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Der neue König des Angelvereins Veitshöchheim heißt Maximilian Helmerich - Umfangreiche Investitionen in vereinseigene Seen geplant

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Siegerehrung nach dem heutigen Anangeln-Wettbewerb v.l.n.r. Matthias Marschäuser  (2. Vorsitzender), Karl-Heinz Marschhäuser (2. Platz), Jugendwart Patrick Schiefer (3. Platz), Joachim Bund (1. Vorsitzender), Denis Gebhard (3. Platz Jugend), Altbürgermeister Rainer Kinzkofer, Robin Bund (1. Platz Jugend – 880 Gramm), Heino Helmerich (stellvertretend für seinen Vater Maximilian – 1. Platz), Meik Raderschadt (2. Platz Jugend) - Handy-Foto Bund

Siegerehrung nach dem heutigen Anangeln-Wettbewerb v.l.n.r. Matthias Marschäuser (2. Vorsitzender), Karl-Heinz Marschhäuser (2. Platz), Jugendwart Patrick Schiefer (3. Platz), Joachim Bund (1. Vorsitzender), Denis Gebhard (3. Platz Jugend), Altbürgermeister Rainer Kinzkofer, Robin Bund (1. Platz Jugend – 880 Gramm), Heino Helmerich (stellvertretend für seinen Vater Maximilian – 1. Platz), Meik Raderschadt (2. Platz Jugend) - Handy-Foto Bund

Auch im 55. Jahr seines Bestehens setzte heute der Anglerverein Veitshöchheim seine jahrzehntelange Tradition des Anangelns im idyllischen vereinseigenen Seengelände unterhalb der Harrbacher Staustufe als Start in die diesjährige Angelsaison mit der Kürung des vereinsinternen Anglerkönigs  fort. Zu diesem Zweck hatte der Verein zu Beginn des Monats zehn Zentner zwischen 450 und 550 Gramm schwere Forellen  im kleineren der beiden Seen eingesetzt und dazu noch zehn größere Fische mit Gewichten zwischen 800 bis 1100 Gramm.

Von den derzeit 75 Vereinsmitgliedern griffen dann 24 zur Angel, darunter auch fünf Jugendliche.  Jeder Teilnehmer hatte ein Fanglimit von zehn Stück. Nach dem Wiegen der Fische um 11.30 Uhr standen die Sieger mit ihrer jeweils schwersten geangelten Forelle fest:

Senioren:

1. Maximilian Helmerich – 1010 Gramm

2. Karl-Heinz Marschhäuser – 1000 Gramm

3. Patrick Schiefer – 880 Gramm

Jugend:

1. Robin Bund – 880 Gramm

2. Meik Raderschaft – 520 Gramm

3. Denis Gebhard – 500 Gramm

Jugendkönig Robin Bund, der Sohn des 1. Vorsitzenden, versucht mit dem Schelch eine an einem Angelhaken hängende Forelle zu fangen. Im Wasser ist hinten vor dem Stein der Schwimmer der gerissenen Schnur zu sehen.
Jugendkönig Robin Bund, der Sohn des 1. Vorsitzenden, versucht mit dem Schelch eine an einem Angelhaken hängende Forelle zu fangen. Im Wasser ist hinten vor dem Stein der Schwimmer der gerissenen Schnur zu sehen.

Jugendkönig Robin Bund, der Sohn des 1. Vorsitzenden, versucht mit dem Schelch eine an einem Angelhaken hängende Forelle zu fangen. Im Wasser ist hinten vor dem Stein der Schwimmer der gerissenen Schnur zu sehen.

Fischte der Verein nach der Gründung 1962 in den ersten Jahren noch vorwiegend im Main, konnte er 1965 die beiden Seen 600 Meter unterhalb der Schleuse in Harrbach pachten, die so zum Anglerparadies des Vereins wurden. Auf dem Foto ist im Hintergrund das malerisch zwischen Bahnlinie und rechtem Mainufer liegende Vereinsgelände hinter den parkenden Fahrzeugen von der Zufahrt zur Schleuse aus zu sehen.

Fischte der Verein nach der Gründung 1962 in den ersten Jahren noch vorwiegend im Main, konnte er 1965 die beiden Seen 600 Meter unterhalb der Schleuse in Harrbach pachten, die so zum Anglerparadies des Vereins wurden. Auf dem Foto ist im Hintergrund das malerisch zwischen Bahnlinie und rechtem Mainufer liegende Vereinsgelände hinter den parkenden Fahrzeugen von der Zufahrt zur Schleuse aus zu sehen.

Beide Seen sind durch einen schmalen Grünstreifen voneinaner getrennt - links der kleinere, rechts der größere See.

Beide Seen sind durch einen schmalen Grünstreifen voneinaner getrennt - links der kleinere, rechts der größere See.

1977 konnte der Verein den kleinen See käuflich erwerben, auf den im Bild Eduard Bund, der Vater des 1. Vorsitzenden  blickt. Im kleinen See findet immer das alljährige Anangeln statt. Dieser ist derzeit bis 1,80 Meter tief und deshalb leichter als der weniger tiefe größere See befischbar.  Der Verein hat nun nach Angaben von Joachim Bund vor, das im Bild rechts im Hintergrund zu sehende Ufergelände abzutragen und so den kleinen See um 2.500 Quadratmeter zu vergrößern und ihn durch Ausbaggerung um zwei Meter zu vertiefen. Der Vorsitzende erhofft sich, dass diese Maßnahme kostenneutral durchgeführt werden kann, denn das abzutragende Gelände-Material sei sandig und könne von der Baufirma verwertet werden.

1977 konnte der Verein den kleinen See käuflich erwerben, auf den im Bild Eduard Bund, der Vater des 1. Vorsitzenden blickt. Im kleinen See findet immer das alljährige Anangeln statt. Dieser ist derzeit bis 1,80 Meter tief und deshalb leichter als der weniger tiefe größere See befischbar. Der Verein hat nun nach Angaben von Joachim Bund vor, das im Bild rechts im Hintergrund zu sehende Ufergelände abzutragen und so den kleinen See um 2.500 Quadratmeter zu vergrößern und ihn durch Ausbaggerung um zwei Meter zu vertiefen. Der Vorsitzende erhofft sich, dass diese Maßnahme kostenneutral durchgeführt werden kann, denn das abzutragende Gelände-Material sei sandig und könne von der Baufirma verwertet werden.

2009 gelang es dem Verein auch den flußaufwärts liegenden größeren See käuflich zu erwerben.

2009 gelang es dem Verein auch den flußaufwärts liegenden größeren See käuflich zu erwerben.

Auch hier will der Verein eine Veränderung vornehmen, die allerdings im Gegensätz zum kleinen See mit 10.000 Euro sehr kostenintensiv ist. Waren früher im größeren See im Besatz viele Weißfische, aber auch kapitale Raubfische anzutreffen, so ist laut Bund seine Tiefe durch Verschlammung auf 0,6 Meter und damit auch der Besatz stark zurückgegangen. Es ist nun nach seinen Worten geplant, den Schlamm im See auszubaggern, so dass dieser künftig eine Wassertiefe von zwei Meter aufweist. Es ist nun geplant, den im Bild zu sehenden Erddamm weiterzuführen und den Bereich zum Ufer hin mit dem ausgebaggerten Schlamm aufzufüllen. Insgesamt sollen hier 18.000 Kubikmeter Aushub bewegt werden. Dadurch vergrößert sich die Wiese zwischen den beiden Seen. Öffentliche Zuschüsse gebe es leider nicht. Dafür kann der Vorsitzende aber mit einer Spende von 4.000 Euro durch die Sparkasse Mainfranken und von 250 Euro durch die VR-Bank rechnen. Auch habe die Gemeinde zugesagt, dem Verein einen Zinszuschuss zu gewähren, falls zur Finanzierung die Aufnahme eines Darlehens notwendig werde.
Auch hier will der Verein eine Veränderung vornehmen, die allerdings im Gegensätz zum kleinen See mit 10.000 Euro sehr kostenintensiv ist. Waren früher im größeren See im Besatz viele Weißfische, aber auch kapitale Raubfische anzutreffen, so ist laut Bund seine Tiefe durch Verschlammung auf 0,6 Meter und damit auch der Besatz stark zurückgegangen. Es ist nun nach seinen Worten geplant, den Schlamm im See auszubaggern, so dass dieser künftig eine Wassertiefe von zwei Meter aufweist. Es ist nun geplant, den im Bild zu sehenden Erddamm weiterzuführen und den Bereich zum Ufer hin mit dem ausgebaggerten Schlamm aufzufüllen. Insgesamt sollen hier 18.000 Kubikmeter Aushub bewegt werden. Dadurch vergrößert sich die Wiese zwischen den beiden Seen. Öffentliche Zuschüsse gebe es leider nicht. Dafür kann der Vorsitzende aber mit einer Spende von 4.000 Euro durch die Sparkasse Mainfranken und von 250 Euro durch die VR-Bank rechnen. Auch habe die Gemeinde zugesagt, dem Verein einen Zinszuschuss zu gewähren, falls zur Finanzierung die Aufnahme eines Darlehens notwendig werde.

Auch hier will der Verein eine Veränderung vornehmen, die allerdings im Gegensätz zum kleinen See mit 10.000 Euro sehr kostenintensiv ist. Waren früher im größeren See im Besatz viele Weißfische, aber auch kapitale Raubfische anzutreffen, so ist laut Bund seine Tiefe durch Verschlammung auf 0,6 Meter und damit auch der Besatz stark zurückgegangen. Es ist nun nach seinen Worten geplant, den Schlamm im See auszubaggern, so dass dieser künftig eine Wassertiefe von zwei Meter aufweist. Es ist nun geplant, den im Bild zu sehenden Erddamm weiterzuführen und den Bereich zum Ufer hin mit dem ausgebaggerten Schlamm aufzufüllen. Insgesamt sollen hier 18.000 Kubikmeter Aushub bewegt werden. Dadurch vergrößert sich die Wiese zwischen den beiden Seen. Öffentliche Zuschüsse gebe es leider nicht. Dafür kann der Vorsitzende aber mit einer Spende von 4.000 Euro durch die Sparkasse Mainfranken und von 250 Euro durch die VR-Bank rechnen. Auch habe die Gemeinde zugesagt, dem Verein einen Zinszuschuss zu gewähren, falls zur Finanzierung die Aufnahme eines Darlehens notwendig werde.

Die Jugend ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins. Nach den Worten des Vorsitzenden Joachim Bund liegt es der Vereinsführung ganz besonders am Herzen, den Nachwuchs schon frühzeitig das Verhalten in der Natur und den Umgang mit Tieren und Pflanzen nahe zu bringen. Denn nur wenn es gelinge, neben der Leidenschaft für das Angeln auch die Achtung vor der Natur zu vermitteln, würden aus Jungen und Mädchen waidgerechte vollwertige Angler, die später einmal in die Fußstapfen der Älteren treten und im Verein Verantwortung übernehmen. Bestes Beispiel dafür sind die drei Generationen der Bunds. So zelteten auch dieses Wochenende fünf Jugendliche mit Jugendwart Patrick Schiefer auf dem Seengelände.

Die Jugend ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins. Nach den Worten des Vorsitzenden Joachim Bund liegt es der Vereinsführung ganz besonders am Herzen, den Nachwuchs schon frühzeitig das Verhalten in der Natur und den Umgang mit Tieren und Pflanzen nahe zu bringen. Denn nur wenn es gelinge, neben der Leidenschaft für das Angeln auch die Achtung vor der Natur zu vermitteln, würden aus Jungen und Mädchen waidgerechte vollwertige Angler, die später einmal in die Fußstapfen der Älteren treten und im Verein Verantwortung übernehmen. Bestes Beispiel dafür sind die drei Generationen der Bunds. So zelteten auch dieses Wochenende fünf Jugendliche mit Jugendwart Patrick Schiefer auf dem Seengelände.

Es fehlt auch nicht die obligatorische Feuerstelle in idyllischer Umgebung mit Blick sowohl auf den Main, als auch auf die beiden Seen, sodass in warmen Sommernächten schon eine urige Stimmung aufkommen kann.
Es fehlt auch nicht die obligatorische Feuerstelle in idyllischer Umgebung mit Blick sowohl auf den Main, als auch auf die beiden Seen, sodass in warmen Sommernächten schon eine urige Stimmung aufkommen kann.

Es fehlt auch nicht die obligatorische Feuerstelle in idyllischer Umgebung mit Blick sowohl auf den Main, als auch auf die beiden Seen, sodass in warmen Sommernächten schon eine urige Stimmung aufkommen kann.

Das Ufer des kleinen Sees ziert ein Sonnenuhr-Gestell mit den Himmelsrichtungen, ein Gastgeschenk des Partnervereins aus Birkenau im Odenwald anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums 2012.
Das Ufer des kleinen Sees ziert ein Sonnenuhr-Gestell mit den Himmelsrichtungen, ein Gastgeschenk des Partnervereins aus Birkenau im Odenwald anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums 2012.

Das Ufer des kleinen Sees ziert ein Sonnenuhr-Gestell mit den Himmelsrichtungen, ein Gastgeschenk des Partnervereins aus Birkenau im Odenwald anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums 2012.

Seit Gründung des Vereins, findet jeweils in der letzten Juliwoche das weit bekannte Makrelenfest mit seinen Steckerlfisch und weitere Köstlichkeiten in Veitshöchheim auf dem Parkplatz an den Mainfrankensälen statt. Dessen Erlöse benötigt der Verein zur Finanzierung des Unterhalts und den Fischbesatz seiner vereinseigenen Seen. Der Verein hat aber, so Joachim Bund, von Jahr zu Jahr immer mehr das Problem, zur Ausrichtung des Festes genügend Helfer zu finden.

 

alle Fotos bis auf das Titelbild von D.G.

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