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Veitshöchheimer Französischkinder aus Grundschule und Kindergarten beim Wettbewerb Salut, ca va? des Bezirks Unterfranken ausgezeichnet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Gruppenbild mit den 28 prämierten Französisch-Kinder aus Veitshöchheim, in der ersten Reihe zwischen den Kleinen aus dem Bilhidiskindergarten: Gustav Eirich (li.), Leiter des Bereichs Schulen und Kultur an der Regierung von Unterfranken und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel (re.), der die Preise verlieh. Links die Veishöchheimer Kursleiterin Barbara Scheuring und rechts Bilhildis-Erzieher Erzieher Michael Radtke

Gruppenbild mit den 28 prämierten Französisch-Kinder aus Veitshöchheim, in der ersten Reihe zwischen den Kleinen aus dem Bilhidiskindergarten: Gustav Eirich (li.), Leiter des Bereichs Schulen und Kultur an der Regierung von Unterfranken und Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel (re.), der die Preise verlieh. Links die Veishöchheimer Kursleiterin Barbara Scheuring und rechts Bilhildis-Erzieher Erzieher Michael Radtke

Französischgruppe aus dem Kindergarten St. Bilhildis erreicht den 1. Platz!

Insgesamt 28 Französischkinder aus Veitshöchheim kamen am letzten Freitag erwartungsvoll zur offiziellen Preisverleihung des Bezirks Unterfranken in die Freie Waldorfschule Würzburg.  Der Französisch-Wettbewerb „Salut, ça va?, die Fünfte“ richtete sich an alle Kindergärten, Horte und Grundschulen Unterfrankens, die Französisch anbieten.

Nach einem Grußwort von Gustav Eirich, Leiter des Bereichs Schulen und Kultur an der Regierung von Unterfranken verlieh Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel Preise. Und zur Belohnung konnten sich die Kinder neben den Sach- und Geldpreisen über das Puppentheaterstück „Die kleine Hexe / La petite sorcière“ nach Otfried Preußler freuen, wunderbar gespielt von Sabine Mittelhammer aus Frankreich.

Aus Veitshöchheim hatten sich die vier Französisch-Gruppen der Eichendorffschule mit insgesamt 37 Kindern sowie die zehn Französischkinder des Kindergartens St. Bilhildis mit ihrem Lieblingslied als Filmsequenz beteiligt. Drei der vier Schulgruppen sowie der Kindergarten zählten zu den acht Preisträgern.

In der Kategorie Grundschule erreichten die Französischkinder aus der dritten Klasse mit ihrem Lied „C’est Gugusse avec son violon“ den zweiten Platz. Auf den dritten Platz kamen jeweils die Zweitklässler mit ihrem Beitrag „Sur le pont d‘ Avignon“ und die Montagsgruppe aus der ersten und zweiten Klasse mit „Grand-père fait un pique-nique“.

Es gab jeweils Buch- und Sachgeschenke für den ersten Preis im Wert von 150 Euro, für den zweiten Preis im Wert von 100 Euro und für den dritten Preis im Wert von 50 Euro.

Die vierte Gruppe der Grundschule hatte eine Prämierung aufgrund der Konkurrenz nur knapp verfehlt und den vierten Platz belegt.

Über die tollen Ergebnisse freuten sich mit Kursleiterin Barbara Scheuring natürlich auch Kindergartenleiterin Frau Angelika Vey-Rossellit und Grundschulrektor Stefan Dusolt. Da das Interesse der Veitshöchheimer Kinder an Frühfranzösisch seit vielen Jahren sehr groß ist, werden auch im kommenden Schuljahr wieder Kurse angeboten werden. 

30 Jahre Partnerschaft Unterfranken -Calvados

In seiner Rede betonte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel: "Je mehr Sprachen man spricht, je mehr man von anderen Völkern und Kulturen weiß, desto mehr versteht man von der Welt und desto besser kann man sich in andere, in fremde Menschen hineinversetzen."

Der Bezirk Unterfranken habe deshalb vor dreißig Jahren eine Partnerschaft mit dem Gebiet Calvados in Frankreich vereinbart. Außerdem haben nach seinen Woren auch viele Städte und Dörfer in Unterfranken eine Partnergemeinde im Calvados, Veitshöchheim zum Beispiel mit Pont I'Evêque.  Diese würden bezwecken, dass sich die Menschen in Deutschland und Frankreich kennenlernen und miteinander reden können.

Da sei es natürlich gut, wenn man die Sprache des anderen Landes lernt. Wenn man sehr jung damit anfange, eine andere Sprache zu lernen, falle einem das Lernen leicht, und man mache schnell Fortschritte. Ermögliche doch das Vertraut werden mit einer anderen Sprache als der Muttersprache von Kindesbeinen an, die Scheu vor dem Fremden zu verlieren, die Lust auf das andere Land und die andere Kultur zu wecken und zugleich das Verständnis und die Offenheit für andere Denkweisen und Alltagsgewohnheiten zu fördern.

Deswegen fand es der Bezirkspräsident so toll, dass die Kinder schon im Kindergarten beziehungsweise in der Grundschule Französisch lernen. Und dass alle schon ziemlich viel können, habe er auf den kleinen Wettbewerbs-Filmen gesehen und gehört. Insgesamt beteiligten sich rund 200 Kinder aus elf Einrichtungen (sechs Kindergärten und fünf Grundschulen).

Der Bezirk möchte vor allem Lehrer, Kinder und Eltern darin bestärken, den mit der Sprache Französisch begangenen Weg weiter zu verfolgen, um keine generelle Verengung der Kindergärten und Schulen auf die Fremdsprache Englisch zu erleben, sondern eine sprachliche Vielfalt in Europa zu gewährleisten.

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