Erinnerungsfoto mit der Startseite der neuen Homepage im Hintergrund v.l.n.r. Alexander Hahn, Florian Müller, Carla Wagenländer, Julian Becker, Sarah Page, Niels Riedel, Sabina Reimann, Rick Sandroß, Michael Brintrine, Jonas Kerber, Simone Eisenmann de Navarro (Projekt-Betreuungslehrerin), Tim Rüterbories, Rainer Hohner (Copal-Veranstaltungsmanager), Werner Meckelein (1. Copal-Vorsitzender), P.M. (Copal-Finanzen und Schriftführung), Dieter Brückner (Schulleiter) und Benjamin Navarro (2. Copal-Vorsitzender)

Am Ende der sehr informativen und vergnüglichen Präsentation versammelten sich alle Beteiligten zum Erinnerungsfoto mit der Startseite der neuen Homepage im Hintergrund v.l.n.r. Alexander Hahn, Florian Müller, Carla Wagenländer, Julian Becker, Sarah Page, Niels Riedel, Sabina Reimann, Rick Sandroß, Michael Brintrine, Jonas Kerber, Simone Eisenmann de Navarro (Projekt-Betreuungslehrerin), Tim Rüterbories, Rainer Hohner (Copal-Veranstaltungsmanager), Werner Meckelein (1. Copal-Vorsitzender), P.M. (Copal-Finanzen und Schriftführung), Dieter Brückner (Schulleiter) und Benjamin Navarro (2. Copal-Vorsitzender)

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