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Der griechische Vollblut-Gastronom Theo hat nun nach 36jährigem Wirken in Veitshöchheim in Würzburg ein neues Domizil gefunden

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Theo freut sich mit seinem Team an seiner neuen Wirkungsstätte "Theo's Wasserhäusle" in Würzburg-Zellerau besonders auch über Gäste aus Veitshöchheim, wo er 36 Jahre lang gastronomisch erfolgreich tätig war.

Theo freut sich mit seinem Team an seiner neuen Wirkungsstätte "Theo's Wasserhäusle" in Würzburg-Zellerau besonders auch über Gäste aus Veitshöchheim, wo er 36 Jahre lang gastronomisch erfolgreich tätig war.

36 Jahre lang war "Bei Theo" in der großen Veitshöchheimer Gastronomie-Landschaft eine gute Adressse, schätzten Hunderte von Stammgästen nicht nur Theos in großen Portionen servierten griechisch-mediterranen Speisen, sondern auch seine freundschaftliche Art, wie er seine Gäste mit Handschlag und einem Ouzo begrüßte.

20 Jahre führte der Grieche erfolgreich die Vereinsgaststätte des Sportvereins in der Gartensiedlung und seit 2000 die Alte Fähre in der Oberen Maingasse im Altort, die er dann Ende Februar dieses Jahres wegen Eigenbedarf des Eigentümers räumen musste.

Er hat nun zusammen mit seiner Tochter Polyxeni Gkorogia in der Zellerau in Würzburg an den Mainwiesen ein neues Domizil gefunden, das den alten Gasthausnamen "Wasserhäusle" aufgreifend, nun unter "Theo's Wasserhäusle" in der Mainaustraße 34 firmiert und direkt an den Sportplatz des FV Würzburg und an den Radweg Würzburg-Zell angrenzt.

Theo mit Tochter in seinen neuen einladenden Gasträumen.
Theo mit Tochter in seinen neuen einladenden Gasträumen.

Theo mit Tochter in seinen neuen einladenden Gasträumen.

Das alte "Wasserhäusle" hat er mit einem größeren sechsstelligen Betrag dank eines großzügigen Kredits der Distelhäuser-Brauerei innen und außen grundlegend saniert. In den schön und einladend gestalteten Innenräumen haben 110 Gäste Platz. Die Speisekarte ist in etwa dieselbe wie zuvor auch in Veitshöchheim u.a. mit Theos begehrten "Chefteller" geblieben.

Der griechische Vollblut-Gastronom Theo hat nun nach 36jährigem Wirken in Veitshöchheim in Würzburg ein neues Domizil gefunden
Der griechische Vollblut-Gastronom Theo hat nun nach 36jährigem Wirken in Veitshöchheim in Würzburg ein neues Domizil gefunden
Der griechische Vollblut-Gastronom Theo hat nun nach 36jährigem Wirken in Veitshöchheim in Würzburg ein neues Domizil gefunden

Eine wahre Goldgrube scheint für Theo und seine Tochter jedoch im Sommer der herrliche, 320 Sitzplätze aufweisende Biergarten mit seinem tollen Baumbestand zu werden, der sehr zur Freude von Theo und seiner Tochter bereits restlos gefüllt war. Hier ist auch ein direkter Zugang vom vorbeiführenden überregionalen Mainradweg.

Gleichwohl bekennt der Vollblut-Gastronom mit Wehmüt in den Augen, dass er sehr gerne weiter in Veitshöchheim geblieben wäre, denn Veitshöchheim sei zu seiner zweiten Heimat geworden, wo er sich sehr wohl fühlte. Er habe aber leider kein geeignetes gastronomisches Nachfolge-Objekt finden können.

Er fühle sich aber nach wie vor sehr mit Veitshöchheim verbunden und bleibe ein Veitshöchheimer. So erledige er hier seine Bankgeschäfte und komme mit seiner Partnerin, deren Sohn das Restaurant "La Gondola" an der Mainlände hat, häufig zum Kaffeetrinken nach hier. Wenn er dann über die Kirchstraße laufe, komme er laufend mit Bekannten ins Gespräch, was er sehr schätze. Es ist ihm ein Anliegen, allen Veitshöchheimern für ihre jahrelange Treue zu danken. Viele würden nun auch zu ihm ins Wasserhäusle kommen. Für ihn war es auch keine Frage, bei der Sanierung seines neuen Restaurants ausschließlich Firman aus Veitshöchheim zu beauftragen.

Der heute 73jährige war 1972 als Gastarbeiter von Griechenland nach Würzburg gekommen, führte dann sechs Jahre lang in Grombühl ein griechisches Restaurant, das er schon "Bei Theo" genannt hatte, ehe er dann 1978 zwei Jahre zurück nach Griechenland musste, um seinen Wehrdienst abzuleisten.

Wie er sagt, ist er noch heute dem damaligen Sportvereinsvorsitzenden Bernhard Schlereth und dessen schon längst verstorbenem Finanzvorstand Robert Mayer sehr dankbar, dass die beiden ihm 1980 nach seiner Rückkehr aus Griechenland die Vereinsgaststätte des SVV in der Gartensiedlung angeboten haben, die er dann 20 Jahre lang erfolgreich führte. Obwohl er, wie er rückblickend sagt, die Finanzen des SVV allein durch die Provision an seinem gewaltigen Bierumsatz von 1200 Hektolitern im Jahr aufbesserte, seien dann leider im Jahr 2000 die Verhandlungen zur Verlängerung des Pachtvertrages an den nach seiner Meinung zu hohen Vorstellungen des damaligen Vorstandes gescheitert, was er noch heute sehr bedauert. Mit der "Alten Fähre" im Altort habe er damals dann sehr zur Freude seiner Stammgäste jedoch ein adäquates Lokal bekommen, mit dem er ebenfalls sehr zufrieden gewesen sei.

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