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Gemeinderat lehnt SPD-Antrag auf weiteres Parkverbot in der Friedhofstraße ab

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Gemeinderat lehnt SPD-Antrag auf weiteres Parkverbot in der Friedhofstraße ab

Die SPD-Fraktion brachte zum Haushalt 2016 vor, dass in der Friedhofstraße ein Begegnungsverkehr mit den Bussen des öffentlichen Nahverkehrs sowie Lastkraftwagen durch parkende Autos nicht möglich sei. Sie beantragte dies durch geregelte Parkmöglichkeiten sicherzustellen.

Die Angelegenheit war nun Thema in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstagabend.

Nach der Stellungnahme der Verwaltung ist auf der Südseite der Straße von der Kreuzung Thüngersheimer Straße auf einer Länge von ca. 20 Meter ein eingeschränktes Halteverbot (VZ 286) angeordnet (siehe Foto). Grund dieser Verkehrsbeschränkung sei ein Antrag des Müllabfuhrzweckverbandes vom September 2001 gewesen.
Um in der Friedhofstraße den beantragten „Begegnungsverkehr“ zu gewährleisten, müsste laut Verwaltung das bestehende Halteverbot bis zur Herrnstraße erweitert werden.
Auf Grund der Sichtverhältnisse und der relativ kurzen Straßenstrecke könne eine
Verbesserung der Verkehrssituation schon dadurch erreicht werden, dass das
bestehende eingeschränkte Halteverbot in östliche Richtung geringfügig um etwa 15 Meter erweitert wird. Dadurch würde nur geringer Parkraum (3 Stellplätze) entfallen und die Verkehrsproblematik minimiert.

Über den Vorschlag der SPD regte sich Rosa Wittstadt (UWG) als betroffene Anliegerin auf. Die Friedhofstraße sei eine der meist frequentiertesten Straßen im Ort. Es würde dann nicht nur schneller gefahren, es würden dann den Anliegern auch Parkplätze fehlen, für die sie einen Bestandschutz geltend machte.

Ihr zur Seite sprang Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte). Man müsse nicht alles reglementieren, meinte er, denn die Müllfahrzeuge und auch Rettungsfahrzeuge kämen durch. Er plädierte dafür, es so zu belassen.

Die gegenteilige Meinung vertrat Ute Schnapp (SPD), selbst Anliegerin. Es würden sich schon früh um sieben Uhr Busse, Fahrzeuge von Team Orange und LKWs begegnen. Es sei wirklich sehr eng, dass alle aneinander vorbeikommen.

Marlene Goßmann (SPD), fand den Verwaltungsvorschlag gut, das Parkverbot auf der Südseite um 15 Meter zu verlängern.

Marc Zenner (CSU) sprach von einem Scheinkompromiss, der nicht viel bringe, außer dass drei Stellplätze wegfielen.

Bei der Abstimmung sprachen sich nur vier Ratsmitglieder für eine Verlängerung des Parkverbotes um 15 Meter aus, so dass es bei der bisherigen Regelung ohne Änderung bleibt.

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