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Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule
Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule

"25 Jahre gelebte Vielfalt im AWO-Hort an der Eichendorffschule" - so stand auf der Einladung zum Jubiläumsfest und zum Blick hinter die Kulissen eines besonderen Bildungsortes am letzten Samstag.

"Wenn du fühlst, dass du lebst, weil du tanzt und fliegst, du schwebst, weil du lachst, weil du weinst und liebst" so setzten im offiziellen Teil der Jubiläumsfeier die Kids voller Begeisterung mit Gebärden den Song "Wunder" von Andreas Bourani um.

Spätestens hier spürte man den exzellenten Geist, der in dieser vom Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt seit 25 Jahren betriebenen Einrichtung herrscht.

Seit 1991 bietet der AWO Hort den Kindern nach der Schule eine Heimat. Nun schaute er mit einem großartig organisierten Fest von, mit und für Kinder, Familien, Freunde und Interessierte voller Spaß, Spannung und Action auf aufregende 25 Jahre zurück. Wie zu hören war, mussten zwar immer wieder auch Widerstände und Hürden überwunden werden, es wurde aber auch vieles zum Wohle von Schulkindern erreicht. Zurzeit werden hier 110 und an der Vitusschule 40, also insgesamt 150 Grund-Schulkinder von der AWO während der Schulzeit in den Nachmittagsstunden und in den Ferien ganztags pädagogisch betreut.

Grußwort Bürgermeister
Jürgen Götz

Jürgen Götz

Wie der Bürgermeister in seinem Rückblick betonte, ist durch das ausdauernde Engagement der AWO-Vorsitzenden Ingrid Schinagl und ihrer Mitstreiter eine bemerkenswerte Einrichtung entstanden.Noch in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts war nämlich eine geregelte Nachmittagsbetreuung für Schulkinder sehr umstritten und alles andere als selbstverständlich. Durch das Engagement des1973 hervorgegangenen AWO-Ortsvereins und durch die Initiative der Gemeinde Veitshöchheim war der AWO Hort an der Eichendorffschule laut Götz der erste Hort im Landkreis Würzburg für 25 Kinder provisorisch in ehemaligen Klassenräumen untergebracht. Doch auch vor dieser Zeit habe die AWO Veitshöchheim schon sehr früh damals im ehemaligen Gasthaus zum Anker am Main Hausaufgabenbetreuung angeboten.

Nach Auflassung und Umbau des alten Schulschwimmbades unter der Turnhalle konnte dann 2000 der Hort auf zwei Gruppen mit bis zu 50 Plätzen erweitert werden. Aber schon ein Jahr danach zwang der gestiegene Bedarf zu erneuter Erweiterung. Inzwischen betreut die AWO unter Einbeziehung der Vitusschule über 150 schulpflichtige Kinder.

Götz: "Mit seinem tollen Angebot an familienergänzender Erziehung, Mittagsverpflegung, Hausaufgabenunterstützung und Freizeitgestaltung ist der AWO Hort ein Musterbeispiel für eine qualitativ hervorragende Nachmittagsbetreuung und aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken."

Hier würden die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz gefördert, fachlich bei ihren Hausaufgaben unterstützt, die Eltern durch die geregelte Unterbringung und Betreuung eine unendliche Hilfe und Unterstützung erfahren, es erfolge eine Integration auf verschiedenen Gebieten.

Der Dank des Bürgermeisters galt deshalb dem Betreuer-Team mit Hortleiterin Verena Schmidt an der Spitze, die sich während des gesamten Schuljahres mit hoher fachlicher Kompetenz, Kreativität und Geschick um die Kinder bemühen und ihnen die Zeit nach dem Unterricht angenehm gestalten, so dass diese gerne hierher kommen. Zu wissen, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind, bedeute für Eltern eine ungeheure Entlastung.

Höchstes Lob zollte er der schon seit 1989 tätigen AWO-Vorsitzenden Ingrid Schinagl und ihren Aktiven, die sich die Belange der Kinderbetreuung so vorbildlich auf die Fahne geschrieben haben. Ihr Aktionsradius sei weit gesteckt von Kindergärten, Krippen, Ganztagesschule, ja sogar der Gründung und Betreuung einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende bis zur Jugendsozialarbeit.

Gründe gab es deshalb genug, so Götz, die letzten 25 Jahre Revue passieren zu lassen und mit vielerlei Veranstaltungen auf die verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Hort aufmerksam zu machen. Den Auftakt setzte der AWO-Ortsverein schon Ende Mai mit dem Themenabend „Kinder, die zu viel dürfen, werden Erwachsene, die zu wenig können“. Mit dem Thema „Inklusion auch gegen Widerstände möglich machen“ bot er im September die zweite interessante Veranstaltung an. Und jetzt gipfelten die Jubiläumsfeierlichkeiten in einem Fest rund um den Hort mit Blick hinter die Kulissen und vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Den Festakt in der überfüllten Aula der Grundschule gestalteten die Hortkinder mit tollen Einlagen mit. Zur Einstimmung begeisterten Lehrer der Musikschule mit Dorothea Völker an der Spitze mit einem Tango.
Den Festakt in der überfüllten Aula der Grundschule gestalteten die Hortkinder mit tollen Einlagen mit. Zur Einstimmung begeisterten Lehrer der Musikschule mit Dorothea Völker an der Spitze mit einem Tango.

Den Festakt in der überfüllten Aula der Grundschule gestalteten die Hortkinder mit tollen Einlagen mit. Zur Einstimmung begeisterten Lehrer der Musikschule mit Dorothea Völker an der Spitze mit einem Tango.

Bei einer Body Percussion der Kinder, das heißt bei der Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern machte auch das Publikum mit.
Bei einer Body Percussion der Kinder, das heißt bei der Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern machte auch das Publikum mit.
Bei einer Body Percussion der Kinder, das heißt bei der Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern machte auch das Publikum mit.

Bei einer Body Percussion der Kinder, das heißt bei der Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern machte auch das Publikum mit.

Mit dem Namika-Song "Lieblingsmensch" beendeten die Kinder eindrucksvoll den offiziellen Teil um die Mittagszeit.
Mit dem Namika-Song "Lieblingsmensch" beendeten die Kinder eindrucksvoll den offiziellen Teil um die Mittagszeit.

Mit dem Namika-Song "Lieblingsmensch" beendeten die Kinder eindrucksvoll den offiziellen Teil um die Mittagszeit.

Wie alles begann, welche großen Probleme und hohe Hürden zu bewältigen waren und wie sich der Hort in den 25 Jahren entwickelte, führten die AWO-Vorsitzende Ingrid Schinagl und AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will mit einer Präsentation vor Augen (Details am Ende)

Wie alles begann, welche großen Probleme und hohe Hürden zu bewältigen waren und wie sich der Hort in den 25 Jahren entwickelte, führten die AWO-Vorsitzende Ingrid Schinagl und AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will mit einer Präsentation vor Augen (Details am Ende)

 Auf dem Nachmittagsprogramm stand dann "Kulinarisches, Aktives, Zauberhaftes", unter anderem ein von Eltern beschicktes lukullisches Buffet mit Speisen aus 25 Nationen, so wie eine Kaffee- und Kuchenbar. Heiß begehrt waren auch die Pizza des Etna-Wirtes Marco Gagliardi, die er und seine Frau frisch aus dem mitgebrachten Backofen servierten.

Auf dem Nachmittagsprogramm stand dann "Kulinarisches, Aktives, Zauberhaftes", unter anderem ein von Eltern beschicktes lukullisches Buffet mit Speisen aus 25 Nationen, so wie eine Kaffee- und Kuchenbar. Heiß begehrt waren auch die Pizza des Etna-Wirtes Marco Gagliardi, die er und seine Frau frisch aus dem mitgebrachten Backofen servierten.

Einblicke in die Arbeit des Hortes gab es  beim Festakt auch durch einen sechsminütigen Videofilm, dann in der Mittelschulaula durch Mitarbeiterinnen am Infostand und an Ausstellungswänden sowie bei Führungen. Erwerben konnte man auch ein Jubiläums-T-Shirt.
Einblicke in die Arbeit des Hortes gab es  beim Festakt auch durch einen sechsminütigen Videofilm, dann in der Mittelschulaula durch Mitarbeiterinnen am Infostand und an Ausstellungswänden sowie bei Führungen. Erwerben konnte man auch ein Jubiläums-T-Shirt.

Einblicke in die Arbeit des Hortes gab es beim Festakt auch durch einen sechsminütigen Videofilm, dann in der Mittelschulaula durch Mitarbeiterinnen am Infostand und an Ausstellungswänden sowie bei Führungen. Erwerben konnte man auch ein Jubiläums-T-Shirt.

Spiel und Spaß zuhauf gab es durch Zauberei von MagicLedi im Horthaus, auf der Freisportanlage bei einem Special act mit Herz und Tugend in die Lüfte, einer Dancefactory in der Turnhalle und weiter

durch einen Luftballonmodellierer
durch einen Luftballonmodellierer

durch einen Luftballonmodellierer

auf der Hüpfburg
auf der Hüpfburg
auf der Hüpfburg

auf der Hüpfburg

 beim  Schminkstand
 beim  Schminkstand

beim Schminkstand

und beim Spielmobil auf dem Hartplatz.

und beim Spielmobil auf dem Hartplatz.

Kunstwerke wurden versteigert und rasende Reporter waren unterwegs, um per Video Besucher zu befragen und alles zu dokumentieren.

Details aus dem Rückblick der AWO-Führung:

Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule
Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule

Hortleitungen

Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule
Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule
Großartiges Fest zum 25-jährigen Jubiläum - AWO-Hort in Veitshöchheim bietet 150 Grundschülern eine Heimat nach der Schule

Drei Frauen prägten als Leiterinnen den AWO-Hort an der Eichendorffschule nachhaltig und entwickelten das Bildungsangebot des Hortes so weiter, dass der Hort im Jahr 2016 eine fachlich anerkannte und bei Kindern und Familien beliebte Kita ist.

Im Aufbau des Hortes bewies die Sozialpädagogin Katja Keller-Wolf (1991 bis 2001) mit ihren jeweiligen Teams viel lmprovisationstalent, Mut und Ausdauer.

Bei ihrer Nachfolgerin, der Erzieherin Jutta Rülander (2001 bis 2013 liebten Generationen von Hortkindern ihre kreative, tolerante und zugewandte Arbeit bis zu ihrem wohlverdienten Ruhestand im Jahre 2013.

Seit 20 I3 bis heute leitet nun engagiert die Sozialpädagogin Verena Schmidt den AWO-Hort und trägt maßgeblich dazu bei, diesen als Inklusionshort zu etablieren.

Ein Jahrzehnt lang dramatische Finanzierungsprobleme

Anfang der 90er Jahre war nämlich die Hortfinanzierung noch nicht gesetzlich geregelt. Erst 15 Jahre später im Jahr 2005 sollten die finanziellen Sorgen um den AWO-Hort ein Ende finden.  Die ersten zehn Jahre waren so für Ingrid Schinagl geprägt von dauerhaften, teilweise dramatischen Finanzierungsproblemen. Es war für sie, wie sie sagte, ein zäher, jahrelanger Kampf um die Finanzierung und das Überleben des AWO- Hortes, der ihr viel Zeit, Energie und Nerven abverlangte. Aber egal, wie aussichtslos die Lage schien, sie bewahrte die Ruhe und suchte nach Lösungen in der Überzeugung "DAS KLAPPT SCHON IRGENDWIE". So lautete auch damals die Überschrift eines Mainpost-Artikels. So half im Oktober 1991 die Gemeinde mit einem zinslosen Darlehen von 39.000 Euro aus, um die Gehälterauszahlung bis zum Jahresende zu ermöglichen. 1994 strich dann der Kreistag seinen Hortzuschuss von 21.000 Euro im Jahr. So sah sich Schinagl gezwungen, die Elternbeiträge ab 1994 von 80 Euro auf 155 Euro zu erhöhen, um kostendeckend sein zu können. Der Gemeinderat habe die AWO jedoch nicht im Regen stehen lassen und einen Zuschuss von 500 Euro pro Kind im Jahr beschlossen, so dass die Elternbeiträge wieder auf 125 Euro gesenkt werden konnten.  Erst ab dem Jahr 2005 wurden dann Horte endlich den Kindergärten in der Bezuschussung gleichgestellt und die Kommunen neben dem Freistaat Bayern zur Mitfinanzierung verpflichtet. Die Elternbeiträge konnten so erstmals gesenkt und seitdem dauerhaft stabil gehalten werden.
Anfang der 90er Jahre war nämlich die Hortfinanzierung noch nicht gesetzlich geregelt. Erst 15 Jahre später im Jahr 2005 sollten die finanziellen Sorgen um den AWO-Hort ein Ende finden.  Die ersten zehn Jahre waren so für Ingrid Schinagl geprägt von dauerhaften, teilweise dramatischen Finanzierungsproblemen. Es war für sie, wie sie sagte, ein zäher, jahrelanger Kampf um die Finanzierung und das Überleben des AWO- Hortes, der ihr viel Zeit, Energie und Nerven abverlangte. Aber egal, wie aussichtslos die Lage schien, sie bewahrte die Ruhe und suchte nach Lösungen in der Überzeugung "DAS KLAPPT SCHON IRGENDWIE". So lautete auch damals die Überschrift eines Mainpost-Artikels. So half im Oktober 1991 die Gemeinde mit einem zinslosen Darlehen von 39.000 Euro aus, um die Gehälterauszahlung bis zum Jahresende zu ermöglichen. 1994 strich dann der Kreistag seinen Hortzuschuss von 21.000 Euro im Jahr. So sah sich Schinagl gezwungen, die Elternbeiträge ab 1994 von 80 Euro auf 155 Euro zu erhöhen, um kostendeckend sein zu können. Der Gemeinderat habe die AWO jedoch nicht im Regen stehen lassen und einen Zuschuss von 500 Euro pro Kind im Jahr beschlossen, so dass die Elternbeiträge wieder auf 125 Euro gesenkt werden konnten.  Erst ab dem Jahr 2005 wurden dann Horte endlich den Kindergärten in der Bezuschussung gleichgestellt und die Kommunen neben dem Freistaat Bayern zur Mitfinanzierung verpflichtet. Die Elternbeiträge konnten so erstmals gesenkt und seitdem dauerhaft stabil gehalten werden.
Anfang der 90er Jahre war nämlich die Hortfinanzierung noch nicht gesetzlich geregelt. Erst 15 Jahre später im Jahr 2005 sollten die finanziellen Sorgen um den AWO-Hort ein Ende finden.  Die ersten zehn Jahre waren so für Ingrid Schinagl geprägt von dauerhaften, teilweise dramatischen Finanzierungsproblemen. Es war für sie, wie sie sagte, ein zäher, jahrelanger Kampf um die Finanzierung und das Überleben des AWO- Hortes, der ihr viel Zeit, Energie und Nerven abverlangte. Aber egal, wie aussichtslos die Lage schien, sie bewahrte die Ruhe und suchte nach Lösungen in der Überzeugung "DAS KLAPPT SCHON IRGENDWIE". So lautete auch damals die Überschrift eines Mainpost-Artikels. So half im Oktober 1991 die Gemeinde mit einem zinslosen Darlehen von 39.000 Euro aus, um die Gehälterauszahlung bis zum Jahresende zu ermöglichen. 1994 strich dann der Kreistag seinen Hortzuschuss von 21.000 Euro im Jahr. So sah sich Schinagl gezwungen, die Elternbeiträge ab 1994 von 80 Euro auf 155 Euro zu erhöhen, um kostendeckend sein zu können. Der Gemeinderat habe die AWO jedoch nicht im Regen stehen lassen und einen Zuschuss von 500 Euro pro Kind im Jahr beschlossen, so dass die Elternbeiträge wieder auf 125 Euro gesenkt werden konnten.  Erst ab dem Jahr 2005 wurden dann Horte endlich den Kindergärten in der Bezuschussung gleichgestellt und die Kommunen neben dem Freistaat Bayern zur Mitfinanzierung verpflichtet. Die Elternbeiträge konnten so erstmals gesenkt und seitdem dauerhaft stabil gehalten werden.

Anfang der 90er Jahre war nämlich die Hortfinanzierung noch nicht gesetzlich geregelt. Erst 15 Jahre später im Jahr 2005 sollten die finanziellen Sorgen um den AWO-Hort ein Ende finden. Die ersten zehn Jahre waren so für Ingrid Schinagl geprägt von dauerhaften, teilweise dramatischen Finanzierungsproblemen. Es war für sie, wie sie sagte, ein zäher, jahrelanger Kampf um die Finanzierung und das Überleben des AWO- Hortes, der ihr viel Zeit, Energie und Nerven abverlangte. Aber egal, wie aussichtslos die Lage schien, sie bewahrte die Ruhe und suchte nach Lösungen in der Überzeugung "DAS KLAPPT SCHON IRGENDWIE". So lautete auch damals die Überschrift eines Mainpost-Artikels. So half im Oktober 1991 die Gemeinde mit einem zinslosen Darlehen von 39.000 Euro aus, um die Gehälterauszahlung bis zum Jahresende zu ermöglichen. 1994 strich dann der Kreistag seinen Hortzuschuss von 21.000 Euro im Jahr. So sah sich Schinagl gezwungen, die Elternbeiträge ab 1994 von 80 Euro auf 155 Euro zu erhöhen, um kostendeckend sein zu können. Der Gemeinderat habe die AWO jedoch nicht im Regen stehen lassen und einen Zuschuss von 500 Euro pro Kind im Jahr beschlossen, so dass die Elternbeiträge wieder auf 125 Euro gesenkt werden konnten. Erst ab dem Jahr 2005 wurden dann Horte endlich den Kindergärten in der Bezuschussung gleichgestellt und die Kommunen neben dem Freistaat Bayern zur Mitfinanzierung verpflichtet. Die Elternbeiträge konnten so erstmals gesenkt und seitdem dauerhaft stabil gehalten werden.

Eigene Horträume

1998 ging dann der lang gehegte Wunsch nach eigenen Räumen in Erfüllung, indem der Gemeinderat nach Fertigstelung der Dreifachhalle beschloss, das alte Schulschwimmbecken unter der Eichendorffturnhalle für 650.000 Euro zum Hort umzubauen. Im April 2000 können die Räume bezogen werden.

1998 ging dann der lang gehegte Wunsch nach eigenen Räumen in Erfüllung, indem der Gemeinderat nach Fertigstelung der Dreifachhalle beschloss, das alte Schulschwimmbecken unter der Eichendorffturnhalle für 650.000 Euro zum Hort umzubauen. Im April 2000 können die Räume bezogen werden.

Steile Aufwärtsentwicklung

Der AWO-Hort entwickelte sich nach Sicherstellung der Finanzierung 2005 prächtig. In den vergangenen fünf Jahren konnte das Angebot mehr als verdoppelt werden. Und als die Hortplätze an der Eichendorffschule nicht mehr ausreichten, eröffnete die AWO 2012 zusätzlich einen Hort in der Vitusschule im Altort mit inzwischen 40 Plätzen.

Der AWO-Hort entwickelte sich nach Sicherstellung der Finanzierung 2005 prächtig. In den vergangenen fünf Jahren konnte das Angebot mehr als verdoppelt werden. Und als die Hortplätze an der Eichendorffschule nicht mehr ausreichten, eröffnete die AWO 2012 zusätzlich einen Hort in der Vitusschule im Altort mit inzwischen 40 Plätzen.

Fazit von Ingrid Schinagl:

"Heute sind wir stolz, mit hochmotivierten und kompetenten Mitarbeiterteams nun 150 Schulkindern einen besonderen Bildungsort anbieten zu können."

Lob der Geschäftsführerin Brigitte Will (seit zehn Jahren im Dienst der AWO):

AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will (links)  dankte ihrer Vorsitzenden Ingrid Schinagl mit folgenden Worten unter Überreichung eines Blumenstraußes nebst Geschenk: "Dass wir im Jahr 2016 auf 25 Jahre AWO-Hort an der Eichendorffschule zurückblicken können, ist vielen zu verdanken, aber in ganz besonderer Weise lngrid Schinagl, die dem Hort in all den Jahren zur Seite gestanden ist. Denn so manches Mal wurde ihre Überzeugung "Das klappt schon irgendwie!" auf die Probe gestellt! Nur mit ihrem Glauben an die gute Sache, ihrem unermüdlichen Einsatz über 25 Jahre, ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Mut sind heute alle AWO-Einrichtungen in Veitshöchheim beliebt, modern und bunt."

AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will (links) dankte ihrer Vorsitzenden Ingrid Schinagl mit folgenden Worten unter Überreichung eines Blumenstraußes nebst Geschenk: "Dass wir im Jahr 2016 auf 25 Jahre AWO-Hort an der Eichendorffschule zurückblicken können, ist vielen zu verdanken, aber in ganz besonderer Weise lngrid Schinagl, die dem Hort in all den Jahren zur Seite gestanden ist. Denn so manches Mal wurde ihre Überzeugung "Das klappt schon irgendwie!" auf die Probe gestellt! Nur mit ihrem Glauben an die gute Sache, ihrem unermüdlichen Einsatz über 25 Jahre, ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Mut sind heute alle AWO-Einrichtungen in Veitshöchheim beliebt, modern und bunt."

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