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Stelle der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Veitshöchheim soll von 50 auf 75 Prozent erhöht werden

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Gute Noten für die Jugendbetreuung in Veitshöchheim hatte das Kreisjugendamt beim Ortstermin im Oktober 2016 vergeben. "Es gab eine Zeit, da waren auffällige Jugendliche in Veitshöchheim Ortsgespräch," so sagte damals Jugendamtsleiter Hermann Gabel. Aber die Gemeinde habe daraus gelernt und auch in die Gemeindejugendpflege investiert. An einigen Stellen, so die Sicht des Jugendamtes, sei aber noch nachzusteuern. Empfohlen wurde von Gabel u.a. die Aufstockung der Jugendsozialarbeit aufgrund des deutlich gestiegenen Bedarfs an erzieherischen Hilfen an der Mittelschule Veitshöchheim.

Seit Februar 2007 gibt es hierfür eine von der Regierung von Unterfranken, dem Landratsamt Würzburg und der Gemeinde Veitshöchheim genehmigte und von der AWO Veitshöchheim e.V. als Kooperationspartner besetzte Halbtags-Stelle. Nun kam die  AWO dieser Empfehlung nach und reichte bei der Gemeinde den Antrag auf Erhöhung des Umfangs dieser Stelle von 50 auf 75 Prozent ab Beginn des Jahres 2018 ein.

Im Gemeinderat stieß am letzten Dienstag dieser Antrag auf einhellige Zustimmung.

Voraussetzung für die Aufstockung der Stelle ist allerdings, dass neben der Gemeinde nun auch das Kreisjugendamt und die Regierung von Unterfranken als Geldgeber zustimmen. Zur Personalkostenpauschale von 20.450 Euro steuerten bisher laut Bürgermeister Landkreis und Freistaat je 40 Prozent oder 8.180 Euro. Den Rest von 4.090 Euro, der ursprünglich von der AWO als Träger und der Förderverein der Mittelschule hälftig finanziert werden sollte, hatte die Gemeinde seit 2012 übernommen, ebenso auch das jährliche Defizit aus Personal- und Sachaufwand der Jugendsozialarbeit, das sich 2016 auf 15.415 Euro belief.

Durch die Erhöhung würde die Personalkostenpauschale auf 30.675 Euro und der Anteil von Landkreis und Freistaat auf 12.270 Euro sowie der von der Gemeinde von der AWO und dem Förderverein übernommene Finanzierungsanteil auf 7.135 Euro steigen. Hinzu käme für die Gemeinde noch das sich ab 2018 voraussichtliche Defizit von 21.600 Euro.

Alle Fraktionen und Bürgermeister Jürgen Götz waren wie SPD-Sprecherin Marlene Goßmann der Meinung, dass die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule eine gute und sinnvolle Einrichtung ist, von der die 219 Schüler der Mittelschule, davon 112 aus Veitshöchheim, 51 aus Güntersleben, 35 aus Thüngersheim sowie 21 Gastschüler profitieren würden. Dieses Geld sei gut angelegt, meinte zweiter Bürgermeister Winfried Knötgen, der vor seiner Pensionierung Grundschulleiter in Thüngersheim war und nun in der Übergangs- und der Sprachenklasse unterstützend tätig ist. Die Jugendsozialarbeit sei aufgrund seiner Erfahrungen sehr wichtig, da die Mittelschule viele verunsicherte Kinder mit einem alleinerziehenden Elternteil besuchen würden.

Allerdings monierte CSU-Sprecher Marc Zenner, dass die vom Freistaat Bayern bei der Förderung zugrundegelegte Personalkostenpauschale bei weitem nicht ausreiche, die Personal- und Sachkosten der Stelle zu finanzieren. Wie Kämmerer Müller auf Nachfrage erklärte, sei diese Pauschale noch nie in den letzten zehn Jahren seit Bestehen der Stelle erhöht worden. Der Bürgermeister wurde deshalb gebeten, hier bei der für die Festsetzung zuständigen Stelle vorstellig zu werden.

 

Seit 2011 engagiert sich nun schon Heidi Körbel werktäglich von acht bis zwölf Uhr als langjährig berufserfahrene Diplom-Sozialpädagogin (FH) in der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule, hier auf dem Foto mit Bürgermeister Jürgen Götz und Schulleiter Otto Eisner.  Wie sie auf Nachfrage erklärte, gibt es an der Mittelschule derzeit Gottseidank offensichtlich kein Drogen- und auch kein Gewaltproblem, komme Mobbing nur in einzelnen Fällen vor. Gleichwohl sei der Bedarf an erzieherischen Hilfen besonders für benachteiligte Schüler in letzter Zeit deutlich gestiegen und könne mit der derzeitigen Halbtags-Stelle nicht mehr gedeckt werden. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Jugendhilfeangebote für die Mittelschüler bei familiären Problemen, Konflikten mit Mitschülern, bei Probleme in der Persönlichkeitsentwicklung, bei psychischen Problemen, bei Mobbing- oder auch Gewalterfahrung. Neben der Einzelberatung und der Elternarbeit leistet sie Gruppenarbeit und führt Trainingskurse zur Stärkung sozialer Kompetenzen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und themenspezifische Präventions-Projekte wie M.U.T. (Miteinander umgehen trainieren) und Mobbingintervention wie das Planspiel "Bloßgestellt im Netz" für die siebten Klassen oder zur Alkohol-Prävention "Voll die Party" für die achten Klassen an.  Wichtig ist ihr auch die Vernetzung, in dem sie Kontakte vermittelt und Schüler begleitet zu außerschulischen Beratungsstellen, Institutionen oder Behörden, u.a. auch zum Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes.

Seit 2011 engagiert sich nun schon Heidi Körbel werktäglich von acht bis zwölf Uhr als langjährig berufserfahrene Diplom-Sozialpädagogin (FH) in der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule, hier auf dem Foto mit Bürgermeister Jürgen Götz und Schulleiter Otto Eisner. Wie sie auf Nachfrage erklärte, gibt es an der Mittelschule derzeit Gottseidank offensichtlich kein Drogen- und auch kein Gewaltproblem, komme Mobbing nur in einzelnen Fällen vor. Gleichwohl sei der Bedarf an erzieherischen Hilfen besonders für benachteiligte Schüler in letzter Zeit deutlich gestiegen und könne mit der derzeitigen Halbtags-Stelle nicht mehr gedeckt werden. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Jugendhilfeangebote für die Mittelschüler bei familiären Problemen, Konflikten mit Mitschülern, bei Probleme in der Persönlichkeitsentwicklung, bei psychischen Problemen, bei Mobbing- oder auch Gewalterfahrung. Neben der Einzelberatung und der Elternarbeit leistet sie Gruppenarbeit und führt Trainingskurse zur Stärkung sozialer Kompetenzen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und themenspezifische Präventions-Projekte wie M.U.T. (Miteinander umgehen trainieren) und Mobbingintervention wie das Planspiel "Bloßgestellt im Netz" für die siebten Klassen oder zur Alkohol-Prävention "Voll die Party" für die achten Klassen an. Wichtig ist ihr auch die Vernetzung, in dem sie Kontakte vermittelt und Schüler begleitet zu außerschulischen Beratungsstellen, Institutionen oder Behörden, u.a. auch zum Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes.

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