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Walter Raab wurde für 25jährige Vorstandstätigkeit bei den Eigenheimern mit dem Porzellan-Löwen des Landesverbandes ausgezeichnet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Erinnerungsbild v.l.n.r. Ernst Wolfert (3. Vorsitzender), Georg Grembler (Mitglied des Landesvorstandes), Gerlinde Raab, Bürgermeister Jürgen Götz, Walter Raab, Oswald Bamberger (1. Vorsitender), Marianne Mucha (2. Vorsitzende)

Erinnerungsbild v.l.n.r. Ernst Wolfert (3. Vorsitzender), Georg Grembler (Mitglied des Landesvorstandes), Gerlinde Raab, Bürgermeister Jürgen Götz, Walter Raab, Oswald Bamberger (1. Vorsitender), Marianne Mucha (2. Vorsitzende)

Die diesjährige Weihnachtsfeier des Eigenheimer-Verbandes Veitshöchheim stand ganz im Zeichen der Ehrung von Walter Raab anlässlich seines Ausscheidens aus der Vorstandschaft, der er 25 Jahre lang angehörte, davon 14 Jahre als 3. Vorstand.

In Anerkennung und dankbarer Würdigung der langjährigen Verdienste und Mitarbeit im Vorstand des Ortsvereins Eigenheimer Verbandes Veitshöchheim verlieh ihm deshalb der 1. Vorsitzende  Oswald Bamberger eine Dank-Urkunde und ein Präsent, neben Bocksbeuteln zwei Essensgutscheine für ihn und seine Frau Gerlinde.

Wie Bamberger in seiner Laudatio sagte, erfülle es ihn mit Wehmut, dass Walter Raab nun nicht mehr dem Vorstand der Eigenheimer angehöre. Er sei immer für den Eigenheimerbund dagewesen, wenn er gebraucht wurde.

Als verantwortlicher Heizölbesteller des Vereins habe er für die Mitglieder stets einen günstigen Bezug von Heizöl gewährleistet. Raab organisierte stets auch das Sommerfest der Eigenheimer mit.

Fischgrillmeister Walter RaabHier bewährte er sich auch als Fischgrillmeister.

Immer dabei war er auch bei der Pflege der Grünanlage in der Gartensiedlung, organisierte maßgeblich mit die Teilnahme der Eigenheimer  bei Festumzügen  wie beispielsweise beim Jubiläum der Feuerwehr, beim Hystorischen Winzerzug und beim 900 Jahr-Jubiläumsumzug der Gemeinde.

Stets habe er sein Organisationstalent, sein Knowhow und seine Konnexion mit eingebracht.

 

Wie Bamberger sagte, mache Walter Raab nun Platz für jüngere Mitglieder, die Verantwortung  bei den  Eigenheimern übernehmen sollten.

Er werde dem Eigenheimerbund aber nach wie vor  zugetan sein und sich auch  unterstützend bei Veranstaltungen einbringen, nur nicht mehr in der ersten Reihe.

Zur Ehrung von Walter Raab war auch Georg Grembler, unterfränkisches Mitglied im Landesvorstand Bayern der Eigenheimer gekommen, um ihm für seine besonderen Verdienste im Landesverband Bayern den Porzellanlöwen des LV Bayern zu verleihen. Raab ist erst der  dritte Eigenheimer aus Unterfranken, dem diese Auszeichnung nebst Urkunde bisher zuteil wurde.

 

 

 Walter Raab wurde für 25jährige Vorstandstätigkeit bei den Eigenheimern mit dem Porzellan-Löwen des Landesverbandes ausgezeichnet

Das verdienstvolle Wirken von Walter Raab würdigte auch Bürgermeister Jürgen Götz. Dies sei heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Nach seinen Worten würden die Leute so langsam aussterben, die sich so lange engagieren. Wie er aus eigener Erfahrung sagte, habe sich Raab nicht nur bei Eigenheimern, sondern früher auch beim SVV aktiv als Betreuer und Trainer der Fußballjugendmannschaften engagiert.

 

Bei der Weihnachtsfeier hatten Mitgliederfrauen wieder ihre Backkünste nicht nur augenfällig, sondern auch geschmacklich bestens offenbart. Dafür dankte ihnen der Vorsitzende ganz herzlich.

Bei der Weihnachtsfeier hatten Mitgliederfrauen wieder ihre Backkünste nicht nur augenfällig, sondern auch geschmacklich bestens offenbart. Dafür dankte ihnen der Vorsitzende ganz herzlich.

Weihnachtsfeier

Um ein paar Stunden der Besinnung mit Liedern, Musik und Gedichten auf die Weihnachtszeit einzustimmen, hatte die Vorstandschaft der Eigenheimer  zur vorweihnachtlichen Feier eingeladen.

Klaus Wagner begann in altgewohnter Weise mit Mozart „andante grazioso“ einfühlsamer Melodie und dem gemeinsamen Lied „Advent hat begonnen“. Danach begrüßte der 1. Vorsitzende Oswald Bamberger die alljährlich erschienenen treuen Vereinsmitglieder, darunter wiederum den 1. Bürgermeister Jürgen Götz. Mit besonderer Freude begrüßte  er auch Georg Grembler als Mitglied des Landesvorstandes.

In seinem Grußwort danke Bürgermeister Götz den Eigenheimern für ihr Engagement das gemeinschaftliche Zusammenleben in der Gemeinde, appellierte aber gleichzeitig ganz allgemein an die Bereitschaft der Bürger zur ehrenamtlichen Betätigung in den Vereinen oder Organisationen, ohne die deren Existenz gefährdet ist.

Höhepunkt des Nachmittags war wie alle Jahre der Auftritt des Gemischten Chores des MGV. Mit drei wunderschön klingenden Weihnachtsliedern – eines mit russischem Text - begeisterte der Chor die Zuhörer, die mit großem Applaus dankten. Der Vorsitzende dankte dem Dirigenten und der fröhlichen Sängerschar mit einem Präsent aus fränkischem Ursprung und der Einladung zu anschließendem Kaffee und Kuchen.

Große Heiterkeit löste die bayerische Geschichte vom Weihnachtsfest, vorgetragen von Hedi Riermaier, mit dem ihr eigenen Münchner Dialekt aus. Traditionell am Schluss erklang der Andachtsjodler, einfühlsam dargeboten von Klaus Wagner. Der 1. Vorsitzende dankte u.a. Organisationsleiter Herbert Götz für die Moderation der Feier. Mit dem gemeinsamen Lied „oh du fröhliche….“ klang die harmonische, unterhaltsame Feier aus.

 

Der Verein

Der Veitshöchheimer Eigenheimerbund übt eine große Anziehungskraft auf Veitshöchheimer Haus- und Wohnungseigentümer aus. Mit über 800 Mitgliedern sind die Veitshöchheimer der größte Eigenheimer-Verein in Unterfranken und nach der Turngemeinde der zweitgrößte Ortsverein. Dies obwohl aufgrund der besonders hohen Altersstruktur alljährlich viele Mitglieder durch den Tod aus der Mitte des Vereins abberufen werden. Vor allem die älteren Eigenheimer Veitshöchheims fühlen sich hier gut aufgehoben, wie die Weihnachtsfeier im restlos gefüllten Veranstaltungssaals des Feuerwehrhauses zeigte.

Neben einer Mischung von Informationen und Fachvorträgen nicht nur für die Vereinsmitglieder, sondern für alle Haus- und Gartenbesitzer in Veitshöchheim ist dem Verein die Pflege des Gemeinschaftslebens sowohl im Verein als auch in der Gemeinde ein besonderes Anliegen.

Der Verein bietet für einen Jahresbeitrag von 24 Euro nicht nur eine Haftpflichtversicherung und Beratung durch den Landesverband in Rechtsfragen um Haus und Garten in der monatlich erscheinenden Verbandszeitschrift sowie Rabatte beim Strompreis der Energieversorgung, Sammelbestellungen für Heizöl sowie die Vermittlung günstiger Einkaufsmöglichkeiten. Daneben ist der Verein auch ein geselliger Treffpunkt. Die Vielzahl an fachlichen und unterhaltsamen Veranstaltungen und Aktivitäten erfreuen sich durchweg großer Resonanz, der alljährliche viertägige Viertagesausflug und auch die anderen Fahrten, immer auch zu Landesgartenschauen, sind immer sofort ausgebucht, so dass viele das Nachsehen haben.

Für das Gemeinwohl pflegten die Eigenheimer acht Jahre die Patengrünfläche in der Gartensiedlung bis zu ihrer Auflassung im letzten Jahr und ergänzen alljährlich den Jahresbaumweg. Das Miteinander unter den Mitgliedern fördern weiter Grillfest, Weihnachtsfeier und Schlachtschüsselessen. Am Ortsleben beteiligen sich die Eigenheimer mit Fahnenabordnungen bei allen kirchlichen, Vereins- und öffentlichen Veranstaltungen wie dem Kirchgang der Vereine, Volkstrauertag oder Fronleichnam.

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