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Abwasserzweckverband Maintal Würzburg investierte 102.000 Euro in den Unterhalt der Veitshöchheimer Kläranlage

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

1970 nahm das auf 22.000 Einwohnergleichwerte ausgelegte Klärwerk mit biologischer Nachreinigung seinen Betrieb auf. 1981 fand eine erste Erweiterung des Klärwerks mit Kosten von 1,3 Millionen Mark ihren Abschluss. Im Mai 2001 konnte der für die Abwasserreinigung in den Gemeinden Veitshöchheim und Margetshöchheim zuständige Zweckverband Maintal Würzburg die Einweihung einer hochmodernen Kläranlage mit innovativer elektronischer Prozessleittechnik (bayernweit Referenzanlage), optimaler Wasserreinigung und Energienutzung sowie äußerst wirtschaftlichen Betriebsabläufen mit Kosten von 8,5 Millionen Euro feiern. Von der Altanlage an gleicher Stelle aus dem Jahr 1968 war auf dem 9.082 Quadratmeter großen Betriebsgrundstück bis auf den Faulturm fast nichts mehr übrig geblieben.  2009 wurden 236.000 Euro in den Neubau eines Edelstahl-Pufferbehälters zur Speicherung von stark belastetem Filtratwasser aus der Schlammentwässerung investiert und im Dezember 2012 für 55.000 Euro die Prozessleittechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Nunmehr musste der Zweckverband 57.000 Euro in die Erneuerung des Belüftungssystems der beiden Belebungsbecken und 45.000 Euro in die Sanierung des Faulturmbauwerks investieren.

1970 nahm das auf 22.000 Einwohnergleichwerte ausgelegte Klärwerk mit biologischer Nachreinigung seinen Betrieb auf. 1981 fand eine erste Erweiterung des Klärwerks mit Kosten von 1,3 Millionen Mark ihren Abschluss. Im Mai 2001 konnte der für die Abwasserreinigung in den Gemeinden Veitshöchheim und Margetshöchheim zuständige Zweckverband Maintal Würzburg die Einweihung einer hochmodernen Kläranlage mit innovativer elektronischer Prozessleittechnik (bayernweit Referenzanlage), optimaler Wasserreinigung und Energienutzung sowie äußerst wirtschaftlichen Betriebsabläufen mit Kosten von 8,5 Millionen Euro feiern. Von der Altanlage an gleicher Stelle aus dem Jahr 1968 war auf dem 9.082 Quadratmeter großen Betriebsgrundstück bis auf den Faulturm fast nichts mehr übrig geblieben. 2009 wurden 236.000 Euro in den Neubau eines Edelstahl-Pufferbehälters zur Speicherung von stark belastetem Filtratwasser aus der Schlammentwässerung investiert und im Dezember 2012 für 55.000 Euro die Prozessleittechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Nunmehr musste der Zweckverband 57.000 Euro in die Erneuerung des Belüftungssystems der beiden Belebungsbecken und 45.000 Euro in die Sanierung des Faulturmbauwerks investieren.

Erneuerung des Belüftungssystems der beiden Belebungsbecken

Nach 15 Jahren Betrieb mussten die beiden Belebungsbecken gereinigt werden. Dabei wurde während der Dauer der Reinigungsarbeiten die Kläranlage in einem „einstraßigen“ Betrieb der Belebungsbecken (im Bild) gefahren, während dessen im anderen leeren Becken die Montage erfolgte. Dies war nach den Feststellungen des  Tiefbauingenieurs der Gemeinde Jürgen Hardecker aus wasserrechtlicher Sicht möglich, da die Reinigungsleistung der Kläranlage rechnerisch nachweisbar war.

Nach 15 Jahren Betrieb mussten die beiden Belebungsbecken gereinigt werden. Dabei wurde während der Dauer der Reinigungsarbeiten die Kläranlage in einem „einstraßigen“ Betrieb der Belebungsbecken (im Bild) gefahren, während dessen im anderen leeren Becken die Montage erfolgte. Dies war nach den Feststellungen des Tiefbauingenieurs der Gemeinde Jürgen Hardecker aus wasserrechtlicher Sicht möglich, da die Reinigungsleistung der Kläranlage rechnerisch nachweisbar war.

In diesem Zusammenhang bot es sich an, nach der notwendigen vollständigen Leerung der Becken die bestehende Belüftungsanlage über Rohrbelüfter der Firma Passavant Intech GmbH in den beiden Becken auf ein effizienteres System in Form von Plattenbelüftern der Firma Messner umzurüsten.

Die Verbandsversammlung hatte daher einstimmig der Erneuerung des Belüftungssystems der beiden Belebungsbecken zugestimmt und Bürgermeister Jürgen Götz als Vorsitzenden ermächtigt, die Fa. Rudolf Messner Umwelttechnik AG in Adelsdorf mit den 57.000 Euro teuren Arbeiten zu beauftragen.

Etwa zwei Drittel des jährlichen Kläranlagen-Stromverbrauchs von 338.000 kWh mit Kosten von 63.000 Euro entstehen nämlich laut Hardecker in der Belebung. Wie seine Recherchen in vergleichbaren Kläranlagen mit umgerüstetem System ergaben, lagen die Stromeinsparungen dort durch die Umrüstung zwischen 15 und 35 Prozent, was für die Veitshöchheimer Kläranlage eine Einsparung von 9.500 bis 22.000 Euro jährlich bedeuten würde.

Der Umbau hätte sich danach im günstigsten Fall bereits in drei, spätestens jedoch in sechs Jahren amortisiert. Der Hersteller gehe von einer Nutzungsdauer von 20 Jahren aus.

Da die Plattenbelüfter auf der Beckensohle fest montiert werden, entfällt künftig der derzeitige halbjährige Reinigungsaufwand. Beide Becken sind jetzt nur noch alle fünf Jahre zu reinigen.
Da die Plattenbelüfter auf der Beckensohle fest montiert werden, entfällt künftig der derzeitige halbjährige Reinigungsaufwand. Beide Becken sind jetzt nur noch alle fünf Jahre zu reinigen.

Da die Plattenbelüfter auf der Beckensohle fest montiert werden, entfällt künftig der derzeitige halbjährige Reinigungsaufwand. Beide Becken sind jetzt nur noch alle fünf Jahre zu reinigen.

Abwasserzweckverband Maintal Würzburg investierte 102.000 Euro in den Unterhalt der Veitshöchheimer Kläranlage
Abwasserzweckverband Maintal Würzburg investierte 102.000 Euro in den Unterhalt der Veitshöchheimer Kläranlage
Abwasserzweckverband Maintal Würzburg investierte 102.000 Euro in den Unterhalt der Veitshöchheimer Kläranlage
Hinzukommt künftig der Wegfall der im Moment notwendigen Erneuerung der Bioflex-Mebrane der Rohrbelüfter für  5.000 Euro, die zuletzt im März 2011 ausgetauscht wurden.

Hinzukommt künftig der Wegfall der im Moment notwendigen Erneuerung der Bioflex-Mebrane der Rohrbelüfter für 5.000 Euro, die zuletzt im März 2011 ausgetauscht wurden.

Sanierung des Faulturmbauwerks

Vor kurzem abgeschlossen werden konnten die 45.000 Euro teuren Betonsanierungsarbeiten am Faulturmbauwerk durch die beauftragte Firma Kraemer GmbH, Betontrenntechnik und Bausanierung in Würzburg. Das Faulturmbauwerk ist eines der ältesten Gebäude auf der Kläranlage, das Ende der 60er Jahre errichtet wurde. Es wies undichte Bauwerksfugen, lose und abgeplatzte Betonstellen mit teilweise freiliegender Bewehrung im Faulturmablaufschacht, im Vorschacht und im Zwischenraum der Schächte im Gebäudeinneren sowie poröse und vermooste Oberflächen insbesondere auf der Betonkrone des Faulturms auf. Zudem lief das Niederschlagswasser aufgrund des fehlenden Gefälles auf der obersten Betondecke nicht ab, was zur Pfützenbildung auch im Bereich der Fugen führte. Das Bauwerk musste deshalb dringend  betontechnisch saniert werden.
Vor kurzem abgeschlossen werden konnten die 45.000 Euro teuren Betonsanierungsarbeiten am Faulturmbauwerk durch die beauftragte Firma Kraemer GmbH, Betontrenntechnik und Bausanierung in Würzburg. Das Faulturmbauwerk ist eines der ältesten Gebäude auf der Kläranlage, das Ende der 60er Jahre errichtet wurde. Es wies undichte Bauwerksfugen, lose und abgeplatzte Betonstellen mit teilweise freiliegender Bewehrung im Faulturmablaufschacht, im Vorschacht und im Zwischenraum der Schächte im Gebäudeinneren sowie poröse und vermooste Oberflächen insbesondere auf der Betonkrone des Faulturms auf. Zudem lief das Niederschlagswasser aufgrund des fehlenden Gefälles auf der obersten Betondecke nicht ab, was zur Pfützenbildung auch im Bereich der Fugen führte. Das Bauwerk musste deshalb dringend  betontechnisch saniert werden.
Vor kurzem abgeschlossen werden konnten die 45.000 Euro teuren Betonsanierungsarbeiten am Faulturmbauwerk durch die beauftragte Firma Kraemer GmbH, Betontrenntechnik und Bausanierung in Würzburg. Das Faulturmbauwerk ist eines der ältesten Gebäude auf der Kläranlage, das Ende der 60er Jahre errichtet wurde. Es wies undichte Bauwerksfugen, lose und abgeplatzte Betonstellen mit teilweise freiliegender Bewehrung im Faulturmablaufschacht, im Vorschacht und im Zwischenraum der Schächte im Gebäudeinneren sowie poröse und vermooste Oberflächen insbesondere auf der Betonkrone des Faulturms auf. Zudem lief das Niederschlagswasser aufgrund des fehlenden Gefälles auf der obersten Betondecke nicht ab, was zur Pfützenbildung auch im Bereich der Fugen führte. Das Bauwerk musste deshalb dringend  betontechnisch saniert werden.

Vor kurzem abgeschlossen werden konnten die 45.000 Euro teuren Betonsanierungsarbeiten am Faulturmbauwerk durch die beauftragte Firma Kraemer GmbH, Betontrenntechnik und Bausanierung in Würzburg. Das Faulturmbauwerk ist eines der ältesten Gebäude auf der Kläranlage, das Ende der 60er Jahre errichtet wurde. Es wies undichte Bauwerksfugen, lose und abgeplatzte Betonstellen mit teilweise freiliegender Bewehrung im Faulturmablaufschacht, im Vorschacht und im Zwischenraum der Schächte im Gebäudeinneren sowie poröse und vermooste Oberflächen insbesondere auf der Betonkrone des Faulturms auf. Zudem lief das Niederschlagswasser aufgrund des fehlenden Gefälles auf der obersten Betondecke nicht ab, was zur Pfützenbildung auch im Bereich der Fugen führte. Das Bauwerk musste deshalb dringend betontechnisch saniert werden.

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