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Reformation im Fluss machte an der Veitshöchheimer Mainlände mit einem hochklassigen Bläserkonzert Station

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Heuer feiern die Evangelischen Christen 500 Jahre Reformation. Die unterfränkischen Dekanate am Main zwischen Castell und Aschaffenburg verlegten ihre Jubiläumsfeiern auf den Fluss als einer wichtigen Lebensader in Unterfranken. Unter dem Titel "Reformation im Fluss" fährt an vier Wochenenden bis Pfingsten das Schiff „ms Franconia“ den Main entlang und bietet ein reichhaltiges Festprogramm, um Lebensfreude, Freude am Glauben und ein Miteinander zu demonstrieren, die Leute zum Glauben einzuladen.

Reformation im Fluss machte an der Veitshöchheimer Mainlände mit einem hochklassigen Bläserkonzert Station

Am Muttertag machte das Schiff auf der Teiletappe von Ochsenfurt bis Karlstadt am Nachmittag bei herrlichem Sommerwetter auch an der Mainuferpromenade in Veitshöchheim vor den überfüllten Terrassen der drei Gaststätten Halt. Einheimische  und Touristen kamen so in den kostenlosen Genuss eines einmaligen hochklassigen Konzerterlebnisses.

Über die große Resonanz freute sich denn auch Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz, der alle Gäste herzlich begrüßte.

Über die große Resonanz freute sich denn auch Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz, der alle Gäste herzlich begrüßte.

Der Bürgermeister machte sich Gedanken zur Reformation im Fluss als ein Unternehmen voller Metaphern: Abschied von überholten Vorstellungen, das Ankommen an neuen Ufern, die den Blick weiten und neue Einsichten schenken. So wie der Fluss sich mit jeder Bewegung verändere, genauso verändere sich das Leben der Menschen und ihr Glaube zu Gott seit jeher.

Götz: "Mit Martin Luther und der Reformation vor 500 Jahren  erinnern wir uns an eine Zeit ganz intensiver Bewegung, der Auseinandersetzung mit Althergebrachten und dem, was neu zu formen war." Reformation im Fluss, das sei Glaube im Fluss, ein Glaube in Veränderung und in Beständigkeit  Er wünschte den Veranstaltern und ihren Gästen weiterhin eine friedliche Reise auf dem Fluss mit eindrücklichen Impulsen, stiller Einkehr und frohen Stunden.

Mit den Worten Martin Luthers empfahl der passionierte Saxophonist und ehemalige Vorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes den Passanten die nachfolgenden musikalischen Genüsse: "Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster."

Besonders willkommen hieß das Ortsoberhaupt Dekanin Dr. Edda Weise, Diakon Walter Weiss, Graf Luitpold Wolffskeel von Reichenberg vom Präsidium der Dekanatsynode, die Stellvertretende Landrätin Karen Heußner, die evangelische Orts-Pfarrerin Silke Wolfrum mit Mitgliedern des Kirchenvorstands und den katholischen Ortspfarrer Robert Borawski.

Besonders willkommen hieß das Ortsoberhaupt Dekanin Dr. Edda Weise, Diakon Walter Weiss, Graf Luitpold Wolffskeel von Reichenberg vom Präsidium der Dekanatsynode, die Stellvertretende Landrätin Karen Heußner, die evangelische Orts-Pfarrerin Silke Wolfrum mit Mitgliedern des Kirchenvorstands und den katholischen Ortspfarrer Robert Borawski.

Das Bläserkonzert gestalteten abwechselnd das Bezirksposaunenorchester unter der Leitung der Dekanatskantorin Rebekka Leitloff (zu Beginn das Stück "Ein neuer Anfang" von Jens Ullhoff, dem Verdis imposante Ouverture aus Nabucco folgte)
Das Bläserkonzert gestalteten abwechselnd das Bezirksposaunenorchester unter der Leitung der Dekanatskantorin Rebekka Leitloff (zu Beginn das Stück "Ein neuer Anfang" von Jens Ullhoff, dem Verdis imposante Ouverture aus Nabucco folgte)
Das Bläserkonzert gestalteten abwechselnd das Bezirksposaunenorchester unter der Leitung der Dekanatskantorin Rebekka Leitloff (zu Beginn das Stück "Ein neuer Anfang" von Jens Ullhoff, dem Verdis imposante Ouverture aus Nabucco folgte)
Das Bläserkonzert gestalteten abwechselnd das Bezirksposaunenorchester unter der Leitung der Dekanatskantorin Rebekka Leitloff (zu Beginn das Stück "Ein neuer Anfang" von Jens Ullhoff, dem Verdis imposante Ouverture aus Nabucco folgte)

Das Bläserkonzert gestalteten abwechselnd das Bezirksposaunenorchester unter der Leitung der Dekanatskantorin Rebekka Leitloff (zu Beginn das Stück "Ein neuer Anfang" von Jens Ullhoff, dem Verdis imposante Ouverture aus Nabucco folgte)

und die HFM-Brass.Mit klangvollem und fetzigen Sound bewiesen die Blechbläser-Studenten aus Würzburg unter der Leitung ihres Dozenten Norbert Daum,  dass sie zu Recht eins der Aushängeschilder der dortigen Hochschule für Musik sind. Sie entführten die staunenden Zuhörer in die schwungvolle, klangstarke Welt der Blechmusik.
und die HFM-Brass.Mit klangvollem und fetzigen Sound bewiesen die Blechbläser-Studenten aus Würzburg unter der Leitung ihres Dozenten Norbert Daum,  dass sie zu Recht eins der Aushängeschilder der dortigen Hochschule für Musik sind. Sie entführten die staunenden Zuhörer in die schwungvolle, klangstarke Welt der Blechmusik.

und die HFM-Brass.Mit klangvollem und fetzigen Sound bewiesen die Blechbläser-Studenten aus Würzburg unter der Leitung ihres Dozenten Norbert Daum, dass sie zu Recht eins der Aushängeschilder der dortigen Hochschule für Musik sind. Sie entführten die staunenden Zuhörer in die schwungvolle, klangstarke Welt der Blechmusik.

Die evangelische Ortspfarrerin führte zwischen den Stücken Interviews mit dem Bürgermeister und ihrem katholischen Kollegen. Sie habe zusammen mit Kirchenvorstandsmitgliedern an einem Tisch in der Uferpromenade seit elf Uhr Passanten befragt, was denn unabhängig von ihrem Glauben unbezahlbar wäre. Auf ihre Frage, was denn für ihn als Bürgermeister unbezahlbar für das Leben dieses Ortes ist antwortete er, dass dies das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger ist, die sich in über 40 örtlichen Vereinen und Organisationen einbringen zum Wohle ihrer Mitmenschen und eines Gemeinschaftserlebnisses." Dies mache den Ort erst so richtig lebens- und liebenswert. Wie die Pfarrerin bei der Befragung feststellte, war "Zeit haben" für viele Passanten ein hohes Gut. Für ihn als Privatmann, so sage dazu der Bürgermeister, sei unbezahlbar, wenn er in seiner für die Familie sehr knapp bemessenen Zeit nach Hause komme und dann seine Kinder auf ihn zustürmen, ihn umarmen und ihm ein Lächeln schenken.

Die evangelische Ortspfarrerin führte zwischen den Stücken Interviews mit dem Bürgermeister und ihrem katholischen Kollegen. Sie habe zusammen mit Kirchenvorstandsmitgliedern an einem Tisch in der Uferpromenade seit elf Uhr Passanten befragt, was denn unabhängig von ihrem Glauben unbezahlbar wäre. Auf ihre Frage, was denn für ihn als Bürgermeister unbezahlbar für das Leben dieses Ortes ist antwortete er, dass dies das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger ist, die sich in über 40 örtlichen Vereinen und Organisationen einbringen zum Wohle ihrer Mitmenschen und eines Gemeinschaftserlebnisses." Dies mache den Ort erst so richtig lebens- und liebenswert. Wie die Pfarrerin bei der Befragung feststellte, war "Zeit haben" für viele Passanten ein hohes Gut. Für ihn als Privatmann, so sage dazu der Bürgermeister, sei unbezahlbar, wenn er in seiner für die Familie sehr knapp bemessenen Zeit nach Hause komme und dann seine Kinder auf ihn zustürmen, ihn umarmen und ihm ein Lächeln schenken.

Für ihren katholischen Kollegen Robert Borawski ist im Hinblick auf die Ökumene unbezahlbar der gemeinsame Glaube, jeder in seiner Art und Weise und seiner Tradition sowie der freundschaftliche Umgang und der Respekt voreinander. Das freundliche, ehrliche und vertrauensvolle Miteinander vor Ort ist auch für die evangelische Pfarrerin unbezahlbar. Dies erweise sich derzeit als segensreich, in dem die Kuratiegemeinde bei der Ende Juni beginnenden Generalsanierung der Christuskirche ihre Räumlichkeiten zur liturgischen und gruppenmäßigen Mitnutzung unkompliziert zur Verfügung stelle, was sie so nie zu träumen gewagt habe.

Für ihren katholischen Kollegen Robert Borawski ist im Hinblick auf die Ökumene unbezahlbar der gemeinsame Glaube, jeder in seiner Art und Weise und seiner Tradition sowie der freundschaftliche Umgang und der Respekt voreinander. Das freundliche, ehrliche und vertrauensvolle Miteinander vor Ort ist auch für die evangelische Pfarrerin unbezahlbar. Dies erweise sich derzeit als segensreich, in dem die Kuratiegemeinde bei der Ende Juni beginnenden Generalsanierung der Christuskirche ihre Räumlichkeiten zur liturgischen und gruppenmäßigen Mitnutzung unkompliziert zur Verfügung stelle, was sie so nie zu träumen gewagt habe.

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