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Neues Verkehrskonzept für das Veitshöchheimer Ortszentrum: Agenda21-Arbeitskreis möchte eingebunden werden

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Die AGENDA21 hat laut Manfred Hohmeier das Thema bis nach der Infoveranstaltung zurückgestellt. Die AGENDA ist aus seiner Sicht das ideale Gremium die verschiedenen Meinungen zu sammeln und zu diskutieren, da sie parteilich auch unabhängig orientiert ist. Ziel sei es, eine Position zu entwickeln, die dann an den Gemeinderat gegeben wird. Daher ist es nach seinen Worten wichtig, in die weitere Zeitplanung eingebunden zu werden.

Zuletzt hatte der Agenda21-Arbeitskreis hierzu als Ergebnisse des AK Verkehr folgenden Vorschlag unterbreitet (am 21. November 2013 auf Veitshöchheim News veröffentlicht):

Zahlreichen interessierten Bürgern und den Bürgermeisterkandidaten der CSU und der SPD wurden die Ergebnisse des Agenda 21 Arbeitskreises Verkehr in Veitshöchheim vorgestellt. Der Agenda 21-Beauftragte Holger Keß betonte, dass die Einzelthemen ineinandergreifend diskutiert und realisiert werden müssen. Nur so könne die Verkehrssituation in Veitshöchheim mit einem motorisierten Individualverkehr im Binnenverkehr mit über 51 Prozent und Mitfahrern von über 12 Prozent verändert werden. Die ersten Konzepte des Agenda 21-Arbeitskreises wurden durch den Veitshöchheimer Klimaschutzmanager Jochen Spieß weiter verfeinert, so dass es möglich ist, Verkehrsexperten mit konkreten Zielformulierungen für Umsetzungsstudien zu beauftragen.

Dies sehen auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Jürgen Götz und Ute Schnapp als sinnvoll an, um im Gemeinderat eine entsprechende Diskussion auszulösen.

Sperrung Altort außerhalb der Geschäftszeiten

Über 3050 Kraftfahrzeuge pro Tag durchfahren den Altort. Um einer wirklichen Verkehrsberuhigung hier näherzukommen, wird vorgeschlagen:

  • eine Sperrung am Wochenende für den Individualverkehr
  • durch versenkbare Poller zwischen Unterer Maingasse und beginnendem Pflaster in der Würzburger Straße
  • an Samstagen, Sonntagen (samstags ab 13.00 Uhr bis montags 6.00 Uhr) und Feiertagen sowie über Nacht (z.B. ab 20.00 bis 6.00 Uhr)

Beide Standorte bieten sich an, da hier keine Sackgassensituationen entstehen und der motorisierte Individualverkehr zu möglichen Parkplätzen weitergeleitet werden kann.

In den Sperrzeiten ist vor allem auch das Verkehrsaufkommen des Lieferverkehrs unkritisch, so dass Umleitungsstrecken nicht belastet werden.

Eine Planungsvariante von LWG-Studenten besteht, darin den Kirchplatz aufzuweiten und als Einheit mit Rathausinnenhof zu gestalten

Während der üblichen Geschäftszeiten sowie für den ÖPNV ist die Ortsdurchfahrt immer möglich.

Für Hotelgäste und Anwohner kann eine individuelle (z.B. Mobiltelefon-gestützte) Pollersteuerung geschaffen werden.

Somit können sowohl die Interessen des Einzelhandels erhalten werden, aber auch noch neue Qualitäten durch die Verkehrsberuhigung für Touristen, aber auch die örtliche Gastronomie geschaffen werden.

Sukzessive werden die weiteren Elemente einer innovativen Verkehrsentwicklung aufgebaut, um den motorisierten Individualverkehr weiter zu reduzieren.

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