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Wunderschönes Lehrerkonzert „Abschiedsspiel“ - Dorothea Völker gibt nach über 30 Jahren zum Schuljahresende die Leitung der Sing- und Musikschule Veitshöchheim ab

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Wunderschönes Lehrerkonzert „Abschiedsspiel“ - Dorothea Völker gibt nach über 30 Jahren zum Schuljahresende die Leitung der Sing- und Musikschule Veitshöchheim ab

VölkerEine Stunde voller exzellenter Musik, aber auch ein Moment der Wehmut: Das Lehrerkonzert „Abschiedsspiel“ am Sonntag, 21. Mai, war das letzte in der Ära Dorothea Völker. Denn sie, die die Musikschule wesentlich geprägt und zu dem gemacht ist, was sie heute ist, geht mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand und gibt die Leitung an ihre Kollegin Christina Stibi ab. Und so brannte nahezu das gesamte Kollegium in der voll besetzten Aula der Grundschule noch einmal ein musikalisches Feuerwerk ab.

Der Bogen spannte sich von barocken Werken in typischer Besetzung – Blockflöte bzw. Violine, Querflöte und Cembalo beispielsweise – über Romantik und das frühe 20. Jahrhundert bis zum Jazz. Vollblutmusikerin Dorothea Völker war als Cembalistin und Pianistin in fast allen Stücken  beteiligt.

Als festliche Eröffnung erklang in harmonischem Zusammenspiel  Affetuoso von Johann Joachim Quantz für Querflöte, Leonore Ringlein, Blockflöte, Christina Stibi, Cello, Andreas Franzky und Cembalo, Dorothea Völker.
Als festliche Eröffnung erklang in harmonischem Zusammenspiel  Affetuoso von Johann Joachim Quantz für Querflöte, Leonore Ringlein, Blockflöte, Christina Stibi, Cello, Andreas Franzky und Cembalo, Dorothea Völker.
Als festliche Eröffnung erklang in harmonischem Zusammenspiel  Affetuoso von Johann Joachim Quantz für Querflöte, Leonore Ringlein, Blockflöte, Christina Stibi, Cello, Andreas Franzky und Cembalo, Dorothea Völker.

Als festliche Eröffnung erklang in harmonischem Zusammenspiel Affetuoso von Johann Joachim Quantz für Querflöte, Leonore Ringlein, Blockflöte, Christina Stibi, Cello, Andreas Franzky und Cembalo, Dorothea Völker.

Klaviermusik auf höchstem Niveau  erlebten die Zuhörer mit Schuberts fast 20- minütiger vierhändigen Fantasie in f-moll, die Dorothea  Völker und  ihre langjährigen Kollegin und Klavierduo Partnerin Ulrike Nüßlein hervorragend interpretierten.

Klaviermusik auf höchstem Niveau erlebten die Zuhörer mit Schuberts fast 20- minütiger vierhändigen Fantasie in f-moll, die Dorothea Völker und ihre langjährigen Kollegin und Klavierduo Partnerin Ulrike Nüßlein hervorragend interpretierten.

Barocke Klangfreude entwickelten Rainer Nürnberger, Violine, Leonore Ringlein, Querflöte, Andreas Franzky, Cello und Dorothea Völker, Cembalo mit Allegro von Jean Baptiste Loeillet.

 

Feinfühlig erklang  „Gymnopédie 2“  von Eric Satie für Violine, Querflöte, Klarinette, Cello, Kontrabass und Klavier zu vier Händen ( Nürnberger, Ringlein, Christopher Schneider, Franzky, a.G. Kristina Findling, Christina Stibi, Dorothea Völker).

Als Kontrast hierzu folgte das Jazzstück  „All I see is you“ (Koz/Culbertson) in dem sich Christopher Schneider, Sopransaxophon  eine fulminante Battle mit Leonore Ringlein an der Querflöte  und Dorothea Völker am Jazzklavier lieferte.

Als Kontrast hierzu folgte das Jazzstück „All I see is you“ (Koz/Culbertson) in dem sich Christopher Schneider, Sopransaxophon eine fulminante Battle mit Leonore Ringlein an der Querflöte und Dorothea Völker am Jazzklavier lieferte.

Tangos von Astor Piazolla entführten mit ihren etwas schwermütigen aber auch mitreißenden Klängen das Publikum nach Argentinen. Man muss sie einfach so spielen, wie dieses Ensemble – Rainer Nürnberger, Violine,  Karoline Winter, Akkordeon, Andreas Franzky, Kontrabass, Christina Stibi und Dorothea Völker, Klavier- sie interpretierte.

Tangos von Astor Piazolla entführten mit ihren etwas schwermütigen aber auch mitreißenden Klängen das Publikum nach Argentinen. Man muss sie einfach so spielen, wie dieses Ensemble – Rainer Nürnberger, Violine, Karoline Winter, Akkordeon, Andreas Franzky, Kontrabass, Christina Stibi und Dorothea Völker, Klavier- sie interpretierte.

Das voluminös interpretierte „Lullaby of Birdland“, gespielt von Rainer Nöth auf dem Flügelhorn und Klavier, Ulrike Jira,  begeisterte wohl jeden Jazzfan.
Das voluminös interpretierte „Lullaby of Birdland“, gespielt von Rainer Nöth auf dem Flügelhorn und Klavier, Ulrike Jira,  begeisterte wohl jeden Jazzfan.

Das voluminös interpretierte „Lullaby of Birdland“, gespielt von Rainer Nöth auf dem Flügelhorn und Klavier, Ulrike Jira, begeisterte wohl jeden Jazzfan.

KinzkoferAlt-Bürgermeister Kinzkofer, der sich für die 33 Jahre herausragende Tätigkeit bei Dorothea herzlich bedankte, freute sich gleichzeitig, dass sie den von ihr ins Leben gerufenen Projektchor weiterhin leiten wird.
 

Kinzkofer zu Ehren erklang eines seiner Lieblingsstücke: „Pomp and Circumstance“ von Edvard Elgar, achthändig auf zwei Flügeln gespielt.

Kinzkofer zu Ehren erklang eines seiner Lieblingsstücke: „Pomp and Circumstance“ von Edvard Elgar, achthändig auf zwei Flügeln gespielt.

GötzDer amtierende Bürgermeister Jürgen Götz kündigte seinerseits an, die Gemeinde werde sich natürlich auch etwas einfallen lassen; was, ließ er offen und lud zum letzten Völkerschen Schülerkonzert am 21. Juli in die Mainfrankensäle ein.
 

Der musikalische Teil endete mit dem schwungvollen „Summer Samba“, mit dem gesamten anwesenden Musiklehrer-Kollegium in voller Action.

Der musikalische Teil endete mit dem schwungvollen „Summer Samba“, mit dem gesamten anwesenden Musiklehrer-Kollegium in voller Action.

Am Ende des Konzerts überreichte die Förderkreisvorsitzende Ute Hümpfner der am Schuljahresende ausscheidenden Musikschulleiterin einen Blumenstrauß.

Am Ende des Konzerts überreichte die Förderkreisvorsitzende Ute Hümpfner der am Schuljahresende ausscheidenden Musikschulleiterin einen Blumenstrauß.

 

FördervereinIn lockerer Runde, bei Prosecco und Gebäck, organisiert vom Förderkreis der Sing- und Musikschule, stand man noch lange zusammen und ließ dieses „Abschiedsspiel“ ausklingen.

Fotos: Petra Doßler

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