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Das Schwander-Goltz-Kandert-Trio begeisterte 160 Zuhörer beim 5. Veitshöchheimer Sommerkonzert - Ein neuer Besucherrekord

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Sie hatten am Sonntagabend im Synagogenhof des Jüdischen Kulturmuseums beim 5. Veitshöchheimer Sommerkonzert allen Grund zur Freude über ihr grandioses Konzert und den enormen Besucherandrang: der Saxophonist Rainer Schwander, der Gitarrist Bernhard von der Goltz (beide aus Veitshöchheim) und der Percussion-Spieler Helmut Kandert aus Reichenberg (v.l.n.r.)

Sie hatten am Sonntagabend im Synagogenhof des Jüdischen Kulturmuseums beim 5. Veitshöchheimer Sommerkonzert allen Grund zur Freude über ihr grandioses Konzert und den enormen Besucherandrang: der Saxophonist Rainer Schwander, der Gitarrist Bernhard von der Goltz (beide aus Veitshöchheim) und der Percussion-Spieler Helmut Kandert aus Reichenberg (v.l.n.r.)

Die drei Musiker des Schwander-Goltz-Kandert Trios (SGK-Trio) sind alle Urgesteine der Würzburger Musikszene. Schon seit gut 30 Jahren kennen sie sich und haben schon früh in unterschiedlichen Formationen miteinander musiziert (u.a. "Heilhut Semmeldroll" , "Jonathan & Laurent"). Als Trio haben sie sich zum ersten Mal beim Umsonst und Draussen Festival in Würzburg 1991 einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besetzung des Trios ist optimal, um die drei Ebenen der Musik - Melodie, Harmonie und Rhythmus - miteinander in Schwingung zu bringen.

Die drei Musiker des Schwander-Goltz-Kandert Trios (SGK-Trio) sind alle Urgesteine der Würzburger Musikszene. Schon seit gut 30 Jahren kennen sie sich und haben schon früh in unterschiedlichen Formationen miteinander musiziert (u.a. "Heilhut Semmeldroll" , "Jonathan & Laurent"). Als Trio haben sie sich zum ersten Mal beim Umsonst und Draussen Festival in Würzburg 1991 einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besetzung des Trios ist optimal, um die drei Ebenen der Musik - Melodie, Harmonie und Rhythmus - miteinander in Schwingung zu bringen.

Rainer Schwander, der Spiritus Rektor der sechsteiligen Sommer-Konzertreihe war geplättet ob des Andrangs von 160 Zuhörern beim fünften Sommerkonzert im Veitshöchheimer Synagogenhof. Das bedeutete Besucherrekord, wie freudestrahlend die gemeindliche Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann resümierte, die im Rathaus seit  der Premiere 2008 zusammen mit Schwander nun schon im zehnten Jahr mit kleinen, feinen Konzerten die Sommerferien musikalisch aufblühen lässt.
Rainer Schwander, der Spiritus Rektor der sechsteiligen Sommer-Konzertreihe war geplättet ob des Andrangs von 160 Zuhörern beim fünften Sommerkonzert im Veitshöchheimer Synagogenhof. Das bedeutete Besucherrekord, wie freudestrahlend die gemeindliche Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann resümierte, die im Rathaus seit  der Premiere 2008 zusammen mit Schwander nun schon im zehnten Jahr mit kleinen, feinen Konzerten die Sommerferien musikalisch aufblühen lässt.

Rainer Schwander, der Spiritus Rektor der sechsteiligen Sommer-Konzertreihe war geplättet ob des Andrangs von 160 Zuhörern beim fünften Sommerkonzert im Veitshöchheimer Synagogenhof. Das bedeutete Besucherrekord, wie freudestrahlend die gemeindliche Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann resümierte, die im Rathaus seit der Premiere 2008 zusammen mit Schwander nun schon im zehnten Jahr mit kleinen, feinen Konzerten die Sommerferien musikalisch aufblühen lässt.

Sopransaxophonist Schwander war nun selbst als Mitglied des SGK-Trios musikalischer Akteur. Das Ensemble strotzte nur so vor Spielfreude und begeisterte das Publikum mit exzellentem, leidenschaftlichem und höchst melodiösem Instrumentalspiel.

Sopransaxophonist Schwander war nun selbst als Mitglied des SGK-Trios musikalischer Akteur. Das Ensemble strotzte nur so vor Spielfreude und begeisterte das Publikum mit exzellentem, leidenschaftlichem und höchst melodiösem Instrumentalspiel.

Es ist eine musikalische Reise um die Welt mit schönen Arrangements und viel Raum für Improvisationen.
Es ist eine musikalische Reise um die Welt mit schönen Arrangements und viel Raum für Improvisationen.

Es ist eine musikalische Reise um die Welt mit schönen Arrangements und viel Raum für Improvisationen.

Sopransaxophonist Rainer Schwander und seine Freunde schöpften aus dem Melodienschatz verschiedener Kulturen und entwickelten daraus einen ganz eigenen Jazz. Die durch einen traumwandlerischen Umgang mit ihren Instrumenten geprägte Klangreise der Vollblutmusiker führte durch musikalische Landschaften in fast allen Kontinenten. Unbekümmert mischten sich traditionelle Elemente mit freien Improvisationen, das musikalische Material zeigte sich immer wieder neu beleuchtet. Über die Hälfte der Stücke basierte auf Eigenkompositionen oder Arrangements des Musiklehrers Bernhard von der Goltz.

Sopransaxophonist Rainer Schwander und seine Freunde schöpften aus dem Melodienschatz verschiedener Kulturen und entwickelten daraus einen ganz eigenen Jazz. Die durch einen traumwandlerischen Umgang mit ihren Instrumenten geprägte Klangreise der Vollblutmusiker führte durch musikalische Landschaften in fast allen Kontinenten. Unbekümmert mischten sich traditionelle Elemente mit freien Improvisationen, das musikalische Material zeigte sich immer wieder neu beleuchtet. Über die Hälfte der Stücke basierte auf Eigenkompositionen oder Arrangements des Musiklehrers Bernhard von der Goltz.

 Rainer Schwander spielt ein von der Klezmermusik inspiriertes Sopransaxophon.
 Rainer Schwander spielt ein von der Klezmermusik inspiriertes Sopransaxophon.

Rainer Schwander spielt ein von der Klezmermusik inspiriertes Sopransaxophon.

Bernhard von der Goltz steuert eine von vielen Musikstilen geprägte Konzertgitarre bei.Er kostete den satten Klang seiner zehnsaitigen Gitarre voll aus.

Bernhard von der Goltz steuert eine von vielen Musikstilen geprägte Konzertgitarre bei.Er kostete den satten Klang seiner zehnsaitigen Gitarre voll aus.

Helmut Kandert streichelte seine Trommel auch schon mal mit der Bürste. Er gab dem Konzert den nötigen Drive mit einer Sammlung von Percussion-Instrumenten, die an lateinamerikanisches Flair erinnern.
Helmut Kandert streichelte seine Trommel auch schon mal mit der Bürste. Er gab dem Konzert den nötigen Drive mit einer Sammlung von Percussion-Instrumenten, die an lateinamerikanisches Flair erinnern.
Helmut Kandert streichelte seine Trommel auch schon mal mit der Bürste. Er gab dem Konzert den nötigen Drive mit einer Sammlung von Percussion-Instrumenten, die an lateinamerikanisches Flair erinnern.
Helmut Kandert streichelte seine Trommel auch schon mal mit der Bürste. Er gab dem Konzert den nötigen Drive mit einer Sammlung von Percussion-Instrumenten, die an lateinamerikanisches Flair erinnern.

Helmut Kandert streichelte seine Trommel auch schon mal mit der Bürste. Er gab dem Konzert den nötigen Drive mit einer Sammlung von Percussion-Instrumenten, die an lateinamerikanisches Flair erinnern.

Namibia, eine Hommage an ein weites afrikanisches Land von Marc Löwenthal, bildete den stimmungsvollen Auftakt.  (Dieses Stück hatten Schwander-Goltz als Duo anlässlich ihres 40jhrigen Bestehens auf Youtube veröffentlicht - siehe am Ende)

Namibia, eine Hommage an ein weites afrikanisches Land von Marc Löwenthal, bildete den stimmungsvollen Auftakt. (Dieses Stück hatten Schwander-Goltz als Duo anlässlich ihres 40jhrigen Bestehens auf Youtube veröffentlicht - siehe am Ende)

Die musikalische Reise des Trios führte dann mit dem modernen Jazz-Standard "Spain", dem wohl bekanntesten Stück von Chick Corea, auf die iberische Halbinsel und mit dem Musette-Walzer "Merange bleue" vermittelte es melancholisch Pariser Flair.

 

Eine Solokostprobe seines virtuosen, exzellenten Gitarrenspiels gab Bernhard von der Goltz bei seiner Eigen-Interpretation der klangvollen 6. Etüde des kubanischen Komponisten Leo Brouwer.

 

Wieder zurück in Europa führte der Weg mit einem funkigen Balkan-Instrumental-Medley nach Südosteuropa, wo Goltz den zweiten Teil im 11/8-Takt sehr rhythmisch arrangiert hatte.

Als Kontrast dazu erklang die von Goltz eigenkomponierte ruhig dahinfließende Ballade "Child is born", anschließend wiederum sehr flott "Memories of tomorrow", ein Klezmerstück aus Osteuropa, von Bernhard von der Goltz für Hot & Cool arrangiert (siehe Youtube-Video am Ende), ebenso wie Stevie Wonders "Isn't she lovely", denn das Trio oft auch auf Hochzeiten spielt.

Der israelische Tanz "Kuma Echa" wiegte sich, von Schwander sanft mit seinem  klarinettengleichen Sopransaxophon angehaucht (siehe auch hier Youtube-Video am Ende).

Auch beim Jan Garbarek-Titel „Song for Everyone“ interpretierten die drei Musiker immer  ihren eigenen Sound, einfühlsam und vereinnahmend, hektisch dagegen beim nach Japan führenden Blues "Osaka Express" des amerikanischen Jazzgitarristen Jim Hall.

Mit "Mephisto" von Bernhard von der Goltz, von diesem erst vor kurzem im Urlaub in Norwegen für das Theater am Neunerplatz im November komponiert, konnten die Zuhörer eine gelungene Premiere erleben.

Und als stürmisch herbeigeklatschte Zugabe servierte das Trio, passend zur Sommerzeit, die Eigenkomposition „Würzburger Licht", von Goltz unter dem Titel "Samba di aviao" mit südamerikanischem Flair belebt.

In der Reihe „Sommerkonzerte im Synagogenhof Veitshöchheim“ unterhält abschließend am Sonntag, 3. September 2017, 18.00 Uhr das Djangology (Hyun-Bin Park - Gitarre, Roland Wondra - Rhythmusgitarre, Matthias Ernst - Klarinette und Alexander Feser - Kontrabass) mit mitreißendem Gypsy-Swing im Stil von Django Reinhardt, Walzerstücke und südamerikanische Kompositionen von 1930 bis heute.

Fotos © Dieter Gürz

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