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Oberst i.G. Andreas Kühne neuer Chef des Stabes bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 Handschlag nach erfolgreicher Übergabe der Dienstgeschäfte – v.l.n.r. Oberst i.G. Jared Sembritzki, DivKdr Generalmajor Bernd Schütt, Oberst i.G. Andreas Kühne

Handschlag nach erfolgreicher Übergabe der Dienstgeschäfte – v.l.n.r. Oberst i.G. Jared Sembritzki, DivKdr Generalmajor Bernd Schütt, Oberst i.G. Andreas Kühne

609 Tage voller Ereignissen und Herausforderungen

Der Divisionskommandeur, Generalmajor Bernd Schütt, übergab die Dienstgeschäfte „Chef des Stabes 10. Panzerdivision“ von Oberst i.G. Jared Sembritzki an Oberst i.G. Andreas Kühne.

Auch wenn es dem Kommandeur der „Zehnten“ erst „wie gestern“ vorkam – es waren exakt 609 Tage seit der Übernahme der Dienstgeschäfte durch Oberst i.G. Sembritzki vergangen. In diesen Tagen war das Aufgabenheft der Division zivil wie militärisch randvoll gefüllt. Unter anderem absolvierte die 10. Panzerdivision 2015 ihr erstes Einsatzjahr als Leitdivision für die 12 Einsatzgebiete des Heeres, nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Übungen teil und stellte Truppenteile für die verstärkte NATO-Präsenz im Baltikum im Rahmen der neuen NATO-Initiative enhanced Forward Presence.  Trotz oder gerade wegen der vielen Herausforderungen und Arbeit hat der scheidende Chef seinen Humor behalten. So sorgte er auch diesmal zu Beginn seiner Ansprache für ein Schmunzeln in der Truppe: „Ich möchte nicht viele Worte finden, denn wer bisher nicht auf mich gehört hat, wird es an meinem letzten Tag sicher auch nicht mehr tun.“

 

Der neue Chef des Stabes, Oberst i.G. Kühne meldet dem Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision „seinen“ Stab

Der neue Chef des Stabes, Oberst i.G. Kühne meldet dem Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision „seinen“ Stab

Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt

Der Divisionskommandeur, Herr Generalmajor Schütt, fand in seiner Ansprache durchweg lobende Worte für seinen Chef des Stabes: „Stets haben Sie sich auch dem Inneren Gefüge des Stabes angenommen und ihn mit Ihrer persönlichen Note versehen. (…) Sie haben meine Erwartungen an Sie in jeder Hinsicht erfüllt. Ich bin dankbar Sie an meiner Seite gehabt zu haben und es war mir eine persönliche Freude mit Ihnen zusammenzuarbeiten.“ Für die künftige verantwortungsvolle Aufgabe sowie für die weitere private wie militärische Zukunft wünschte General Schütt dem scheidenden Offizier „alles erdenklich Gute, das notwendige Soldatenglück und Gottes Segen.“

Oberst i.G. Sembritzki wechselt in seine neue Aufgabe als Referatsleiter SE II 1 ins BMVg und wird zuständig sein für die Aufgabengebiete „Militärpolitik und Einsatz Region Asien/Ozeanien“.

Beim anschließenden Empfang werden die letzten Geschenke ausgetauscht

Beim anschließenden Empfang werden die letzten Geschenke ausgetauscht

Die Menschen nicht aus den Augen verlieren

Der „neue“ Chef des Stabes, Oberst i.G. Andreas Kühne, wurde anschließend mit ebenso herzlichen Worten begrüßt: „Mit Ihren vielfältigen nationalen und internationalen Erfahrungen in Stabsarbeit und Führung bringen Sie alles erforderliche Rüstzeug mit, um Ihre neue Aufgabe zu meistern. Ich erwarte und bin mir sicher, dass Sie den Teamgedanken weiter pflegen und fördern und dabei – neben aller Fokussierung auf den Auftrag – die Menschen nicht aus den Augen verlieren.“

Oberst Sembritzki meldete ein letztes Mal den Stab der 10. Panzerdivision an den Divisionskommandeur ehe dieser die Dienstgeschäfte an den neuen Chef des Stabes übergab. Nach dem Handschlag zum Ende des Appells ging es für die geladenen Gäste zum Empfang ins Casino.

Text: Oberleutnant Simon Hofmann - Bilder: Bundeswehr, 10. PzDiv

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