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Äußerst erfolgreiche Althandy-Sammelaktion des Gymnasiums Veitshöchheim für ein örtliches Umweltprojekt des Landesbundes für Vogelschutz

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Jede Menge "Schubladen-Gruftis" hortete die Q 11 des Gymnasiums Veitshöchheim bei ihrer im Winter 2015 gestarteten Handy-Sammel-Aktion in Kooperation mit dem Klimaschutzmanager der Gemeinde an verschiedenen Stellen.

Jede Menge "Schubladen-Gruftis" hortete die Q 11 des Gymnasiums Veitshöchheim bei ihrer im Winter 2015 gestarteten Handy-Sammel-Aktion in Kooperation mit dem Klimaschutzmanager der Gemeinde an verschiedenen Stellen.

Früher treuer Begleiter, heute verlassen auf dem Dachboden oder in einer dunklen Schublade – ein Schicksal, das viele Althandys hierzulande teilen. Erfreut zeigten sich deshalb 15 Schüler der Q 11 des Gymnasium Veitshöchheim über das Ergebnis ihrer Sammelaktion: 246 Handys wurden abgegeben. Mit dem Erlös bauen die Schüler Nistkästen.

An sechs Standorten im Ort stellten die Gymnasiasten Sammelboxen der Organisation „Happy Handy“ auf. Unterstützung gab es von der Gemeinde Veitshöchheim. „Es ist klasse, dass die Aktion so gut angenommen wurde“ freute sich Lehrerin Beate Hofstetter. Abgegeben wurden neben alten Handys auch Smartphones und sogar ein Tablet – vergütet jeweils mit einem Euro.

In Zusammenarbeit mit der Mittelschule wollen die Schüler nun in Eigenregie Nistkästen für Vögel und Fledermäuse bauen. „Der Landesbund für Vogelschutz hat sich sofort bereit erklärt, uns dabei zu unterstützen“, sagte Hofstetter. Die Kästen realisieren die Schüler in Handarbeit nach einer Anleitung.

Die Sicherung, die Wiederverwendung und der Abbau von Ressourcen war darüber hinaus das Thema eines Vortrags, den das P-Seminar im Würzburger Fraunhofer-Institut besuchte. Prof. Dr. Gerhard Sextl, Vorsitzender des Instituts, referierte unter anderem über Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen bei der Rohstoffgewinnung.

Als problematisch bezeichnete der Professor im Zusammenhang mit der Sammelaktion die Tatsache, dass sich viele Elemente eines Handys, beispielsweise seltene Erden, momentan nicht recyceln lassen. Die Lösung sieht Sextl in „der Entkopplung des Ressourcenverbrauchs durch Schlüsseltechnologien wie Nano-Technologien, Neu-Materialien, Design, Biotechnologien und Photonik“.

Besuch bekamen die Schüler außerdem vom gemeindlichen Klimaschutzmanager Jan Speth. Anhand konkreter Beispiele berichtete der 29-jährige überseine Arbeit und schilderte die Maßnahmen der Gemeinde Veitshöchheim zum Klimaschutz. „Mir war es wichtig zu vermitteln, dass jeder einzelne schon mit kleinen Schritten einen Beitrag gegen den Ressourcenverbrauch leisten kann“, so Speth.

Äußerst erfolgreiche Althandy-Sammelaktion des Gymnasiums Veitshöchheim für ein örtliches Umweltprojekt des Landesbundes für Vogelschutz

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