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Schiestl-Engel und Jesuskindfigur erstrahlen in der Vituskirche in neuem Glanz

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

In neuem Glanz erstrahlt in der Veitshöchheimer Vituskirche nun wieder diese für 4.000 Euro vom Randersackerer  Restaurator und Vergolder Christoph Schädel instandgesetzte Figurengruppe. Während die auf einem Sockel stehende, den Weltenherrscher darstellende Jesuskindfigur aus Gips ist, sind die links und rechts von ihr platzierten Anbetungsengel aus Lindenholz geschnitzt. Letztere stammen aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts, vermutlich aus der Werkstätte des Würzburger Bildhauers und Grafikers Heinz Schiestl (1867-1940). Die Jesuskindfigur dürfte zeitlich etwas früher entstanden sein. Sie wurde ehemals als Tragefigur bei Prozessionen eingesetzt, wie die noch vorhandenen Halterungen am Sockel offenbaren.  Alljährlich zur Advents- und Weihnachtszeit ist nun die Figurengruppe wieder ein besonderer Hingucker.
In neuem Glanz erstrahlt in der Veitshöchheimer Vituskirche nun wieder diese für 4.000 Euro vom Randersackerer  Restaurator und Vergolder Christoph Schädel instandgesetzte Figurengruppe. Während die auf einem Sockel stehende, den Weltenherrscher darstellende Jesuskindfigur aus Gips ist, sind die links und rechts von ihr platzierten Anbetungsengel aus Lindenholz geschnitzt. Letztere stammen aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts, vermutlich aus der Werkstätte des Würzburger Bildhauers und Grafikers Heinz Schiestl (1867-1940). Die Jesuskindfigur dürfte zeitlich etwas früher entstanden sein. Sie wurde ehemals als Tragefigur bei Prozessionen eingesetzt, wie die noch vorhandenen Halterungen am Sockel offenbaren.  Alljährlich zur Advents- und Weihnachtszeit ist nun die Figurengruppe wieder ein besonderer Hingucker.

In neuem Glanz erstrahlt in der Veitshöchheimer Vituskirche nun wieder diese für 4.000 Euro vom Randersackerer Restaurator und Vergolder Christoph Schädel instandgesetzte Figurengruppe. Während die auf einem Sockel stehende, den Weltenherrscher darstellende Jesuskindfigur aus Gips ist, sind die links und rechts von ihr platzierten Anbetungsengel aus Lindenholz geschnitzt. Letztere stammen aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts, vermutlich aus der Werkstätte des Würzburger Bildhauers und Grafikers Heinz Schiestl (1867-1940). Die Jesuskindfigur dürfte zeitlich etwas früher entstanden sein. Sie wurde ehemals als Tragefigur bei Prozessionen eingesetzt, wie die noch vorhandenen Halterungen am Sockel offenbaren. Alljährlich zur Advents- und Weihnachtszeit ist nun die Figurengruppe wieder ein besonderer Hingucker.

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Im Laufe der Zeit waren vor allem die aus Vollholz gearbeiteten Engel im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Leim gegangen". Von der Unterseite her mittig ausgehöhlt, wiesen sie mehrere Fehlstellen im Holzbereich und auch an der Fassung auf. Einem Engel fehlte der rechte Zeigefinger. Gelöst hatten sich Sockelplatten und angeleimte Holzteile der Gewänder. Einige Holzteile waren stark beweglich und instabil, die Flügel ließen sich nicht in den dafür vorgesehenen Öffnungen am Rücken der Figuren fixieren. Auch die Fassungen waren stark in Mitleidenschaft gezogen und wiesen Verfärbungen und Abplatzungen auf.

Bei der Gipsfigur des Jesuskindes war die links eingeklebte Hand lose und die Fassung matt, stumpf und fleckig. Hier wurden das Kleid neugefasst und die vergoldeten Ornamente retuschiert, wobei die Farbe der Begleitengel als Vorlage diente.

Wie Kirchenpfleger Oswald Bamberger verlautete, erhofft er sich zur Finanzierung der 4.000 Euro Restaurierungskosten von der politischen Gemeinde einen Zuschuss von 20 Prozent. Der Rest soll durch Spenden finanziert werden. So wurde bereits bei den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende eine Sonderkollekte bei den Gläubigen durchgeführt.

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