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Generalsanierung der Christuskirche hat begonnen - Bewegender und feierlicher Auszug mit Schlüsselübergabe an den Architekten

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Ein neues Kapitel schlug am Sonntag die 3.000 Gläubige zählende Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Veitshöchheim - Thüngersheim - Güntersleben, kurz Christuskirche genannt, auf.

Sie machte sich auf dem Weg zur 1,85 Millionen Euro teuren Generalsanierung der 1963 eingeweihten Kirche mit Gemeinderäumen sowie Neubau eines Pfarrbüros.

Geleitet vom Licht der Osterkerze zogen an die einhundert Gläubige, unter ihnen auch Bürgermeister Jürgen Götz, am Sonntag aus der Christuskirche in Veitshöchheim. Mitten drin Konfirmandinnen und Konfirmanden, die die Glasfenster vorangegangener Konfirmationsjahrgänge hinaustrugen.

Geleitet vom Licht der Osterkerze zogen an die einhundert Gläubige, unter ihnen auch Bürgermeister Jürgen Götz, am Sonntag aus der Christuskirche in Veitshöchheim. Mitten drin Konfirmandinnen und Konfirmanden, die die Glasfenster vorangegangener Konfirmationsjahrgänge hinaustrugen.

In einer eindrucksvollen Prozession wurden die Taufschale und das Abendmahlsgeschirr, Altarkerzen und Altarbibel, sowie das schmiedeeiserne Kreuz aus der Kirche gebracht.

In einer eindrucksvollen Prozession wurden die Taufschale und das Abendmahlsgeschirr, Altarkerzen und Altarbibel, sowie das schmiedeeiserne Kreuz aus der Kirche gebracht.

Nachdem die Glocken ein letztes Mal zum Gottesdienst geläutet hatten, sperrte Pfarrerin Wolfrum die Kirche ab und übergab den Schlüssel mit Segenswünschen an Architekt Karlheinz Keicher aus dem Büro Hofmann-Keicher-Ring Architekten, der den Plan und die Ausführung der Generalsanierung verantwortet und begleitet.  Am 18. September 2017 begann dann die etwa 15-monatige Generalsanierung der Christuskirche und ihrer Gemeinderäume. Dabei wird auch der Gottesdienstraum eine deutliche Veränderung erfahren (siehe nachstehender Bericht auf Veitshöchheim News über die Planung).

Nachdem die Glocken ein letztes Mal zum Gottesdienst geläutet hatten, sperrte Pfarrerin Wolfrum die Kirche ab und übergab den Schlüssel mit Segenswünschen an Architekt Karlheinz Keicher aus dem Büro Hofmann-Keicher-Ring Architekten, der den Plan und die Ausführung der Generalsanierung verantwortet und begleitet. Am 18. September 2017 begann dann die etwa 15-monatige Generalsanierung der Christuskirche und ihrer Gemeinderäume. Dabei wird auch der Gottesdienstraum eine deutliche Veränderung erfahren (siehe nachstehender Bericht auf Veitshöchheim News über die Planung).

 „Ihr sollt mit Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden“. Mit diesem Vers aus dem Jeremiabuch hatte Pfarrerin Silke Wolfrum einen bewegenden und auch emotionalen Gottesdienst eröffnet, mit dem der Auszug liturgisch gestaltet wurde.

„Ihr sollt mit Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden“. Mit diesem Vers aus dem Jeremiabuch hatte Pfarrerin Silke Wolfrum einen bewegenden und auch emotionalen Gottesdienst eröffnet, mit dem der Auszug liturgisch gestaltet wurde.

 „Ihr sollt mit Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden“. Mit diesem Vers aus dem Jeremiabuch hatte Pfarrerin Silke Wolfrum einen bewegenden und auch emotionalen Gottesdienst eröffnet, mit dem der Auszug liturgisch gestaltet wurde. Dekanin Dr. Edda Weise nahm in ihrer Predigt die Gedanken zum Auszug und Aufbruch auf. Beides gehöre dazu, die Freude und der Wehmut. Man verlasse vertraute Orte, in denen man heimisch geworden sei. Sie erinnerte an die Geschichte der Christuskirche, an den Elan des Aufbruchs nach dem zweiten Weltkrieg, als mit dem ungebremsten Eifer junger Erwachsener die Gemeinde eine Heimat bekam. Weise sprach aber auch die notwendige Sanierung an: „Das Gebäude ist in die Jahre gekommen“. Sie blickte auf die Entscheidungswege für den jetzigen Umbau zurück, der mühsam und kräftezehrend war, in dem sie selbst der Kirchenvorstandssitzung bewohnen durfte, in der sich die jetzige Lösung eröffnet hatte. „Man konnte den Geist Gottes spüren, von dem sich alle haben leiten lassen.“ Sie dankte dem Kirchenvorstand und Pfarrerin Wolfrum für alles sorgfältige Planen und Beraten. Denen, die sich schwer mit dem Auszug tun sprach sie Mut zu: „sie werden in eine schöne Kirche zurückkehren. Und Gottes Segen wird Sie auf Ihren Wegen durch die Zeit geleiten“.

Nach dem Abendmahl gingen die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen zu den liturgischen Orten des Gottesdienstes. Die Geistlichen der Kirchengemeinde, Pfarrerin Silke Wolfrum, Militärpfarrer Johannes Müller und Diakonin Claudia Grunwald beteten zusammen mit Dekanin Dr. Edda Weise am Taufstein, am Altar und am Ambo, um dann Kerzen, Taufschale, Bibel, Abendmahlsgeschirr, Blumen, Paramente und das Altartuch mit auf den Weg zu nehmen.

Unter dem Gemeindegesang „Bis hierher hat uns Gott gebracht“, von Brigitte Gross an der Orgel einfühlsam begleitet, machte sich die Gottesdienstgemeinde auf den Weg nach draußen.

Noch einmal erklang das Lied zum Auszug: „Hilf ferner weit du treuer Gott.“

Die nächsten Monate werden die evangelischen Gottesdienste meistens in der katholischen Kuratiekirche „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ gefeiert werden. Pfarrerin Wolfrum ist äußerst dankbar für die aufgeschlossene und sehr selbstverständliche Gastfreundschaft, auch wenn es im Alltag sicher auch mal Gesprächsbedarf geben wir. Bruno Winter, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Kuratiegemeinde, hieß in einer Grußbotschaft die evangelischen Mitchristen willkommen.

Textquelle: Silke Wolfrum, Fotos: Jens Grunwald

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