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Gemeinde Veitshöchheim strebt flächendeckendes Netz an E-Bike-Ladeinfrastruktur für Touristen wie Einheimische an - Werkausschuss beschließt Ladestation im Rathaushof

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

In den letzten Jahren hat sich das Fahrrad – auch dank technischer Weiterentwicklungen – zu einem immer beliebteren Verkehrsmittel entwickelt. Längst sind dabei Hügel und Berge keine Hindernisse mehr: Pedelecs und E-Bikes machen Fahrten bei jeder Topographie ohne größere Anstrengungen möglich. Viele Veitshöchheimer fahren bereits mit elektronischer Unterstützung beispielsweise die Günterslebener Straße, die Birkentalstraße oder den Geisberg hoch. Auch viele Touristen nutzen die neuen Möglichkeiten und steuern Veitshöchheim mit dem Pedelec bzw. E-Bike an.

 

Die Gemeinde Veitshöchheim will sich dieser Entwicklung nicht verschließen und hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, ein flächendeckendes Netz an E-Bike-Ladeinfrastruktur für Touristen wie Einheimische zu entwickeln und nach außen hin sichtbar zu machen.

Es gilt, eine entsprechende Ladeinfrastruktur zu optimieren.

 

Genutzt werden soll zum einen die vorhandene Infrastruktur: Es wurden deshalb Veitshöchheimer Betriebe (Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel etc.) in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein und der Touristik per Fragebogen erfasst, die eine haushaltsübliche Steckdose für Kunden/Gäste/E-Bike-Fahrer zur Verfügung stellen und dies nach außen hin mit einem Aufkleber „E-Bike-Tankstelle Veitshöchheim“ sichtbar machen (letzteres ist freiwillig). Bisher sind die Rückläufe noch überschaubar (sechs Betriebe, vier öffentliche Einrichtungen), wobei sich das entwickeln kann. Die Standorte sollen in einem Ortsplan mit Öffnungszeiten online und gedruckt abrufbar sein (ähnlich: „Nette Toilette“ Würzburg).

Zum anderen stimmte der Werkausschuss des Gemeinderates in seiner letzten Sitzung nun einstimmig zu, im Rathaushof rechts neben dem bunt bemalten Verteilerkasten nach dem Eingangstor (= gelb markierte Fläche) eine kostenlos nutzbare Ladestation für E-Bikes/Pedelecs zu den Konditionen des örtlichen Energieversorgers "Die Energie" zu errichten.
Zum anderen stimmte der Werkausschuss des Gemeinderates in seiner letzten Sitzung nun einstimmig zu, im Rathaushof rechts neben dem bunt bemalten Verteilerkasten nach dem Eingangstor (= gelb markierte Fläche) eine kostenlos nutzbare Ladestation für E-Bikes/Pedelecs zu den Konditionen des örtlichen Energieversorgers "Die Energie" zu errichten.

Zum anderen stimmte der Werkausschuss des Gemeinderates in seiner letzten Sitzung nun einstimmig zu, im Rathaushof rechts neben dem bunt bemalten Verteilerkasten nach dem Eingangstor (= gelb markierte Fläche) eine kostenlos nutzbare Ladestation für E-Bikes/Pedelecs zu den Konditionen des örtlichen Energieversorgers "Die Energie" zu errichten.

Gemeinde Veitshöchheim strebt flächendeckendes Netz an E-Bike-Ladeinfrastruktur für Touristen wie Einheimische an - Werkausschuss beschließt Ladestation im Rathaushof

Das Gremium folgte dabei der Empfehlung von Jan Speth von der Stabstelle Klimaschutz der Gemeinde, der nach Abwägung und Kostenanalyse die Errichtung eines ohne großen technischen Aufwand bedienbaren Ladeschranks empfohlen hatte.   Das Vorhaben wird durch die Versorgungsbetriebe der Gemeinde realisiert, da diese vorsteuerabzugsberechtigt sind. Entsprechende Haushaltsmittel sind für 2017 vorgesehen.

Für den Ladeschrank hatte die Stabsstelle mehrere Angebote eingeholt, wobei der örtliche Energieversorger „Die Energie“ das wirtschaftlichste Angebot vorlegte. Dies allerdings unter der Prämisse, den Ladeschrank nach eigenen Vorgaben gestalten zu dürfen. Die Kosten belaufen sich auf 7.151,32 Euro netto inklusive Installation. Der Landkreis Würzburg schießt bei einer Realisierung bis Ende 2017 1.000 Euro zu, so dass unter dem Strich 6.151,32 Euro netto inklusive Installation anfallen.

Der aus eloxiertem Aluminium bestehende Ladeschrank hat drei große Schließfächer („Ladeboxen“) inklusive LED-Innenbeleuchtung, davon eines mit Kabelauslass (für den Fall, dass der Akku nicht abgenommen werden kann).

Der Nutzer gibt eine selbst vorgegebene Nummer ein, mit der er dann später sein Fach wieder öffnen kann. Vorteil: Kein Wartungsaufwand wie bei Münzpfandschlössern, geringeres Vandalismus-Risiko, E-Bike-Fahrer benötigt kein Geld. Eine Software wird nicht benötigt – es entstehen keine Folgekosten!

 

Das Gremium stimmte weiter bei drei Gegenstimmen zu, die drei Schließfächer jeweils mit einer weiteren Schuko-Steckdose mit entsprechenden Sicherungen und Kontaktsteuerungenauszustatten. Hierfür fallen weitere 180 Euro Kosten an.

 

Einstimmig abgelehnt wurde dagegen der optional für 480 Euro extra mögliche Einbau eines Luftdruckkompressors zum Reifenaufpumpen mit „Multi-Wave-Aufsatz“ und Bedientableau.

Einvernehmen bestand im Gremium dagegen, die bestehenden Fahrradabstellanlagen im Rathaushof für 800 Euro zu erneuern. Damit auch Mountainbike-Fahrer diese nutzen können, wird eine vom ADFC empfohlene, sehr kompakte Radabstellanlage für etwa zehn Räder beschafft, wie sie bereits unter den Mainfrankensälen vorzufinden ist.
Einvernehmen bestand im Gremium dagegen, die bestehenden Fahrradabstellanlagen im Rathaushof für 800 Euro zu erneuern. Damit auch Mountainbike-Fahrer diese nutzen können, wird eine vom ADFC empfohlene, sehr kompakte Radabstellanlage für etwa zehn Räder beschafft, wie sie bereits unter den Mainfrankensälen vorzufinden ist.

Einvernehmen bestand im Gremium dagegen, die bestehenden Fahrradabstellanlagen im Rathaushof für 800 Euro zu erneuern. Damit auch Mountainbike-Fahrer diese nutzen können, wird eine vom ADFC empfohlene, sehr kompakte Radabstellanlage für etwa zehn Räder beschafft, wie sie bereits unter den Mainfrankensälen vorzufinden ist.

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