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Veitshöchheimer Viertklässler sind nun als Energie-Detektive unterwegs

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

67 Viertklässler der Eichendorff- und Vitus-Grundschule sind nun ausgebildete Energiedetektive (Foto Julia Heres)

67 Viertklässler der Eichendorff- und Vitus-Grundschule sind nun ausgebildete Energiedetektive (Foto Julia Heres)

Die Energiedetektive Veitshöchheim sind los!

Strom kommt aus der Steckdose und ist immer vorhanden, oder? Und was ist, wenn der Strom auf einmal nicht da ist? Mit der motivierenden Ausgangsfrage startete die Energieberaterin des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Brigitte Kriegelstein die Ausbildung aller Veitshöchheimer Viertklässler zu Energiedetektiven. In 3x3 Sitzungen ging es rund um das Thema Energie hin zum Energiesparen. Das Projekt ist eine Initiative des Beratungsnetzwerkes für die Energiewende in Bayern.

Mithilfe einer ansprechenden Präsentation verdeutlichte die Projektleiterin zunächst die Herstellung des Stromes und welchen Weg er nimmt, bis er in unseren Haushalten ankommt. Dabei lag ein wesentlicher Fokus auf der Unterscheidung zwischen fossilen und regenerativen Energien. Um das Bewusstsein für den Stromverbrauch zu sensibilisieren, sollten die Kinder als Hausaufgabe feststellen, welche elektrischen Geräte sich in ihrem häuslichen Umfeld befinden und sich darüber Gedanken machen, wie man dabei Strom sparen kann.

Die zweite Einheit stand unter dem Thema Klimawandel. Schlagwörter aus der Presse wie Treibhauseffekt, Kohlendioxid-Emission, Schmelzen der Polkappen, Wetterextreme und Erderwärmung wurden den Schülern unter Einsatz zahlreicher Materialien verdeutlicht. Ein Experiment mit einem schmelzenden Eisberg zeigte sehr anschaulich, warum mit einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels zu rechnen ist.

Doch was kann jeder einzelne tun, um den Klimawandel zu stoppen? Die Lösung heißt Energie sparen. Und um die Möglichkeiten der Energieeinsparung im Alltag der Schulkinder ging es in der letzten Einheit. Wie warm ist es im Klassenzimmer und was ist die ideale Lerntemperatur? Wie heizt und lüftet man richtig? Wie viel Licht muss wirklich angeschaltet sein, damit man gut sieht? In einem Schulhausrundgang wurden die Schüler als Energiedetektive ausgesendet, um an verschiedenen Punkten im Schulgebäude Messprotokolle zu Licht- und Temperaturmessungen zu erstellen, als Grundlage für zukünftiges Einsparpotential bei Energieverbrauch.

Als Abschluss des Projektes stellten die Schüler in einem Test ihr erworbenes Wissen unter Beweis und erhielten dafür eine Zertifikat und Visitenkarten, die sie als „ENERGIE-DETEKTIV“ ausweist.

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