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Veitshöchheimer Tierarztpraxis Konrad ging am 1. April nach 31 Jahren nahtlos vom Vater auf den Sohn über

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

"Veitshöchheim wird nun nach dem Brexit Mittelpunkt der EU, es wäre sehr schade, wenn wir dann keine Tierarztpraxis mehr im Ort hätten" sagte Bürgermeister Jürgen Götz (li.) anlässlich der Übergabefeier am 1. April. Er sei deshalb sehr froh, dass nun Gregor Konrad  (2.v.r.) zusammen mit Christine Koopmann (2.v.l.) die Praxis seines Vaters Dr. med. vet. Herbert Konrad (re.)  nahtlos weiterführt.  Nach 34jähriger Tätigkeit als selbständiger Tierarzt, zunächst in Zell am Main und seit 1986 in Veitshöchheim, setzte sich nun Herbert Konrad im Alter von 67 Jahren zur Ruhe.

"Veitshöchheim wird nun nach dem Brexit Mittelpunkt der EU, es wäre sehr schade, wenn wir dann keine Tierarztpraxis mehr im Ort hätten" sagte Bürgermeister Jürgen Götz (li.) anlässlich der Übergabefeier am 1. April. Er sei deshalb sehr froh, dass nun Gregor Konrad (2.v.r.) zusammen mit Christine Koopmann (2.v.l.) die Praxis seines Vaters Dr. med. vet. Herbert Konrad (re.) nahtlos weiterführt. Nach 34jähriger Tätigkeit als selbständiger Tierarzt, zunächst in Zell am Main und seit 1986 in Veitshöchheim, setzte sich nun Herbert Konrad im Alter von 67 Jahren zur Ruhe.

Konrad Senior konnte sich die Tränen in den Augen nicht verkneifen, als er sein Tierpraxis-Schild ab- und sein Sohn das seinige anschraubte.
Konrad Senior konnte sich die Tränen in den Augen nicht verkneifen, als er sein Tierpraxis-Schild ab- und sein Sohn das seinige anschraubte.
Konrad Senior konnte sich die Tränen in den Augen nicht verkneifen, als er sein Tierpraxis-Schild ab- und sein Sohn das seinige anschraubte.

Konrad Senior konnte sich die Tränen in den Augen nicht verkneifen, als er sein Tierpraxis-Schild ab- und sein Sohn das seinige anschraubte.

Der Bürgermeister dankte Herbert Konrad für sein 31jähriges Wirken für die Tiergesundheit in Veitshöchheim.

Der Bürgermeister dankte Herbert Konrad für sein 31jähriges Wirken für die Tiergesundheit in Veitshöchheim.

Herbert Konrad war als Tierarzt für Kleintiere und für Pferde nach Weiterbildungen in Homöopathie und Akupunktur überregional bekannt für seine alternative Schiene und für seine neuraltherapeutischen Behandlungen bei chronischen Schmerzen. Zu ihm kamen Tierbesitzer im Umkreis von 150 Kilometer, so auch aus Heidelberg, Frankfurt und Nürnberg, wenn meist die Schul-Tiermedizin zu Ende war.

Mit einem Lächeln im Gesicht, kann er eine Anekdote nach der anderen erzählen. So wurde er schon am ersten Tag seiner Selbständigkeit nach Zellingen gerufen, um ein Zirkuskamel mit einem Abszess zu behandeln. Oder im ersten Vierteljahr rief ihn eine Medizinerin zu Hilfe, ihr Dalmatiner-Hund habe einen Holzbock. Stattdessen stellte er eine entzündete Brustwarze fest. Er habe diesen Vorfall deshalb noch so genau in Erinnerung, weil es das einzige Mal in seiner Tierarzt-Karriere war, dass ihn ein Hund während der Behandlung in die Hand gebissen habe.

Man muss bei den Erzählungen von Konrad Senior allerdings aufpassen, dass man nicht auf sein Jägerlatein hereinfällt. Denn er ist, seit er mit 17 Jahren den Jugendjagdschein ablegte, leidenschaftlicher Jäger, war gar elf Jahre lang von 1989 bis 2000 Vorsitzender des Kreisjagdverbandes und frönt seinem Hobby nachwievor in seinem Jagdrevier in Rimpar.

In einer Internet-Ärzteempfehlung sind über ihn nur allerbeste Bewertungen zu entdecken. So lauteten Einträge in neuester Zeit: 

"Nach zwei Fehldiagnosen von anderen Tierärzten hat Dr. Konrad sofort das Problem erkannt. Statt ein Herzproblem ( Diagnose von Kollegen ) hatte mein Kater einen Darmverschluss.!!"

"Mein Pferd hatte eine HWS und BWS Blockierung und hat das Traben verweigert. Dr. Konrad konnte schon am nächsten Tag kommen, trotz einer Anreise von einer Stunde. Er hat das Problem sofort erkannt, dann hat er mein Pferd osteopathisch behandelt. Und es war unglaublich, nach drei Schontagen war mein Pferd noch etwas verspannt, aber praktisch gesund. Nach zwei Wochen war nichts mehr zu erkennen. Super gut.""

"Meine Hündin war leider nach Ihrer Sterilisation Inkontinent. Zwei Spritzen in die Narbe und alles ist gut... toll!"

 

Veitshöchheimer Tierarztpraxis Konrad ging am 1. April nach 31 Jahren nahtlos vom Vater auf den Sohn über

Gregor Konrad ist 30 Jahre alt. Er hatte eine zunächst eine zweijährige Berufsausbildung in der väterlichen Praxis zum tiermedizinischen Fachangestellten absolviert, studierte dann in Budapest und Gießen und verbrachte zuletzt eine zweijährige Assistenzzeit in renommierten Kliniken.

Gregor Konrads Partnerin Christine Koopmann ist 29 Jahre alt, hat wie er zunächst eine zweijährige Berufsausbildung in einer Kleintierpraxis zur Tiermedizinischen Fachangestellten gemacht und dann in Gießen studiert, wo sie sich kennenlernten. Zuletzt war sie Assistentin in einer Kleintierpraxis und legt nun eine Schwangerschaftspause ein. Danach wird sie zum Team stoßen.

Konrad Junior: "Damit es einen fließenden Übergang gibt, bleibt uns mein Vater noch einige Zeit erhalten und steht uns mit Rat und Tat zur Seite."

Das Leistungsspektrum der Praxis verändert sich nach seinen Worten durch den Übergang nicht. Im Rahmen einer ganzheitlichen Tiermedizin für Pferde, Klein- und Heimtiere biete sie biologische Tiermedizin, Akupunktur, Osteopathie, Weichteiloperationen, Phytotherapie, Bioresonanz, Homöopathie, Laser und- Magnetfeldtherapie und Neuraltherapie. Wegen dieser Behandlungsverfahren hebe sie sich von anderen Praxen ab. So würden Kunden gerade wegen dieser Verfahren kommen, um beispielsweise bei Pferden und Kleintieren chronisches Husten, Schmerzen und Lahmheit behandeln zu lassen.

Die Anwendung und Kenntnis dieser Verfahren habe er und seine Partnerin sich durch vielzählige Fortbildungen und natürlich durch die Erfahrung seines Vaters erarbeitet. Neu hinzu komme jedoch nun moderne Diagnostik wie digitales Röntgen und Ultraschall.

Zur Übergabefeier waren auch Nachbarn und viele Freunde der Konrads gekommen.

Zur Übergabefeier waren auch Nachbarn und viele Freunde der Konrads gekommen.

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