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Helfertreffen: Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe unterliegt ständigen Veränderungen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Helfertreffen: Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe unterliegt ständigen Veränderungen

Seit 2008 gibt es das bürgerschaftliche Engagement der Nachbarschaftshilfe in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Vielen Menschen aus Veitshöchheim konnten seitdem bei kleineren und größeren Notlagen Hilfe, Unterstützung und Beratung angeboten werden. Wie nun Klaus Rostek beim Helfertreffen vor gut einer Woche feststellte, unterliegt in unserer schnelllebigen Zeit auch die Nachbarschaftshilfe ständigen Veränderungen. Auch bei uns in Veitshöchheim - wie überall bayernweit - habe sich im Zuge der Flüchtlingswelle und Notunterkünfte seit Sommer 2015 eine großartige Hilfsbereitschaft vieler Menschen ergeben. Koordiniert wurde das in Veitshöchheim durch „Veitshöchheim hilft,“ eine Initiative der Gemeinde. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Nachbarschaftshilfe, allein dass in der öffentlichen Wahrnehmung das Thema Flüchtlinge im Vordergrund stand.

Dennoch hatte die Nachbarschaftshilfe, so Rostek, auch in den vergangenen eineinhalb Jahren seit dem letzten Helfertreffen viel zu tun. Kleine Hilfen im Einzelfall, Besuche und Fahrdienste, die Zusammenarbeit mit der Grundschule, waren nur ein paar Beispiele, die Rostek nannte.

Darüber hinaus habe die Nachbarschaftshilfe gemeinsam mit dem Frauenbund und der Sozialstation Infoveranstaltungen zu Themen wie „Demenz“, „Helfer vor Ort“, „Das neue Pflegestärkungsgesetz“, „Menüservice und Hausnotruf der Malteser“ sowie einen „Erste-Hilfe-Auffrischkurs“ angeboten. Damit werde deutlich, wie vielfältig die Angebote, das Engagement im sozialen Bereich, in der Unterstützung und Beratung von Menschen in Veitshöchheim sind.

Beim Helfertreffen, zu dem das Organisationsteam mit Ute Schnapp, Andrea Huber, Elisabeth Birkhold, Maria Engert, Christine Lazarus und Klaus Rostek eingeladen hatte, standen aber nicht nur Tätigkeitsberichte im Vordergrund, sondern vielmehr auch der Austausch im gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen.

Beim Helfertreffen, zu dem das Organisationsteam mit Ute Schnapp, Andrea Huber, Elisabeth Birkhold, Maria Engert, Christine Lazarus und Klaus Rostek eingeladen hatte, standen aber nicht nur Tätigkeitsberichte im Vordergrund, sondern vielmehr auch der Austausch im gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen.

Christine Hidringer
Christine Hidringer

Höhepunkt der Veranstaltung waren Geschichten von Christine Hidringer und ihren Autorinnen der kreativen Schreibwerkstatt. Mit kurzweiligen und spannenden Episoden öffneten die Autorinnen die Türen zu Menschen eines Mietshauses in der „Regenbogenstraße“. Da gab es viel zu staunen und es ist nicht gleich immer so, wie man es zunächst erwartet. Im März 2017 sollen diese Geschichten in der Bücherei im Bahnhof öffentlich erzählt werden und jeder sei dann dazu eingeladen.

Fotos: K. Rostek

Aktivitäten

Kernaufgabe der Nachbarschaftshilfe ist die Alltagshilfe bei kleineren und größeren Notlagen zu koordinieren. Über einen E-Mail-Verteiler kann sie jederzeit die zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Helfer erreichen und so schnell am Ball sein, wenn Hilfe benötigt wird. Es gibt daneben zahlreiche feste Angebote und Projekte:

  • Die Förderung von Schülern in der Grundschule
  • Fahrten zu den Ärzten
  • Besuchsdienst im Seniorenheim St. Hedwig
  • regelmäßig treffen sich die Helfer zum persönlichen Austausch und erhalten neue Informationen und Unterstützung bei Ihrem Ehrenamt.
  • immer im November findet ein geselliger Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Programm für die ehrenamtlichen Helfer statt
  • mehrmals jährlich bietet die Nachbarschaftshilfe Informationsveranstatlungen in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund und der Caritas-Sozialstation für Helfende und Pflegende Menschen

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