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Gemeinderat vergab weitere Aufträge für die bereits begonnene 1,3 Mio. Euro teure Sanierung und Umnutzung des Mittelbaus

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Die Bauarbeiten für die Sanierung des seit dem Auszug der Frühförderstelle im April 2014 leerstehenden Mittelbaus auf der Ostseite des Rathaushofes haben in der letzten Woche begonnen. Im Bild erfolgt der Teilabbruch der Eingangstreppe. Hier soll zur Herstellung der  Barrierefreiheit des Erdgeschosses ein Plattformlift installiert und das Treppenpodest um eine Stufe erhöht werden.

Die Bauarbeiten für die Sanierung des seit dem Auszug der Frühförderstelle im April 2014 leerstehenden Mittelbaus auf der Ostseite des Rathaushofes haben in der letzten Woche begonnen. Im Bild erfolgt der Teilabbruch der Eingangstreppe. Hier soll zur Herstellung der Barrierefreiheit des Erdgeschosses ein Plattformlift installiert und das Treppenpodest um eine Stufe erhöht werden.

Neben einer Kinderarztpraxis im Erdgeschoss werden im Obergeschoss weitere Räume für das Rathaus wie Trauzimmer und ein zusätzlicher Serverraum sowie im Dachgeschoss Büroflächen zur Miete vorgesehen.  Sanierungsmaßnahmen sind aber nicht nur für den Mittelbau, sondern auch im Rathaus vorgesehen.  So sollen sowohl die Dächer und die Fassaden von Mittelbau und Rathaus saniert, die Barrierefreiheit im Rathaus durch den Einbau eines Lifts hergestellt und aus Brandschutzgründen der Eingangsbereich zum Bürgerbüro umgebaut werden.

Zuletzt ging der Gemeinderat von Kosten in Höhe von 1,2 Mio. Euro aus.  Zugrundelag dabei die Kostenschätzung des Ingenieurbüros Köberlein für Heizung/Lüftung, Sanitär und Elektro vom Februar 2017 in Höhe von 287.000 Euro. Die nun vom IB vorgelegte aktuelle Kostenberechnung geht von Mehrkosten von 108.000 Euro aus. Ursache ist der erweiterte  Sanierungsumfang mit den Räumen der ehemaligen Touristik und an Zusatzwünschen der Gemeinde wie beispielsweise die Beschallung und spezielle Beleuchtung des Trausaales,  ein größerer EDV‐Schrank, die Erneuerung aller Steigleitungen bei Heizung/Sanitär und die Glasfaseranbindung an den alten Serverstandort.

Der Gemeinderat stimmte nun dieser Kostenberechnung des Ingenieurbüros Köberlein mit allen Zusatzwünschen zu. Das  Ingenieurbüro Köberlein bereitet dementsprechend nun die Ausschreibung vor. Um Zeit einzusparen, wurde der Hauptausschuss für die Sitzung am 20. Juni 2017 ermächtigt, dann die Aufträge für die Elektro-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten zu vergeben, insofern die jeweilige Auftragssumme maximal 20 Prozent über der vorgelegten Kostenberechnung liegt.

Der Gemeinderat vergab weiter in der Sitzung am 23. Mai laut Protokollauszug im Mitteilungsblatt vom 6.6.2017 für die Sanierung des Mittelbaus folgende Aufträge:

– Zimmererarbeiten: Firma Thomae GmbH &Co. KG, Römhild, 242.920,70 €

– Spenglerarbeiten: Firma Ehrenfels, Karlstadt, 21.734,16 €

– Türen, Fenster:  Firma Bodächtel GmbH, Flachslanden, 137.279,59 €

– Schreinerarbeiten: Firma F. Schwab, Hafenlohr, 23.071,72 €

– Bodenbelagsarbeiten: Firma Versbach GmbH, Würzburg, 31.055,49 €

– Innenputz-/Malerarbeiten: Firma Brückl, Würzburg, 93.455,20 €

– Trockenbauarbeiten: Firma Rügemer GmbH, Eisingen, 99.041,67 €

– Fliesenarbeiten: Firma Wießmann GbR, Veitshöchheim, 19.885,91 €

Der Hauptausschuss hatte in der Sitzung zuvor schon vergeben:

- Gerüstarbeiten: Firma Brückl GmH & Co KG, Würzburg - 25.078 €

- Abbrucharbeiten: Firma GESU, Eschbach - 27.068 €

- Rohbauarbeiten: Firma Burger Bau, Steinach - 135.865 €

Damit wurden bereits Aufträge in Höhe von insgesamt 856.000 Euro vergeben.

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