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60 Veitshöchheimer Mittelschüler blickten mit großem Eifer beim Girl's-Day/Boy's-Day in die Berufswelt

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nach dem Schulabschluss haben laut Mainpostbericht vom Donnerstag junge Menschen in Deutschland die Wahl zwischen über 300 Ausbildungsberufen. Trotzdem zeichnet sich seit Jahren dasselbe Muster ab: Bei Mädchen sind Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung am beliebtesten, bei Jungen sind es die Bereiche Fertigung, Produktion und Rohstoffgewinnung, teilte das Bayerische Arbeits- und Sozialministerium mit. Auch bei der Studienwahl gibt es eine ähnliche Tendenz. Der Girls‘ Day und der Boys‘ Day, die am 27. April stattfanden, boten Schülern  die Chance, Einblicke in Berufe zu erhalten, die für Jungen oder Mädchen eher untypisch sind.

Weiter war zu lesen, dass der Girls‘ Day das größte Berufsorientierungsprojekt für Mädchen weltweit ist. Seit dem Start der Aktion 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen.

Seit nunmehr neun Jahren gehört der bundesweite Aktionstag "Boy's-/Girl's Day" nun schon zum Schnupperprogramm der Berufs(wahl)orientierung und ist an der Mittelschule Veitshöchheim eine verpflichtende, betreute Schulveranstaltung für alle Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klassen.

"Die 37 Jungs und 23 Mädchen aus diesen Klassen konnten eindrückliche Erfahrungen sammeln, die für ihre Berufswahl sehr hilfreich sind“ resümierte Theresia Öchsner, die sich seit Jahren in Veitshöchheim mit dem Projekt “Kompetenz-Werkstatt" um den Übergang von Schule in den Beruf kümmert und den Girls- und Boys-Day organisiert hatte. Ihr ist es gelungen, in den letzten Jahren ein facettenreiches, regionales Netzwerk für die Praktikumsplatz- und Ausbildungsplatzsuche zu knüpfen. Darauf konnte sie nun auch am Boy’s-/Girl’s-DAY zurückgreifen.

Während die Schülerinnen vor allem technische und handwerkliche Berufe kennlernen konnten, arbeiteten die Jungen in sozialen Einrichtungen und konnten dabei viele Ausbildungsberufe mit Zukunft praktisch erfahren.

Schon traditionell waren so die Buben der 7. Klassen von neun bis 13 Uhr zu Gast in den Altenheimen St. Hedwig in Veitshöchheim und St. Aurelia in Zell und die Jungs der 8. Klassen zum großen Teil in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe in Würzburg und Eisingen.

Die Mädchen wiederum konnte sie in verschiedenen technischen Betrieben in Würzburg, Karlstadt und in Veitshöchheim vermitteln. Im Ort hat die Zusammenarbeit mit Profiroll und dem Autohaus Keller schon eine langjährige, erfolgreiche Tradtition. Neu kam hier heuer das BFW mit seiner gewerbetechnischen Qualifizierung zum Zerspanungsmechaniker hinzu.

So waren bei der PROFIROLL SCHURICHT GMBH, einem Fachbetrieb für Insektenschutz, Sonnenschutz und Fenster im Veitshöchheimer Gewerbegebiet fünf Schülerinnen  von ihren Probe-Arbeiten in einem typischen Männerberuf begeistert. Juniorchef Daniel Schuricht (li.) informierte sie ausführlich über das Berufsbild des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers und führte sie durch die Ausstellung. Dann ging es in die Werkstatt. Hier durften die Mädels unter fachkundiger Anleitung werkeln und wie im Bild zu sehen ein eigenes Insekten- oder Sonnenschutzfenster anfertigen und mit nach Hause nehmen. Alle hatten sichtlich Spaß an der Arbeit und waren handwerklich sehr geschickt.  So gestand die 14jährige Leonie lieber was Handwerkliches zu machen, als am PC zu sitzen und auch für die 13jährige Katharina ist diese Tätigkeit abwechslungsreicher. Firmenchefin Barbara Schuricht ist seit dem Jahr 2000 als Geschäftsführerin in dem von Männern dominierten Handwerksbereich tätig. Sie würde es begrüßen, wenn künftig mehr Frauen Interesse an diesem abwechslungsreichen Ausbildungsberuf zum Rolladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker zeigen würden. Er eröffne auch die Weiterbildung zum Meister. Der  Meisterbrief sei gleichwertig neben dem Bachelor eingeordnet und öffne so die Tore zu einem Studium an den Hochschulen.  Über das Engagement und die gute Laune der Schülerinnen freuten sich vor Ort auch hinten von links Bürgermeister Jürgen Götz, Barbara Schuricht, Schulleiter Otto Eisner und Theresia Öchsner.

So waren bei der PROFIROLL SCHURICHT GMBH, einem Fachbetrieb für Insektenschutz, Sonnenschutz und Fenster im Veitshöchheimer Gewerbegebiet fünf Schülerinnen von ihren Probe-Arbeiten in einem typischen Männerberuf begeistert. Juniorchef Daniel Schuricht (li.) informierte sie ausführlich über das Berufsbild des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers und führte sie durch die Ausstellung. Dann ging es in die Werkstatt. Hier durften die Mädels unter fachkundiger Anleitung werkeln und wie im Bild zu sehen ein eigenes Insekten- oder Sonnenschutzfenster anfertigen und mit nach Hause nehmen. Alle hatten sichtlich Spaß an der Arbeit und waren handwerklich sehr geschickt. So gestand die 14jährige Leonie lieber was Handwerkliches zu machen, als am PC zu sitzen und auch für die 13jährige Katharina ist diese Tätigkeit abwechslungsreicher. Firmenchefin Barbara Schuricht ist seit dem Jahr 2000 als Geschäftsführerin in dem von Männern dominierten Handwerksbereich tätig. Sie würde es begrüßen, wenn künftig mehr Frauen Interesse an diesem abwechslungsreichen Ausbildungsberuf zum Rolladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker zeigen würden. Er eröffne auch die Weiterbildung zum Meister. Der Meisterbrief sei gleichwertig neben dem Bachelor eingeordnet und öffne so die Tore zu einem Studium an den Hochschulen. Über das Engagement und die gute Laune der Schülerinnen freuten sich vor Ort auch hinten von links Bürgermeister Jürgen Götz, Barbara Schuricht, Schulleiter Otto Eisner und Theresia Öchsner.

Wie Eisner sagte, hat sich die Einrichtung der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales in der Mittelschule bewährt. In der siebten Klasse stehen so zur Orientierung für alle drei Zweige zwei Stunden in der Woche auf dem Lehrplan. Im Zweig Technik würden sich die Schüler neben dem Werkstoff Metall auch mit Holz, Kunststoff, Elektrik und Technischem Zeichnen befassen und würden so ans Handwerk herangeführt. Zu Beginn der achten Klasse müsse sich dann jeder Schüler für einen der drei Zweige entscheiden, der dann pro Woche mit vier Stunden unterrichtet wird.

Inzwischen würden viele Mädchen schon bewusst das Fach Technik wählen, in diesem Jahr so von den zwölf Mädchen der achten Klasse allein fünf. Dies offenbare einen Wandel, denn aufgrund des Fachkräftemangels hätten nun auch die Mädchen in diesem Bereich durchaus Ausbildungschancen, seien durch ihre Geschicklichkeit und Genauigkeit dafür geradezu prädestiniert.

Bürgermeister Jürgen Götz wiederum fand es toll, dass sich so viele Betriebe an der Aktion beteiligen und sich hinter die Kulissen blicken lassen. Dies sei aber keine Einbahnstraße, sondern angesichts des Fachkräftemangels  Werbung in eigener Sache. Sein Dank galt vor allem auch der Übergangsmanagerin Öchsner, die so viel Zeit und Arbeit in das Gelingen des Girl's und Boy's Days investiert habe.

Zur gleichen Zeit erhielten fünf Schülerinnen Einblicke in Lagerwesen mit 15.000 Ersatzteilen, Werkstatt, Karosseriezentrum und Verwaltung des Autohauses Keller, seit 70 Jahren ein Veitshöchheimer Familienbetrieb. Nach den Worten von Serviceleiter Roland Hoier, zugleich Obermeister der Kfz-Innung, stelle sein Betrieb jedes Jahr drei neue Ausbildungsplätze in Werkstatt und Verwaltung zur Verfügung und ermögliche eine fundierte, qualifizierte Ausbildung.

Zur gleichen Zeit erhielten fünf Schülerinnen Einblicke in Lagerwesen mit 15.000 Ersatzteilen, Werkstatt, Karosseriezentrum und Verwaltung des Autohauses Keller, seit 70 Jahren ein Veitshöchheimer Familienbetrieb. Nach den Worten von Serviceleiter Roland Hoier, zugleich Obermeister der Kfz-Innung, stelle sein Betrieb jedes Jahr drei neue Ausbildungsplätze in Werkstatt und Verwaltung zur Verfügung und ermögliche eine fundierte, qualifizierte Ausbildung.

Unter dem Stichwort "Iron(Wo)Man - Metallberufe für Mädchen" beteiligte sich das BFW erstmals am "Mädchen-Zukunftstag" von neun bis 15 Uhr. Im BFW werden bis zu 16 Sehbehinderte zwei Jahre lang zum Zerspanungsmechaniker mit Schwerpunkt im Drehen und Fräsen umgeschult, ein typischer Männerberuf mit späterer Tätigkeit hauptsächlich im Maschinenbau.  Lea Kreutzer arbeitete, wie im Bild zu sehen, sehr konzentriert  an einem Anreißblech mit dem Höhenmesser, in das sie später Löcher bohrte.

Unter dem Stichwort "Iron(Wo)Man - Metallberufe für Mädchen" beteiligte sich das BFW erstmals am "Mädchen-Zukunftstag" von neun bis 15 Uhr. Im BFW werden bis zu 16 Sehbehinderte zwei Jahre lang zum Zerspanungsmechaniker mit Schwerpunkt im Drehen und Fräsen umgeschult, ein typischer Männerberuf mit späterer Tätigkeit hauptsächlich im Maschinenbau. Lea Kreutzer arbeitete, wie im Bild zu sehen, sehr konzentriert an einem Anreißblech mit dem Höhenmesser, in das sie später Löcher bohrte.

  Aileen Yapias Ubaldo half mit, an der CNC-Maschine Platten für einen Gabelstapler zu fertigen. Im Bild überprüft sie mit der Messschiebe, ob das Teil richtig hergestellt wurde und trug das Ergebnis ins Messblatt ein. Zwischendrin konnten sich die drei Mädchen beim Mittagessen im Casino des BFW stärken.
  Aileen Yapias Ubaldo half mit, an der CNC-Maschine Platten für einen Gabelstapler zu fertigen. Im Bild überprüft sie mit der Messschiebe, ob das Teil richtig hergestellt wurde und trug das Ergebnis ins Messblatt ein. Zwischendrin konnten sich die drei Mädchen beim Mittagessen im Casino des BFW stärken.

Aileen Yapias Ubaldo half mit, an der CNC-Maschine Platten für einen Gabelstapler zu fertigen. Im Bild überprüft sie mit der Messschiebe, ob das Teil richtig hergestellt wurde und trug das Ergebnis ins Messblatt ein. Zwischendrin konnten sich die drei Mädchen beim Mittagessen im Casino des BFW stärken.

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