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Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Auf dem über 4.500 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen REWE-Marktes in der Würzburger Straße (Blick auf das Gelände von der Treppe am Eingang zum Vereinstrakt des Feuerwehrhauses) plant der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sehr zur Freude des Veitshöchheimer Gemeinderates einen Neubau für Betreutes Wohnen mit Tagespflege. Eine von ASB eingereichte Bauanfrage fand am Dienstagabend die einhellige Zustimmung des Hauptausschusses.

Auf dem über 4.500 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen REWE-Marktes in der Würzburger Straße (Blick auf das Gelände von der Treppe am Eingang zum Vereinstrakt des Feuerwehrhauses) plant der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sehr zur Freude des Veitshöchheimer Gemeinderates einen Neubau für Betreutes Wohnen mit Tagespflege. Eine von ASB eingereichte Bauanfrage fand am Dienstagabend die einhellige Zustimmung des Hauptausschusses.

Zum Ende des Jahres 2012 hatte die Gemeinde Veitshöchheim das Areal des aufgelassenen REWE-Marktes in der Würzburger Straße 60 mit ebenerdigen Gesamtnutzflächen von 1480 Quadratmeter für 500.000 Euro zuzüglich einer Maklercourtage von 7.500 Euro zwecks Nutzung für dringend benötigte Lagerzwecke erworben. Es musste damals für die zweijährige Bauzeit der Sanierung der Mainfrankensäle das dortige Inventar ausgelagert werden. Seitdem konnten auch die 60 Parkplätze des früheren Marktes genutzt werden, was insbesondere bei Veranstaltungen von Vorteil war, die im gegenüber liegenden Feuerwehr- und Vereinshaus stattfinden.

Der Erwerb des alten Supermarkt-Areals eröffnete der Gemeinde die Möglichkeit, die von Bürgern schon lange geforderte behindertengerechte Fußweg-Verbindung von der Würzburger Straße zum neuen Rewe-Markt zu schaffen (links im Bild).

Der Erwerb des alten Supermarkt-Areals eröffnete der Gemeinde die Möglichkeit, die von Bürgern schon lange geforderte behindertengerechte Fußweg-Verbindung von der Würzburger Straße zum neuen Rewe-Markt zu schaffen (links im Bild).

Schon beim Erwerb des Areals hieß es im Gemeinderat, es wäre vorstellbar, das exponiert am Eingang zum Altort an der Bahnbrücke liegende Gelände anschließend anderweitig zu vermarkten, etwa für den Bau von altengerechten Wohnungen, zumal hier das leerstehende gemeindliche Anwesen Würzburger Straße 58 (rechts im Bild) angrenzt, das für die Realisierung einer Alters-Wohngemeinschaft im Gespräch war.

Schon beim Erwerb des Areals hieß es im Gemeinderat, es wäre vorstellbar, das exponiert am Eingang zum Altort an der Bahnbrücke liegende Gelände anschließend anderweitig zu vermarkten, etwa für den Bau von altengerechten Wohnungen, zumal hier das leerstehende gemeindliche Anwesen Würzburger Straße 58 (rechts im Bild) angrenzt, das für die Realisierung einer Alters-Wohngemeinschaft im Gespräch war.

So beauftragte der Gemeinderat im Februar 2014 das Würzburger Architektur-Büro Stahl-Lehrmann eine Machbarkeits- und Konzeptstudie für Betreutes Wohnen erstellen, dessen unterschiedliche Varianten mit einer gestaffelten Geschossigkeit in der Sitzung Ende Juni 2016 ohne Einwendungen vorgestellt wurden und auf dessen Grundlage nun in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses eine Bauanfrage des Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Mainfranken e.V. auf der Tagesordnung stand, die die einhellige Zustimmung des Gremiums fand.

Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort

Der Antragsteller beabsichtigt laut Vortrag von Bürgermeister Jürgen Götz auf dem ehemaligen REWE-Markt-Gelände eine betreute Wohnanlage mit Tagespflegeeinrichtung gegenüber dem Feuerwehrhaus zu errichten. Nach Ansicht von Götz wurde ein schlüssiges Konzept vorgelegt und auch die Fraktionssprecher waren unisono sehr angetan von dem Vorhaben, da es viele örtliche Bedürfnisse abdecke.

So soll die Tagespflege auch mit offener Demenzbetreuung und einer möglichen Abholung von Zuhause eingerichtet werden.

Das Betreute Wohnen soll aufgegliedert sein in Single-Appartements auf der einen Seite für Menschen bei denen bereits ein Pflege- und Betreuungsbedarf besteht und auf der anderen Seite auch Wohneinheiten mit einer Größe von mindestens 60 Quadratmeter, die im Eigentum des Bauwerbers bleiben und vermietet werden solllen. Pflege, Hauswirtschaft und Betreuungsleistungen wie Mahlzeitendienst können als Wahlleistungen gebucht werden.

Der Bauwerber verfolge das Ziel, das auch bei höchster Pflegebedürftigkeit der Umzug in eine stationäre Einrichtung vermieden werden kann.

Optional sei ein Restaurant vorgesehen für die Bewohner der Wohnanlage, das auch Externe nutzen könnten. Es seien auch Gemeinschaftsräume für private Feiern der Bewohner geplant.

Durch die Bauanfrage soll nun abgeklärt werden, ob sich dieses Konzept auch baulich realisieren lässt.  Erst dann würde der Bauwerber in die Verhandlungen mit der Gemeinde zum Erwerb dieser Flächen einsteigen.

Ob Schallschutzmaßnahmen gefordert werden, müsse das Landratsamt prüfen. Der Gemeinderat habe bereits im Planfeststellungsverfahren von der Bahn gefordert, dass die für das Altenheim St. Hedwig errichtete  Lärmschutzwand bis zur Gemarkungsgrenze in Richtung Süden verlängert wird. Diese würde auch dieser Maßnahmen entgegenkommen. 

Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort
Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort
Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort

Hinsichtlich der alternativ vorgelegten Dachformen überlässt es das Gremium dem ASB, ob er ein Walmdach oder ein Satteldach mit jeweils 25 Grad Dachneigung realisieren will. Abgelehnt wurden die Varianten Pultdach (einstimmig)  und Flachdach (bei zwei Gegenstimmen). Die Frage, ob Abstandsflächen zwischen den Gebäuden überlagert werden können, muß vom Landratsamt entschieden werden.

Veitshöchheimer Hauptausschuss billigte Bauanfrage für Errichtung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen und Tagespflege auf dem alten REWE-Marktgelände im Altort

Von der Planung nicht mit eingeschlossen ist das Gemeindeanwesen Würzburger Straße 58. Dieses soll nun anderweitig verwendet werden.

 

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