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MP-Serie Heimat hat Zukunft in Veitshöchheim - Veitshöchheimer Synagoge mit Jüdischem Kulturmuseum - Bundesweit bekannt durch Genisaforschung

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Tradition haben in Veitshöchheim die alljährlichen Konzerte im Synagogenhof - Der Chor "Menora" aus Zuwandern aus der ehemaligen Sowjetunion der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gestaltet in der Synagoge im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte ein abwechslungsreiches und vor allem auch sehr emotionales Programm - Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Martina Edelmann
Tradition haben in Veitshöchheim die alljährlichen Konzerte im Synagogenhof - Der Chor "Menora" aus Zuwandern aus der ehemaligen Sowjetunion der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gestaltet in der Synagoge im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte ein abwechslungsreiches und vor allem auch sehr emotionales Programm - Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Martina Edelmann
Tradition haben in Veitshöchheim die alljährlichen Konzerte im Synagogenhof - Der Chor "Menora" aus Zuwandern aus der ehemaligen Sowjetunion der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gestaltet in der Synagoge im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte ein abwechslungsreiches und vor allem auch sehr emotionales Programm - Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Martina Edelmann
Tradition haben in Veitshöchheim die alljährlichen Konzerte im Synagogenhof - Der Chor "Menora" aus Zuwandern aus der ehemaligen Sowjetunion der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gestaltet in der Synagoge im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte ein abwechslungsreiches und vor allem auch sehr emotionales Programm - Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Martina Edelmann

Tradition haben in Veitshöchheim die alljährlichen Konzerte im Synagogenhof - Der Chor "Menora" aus Zuwandern aus der ehemaligen Sowjetunion der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gestaltet in der Synagoge im Rahmen der Veitshöchheimer Sommerkonzerte ein abwechslungsreiches und vor allem auch sehr emotionales Programm - Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Martina Edelmann

Auch kulturelle Vielfalt trägt viel dazu bei, einen Ort lebenswert und zur Heimat zu machen. Dieser Aspekt ist heute weiterer Schwerpunkt des Blogs. Die Synagoge mit dem Jüdischen Kulturmuseum ist bundesweit für ihre „Genisa“-Forschung bekannt.

Einem glücklichen Zufall war es zu verdanken, dass die Synagoge in Veitshöchheim wieder als orthodoxes Gotteshaus in altem Glanz erstrahlt, und der Ort somit eine überregional bedeutende Museumsanlage hat, deren Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen.

Ursprünglich sollte das jahrelang auch von der Feuerwehr genutzte Baudenkmal als Galerie modernisiert werden. Bei Fundamentarbeiten im März 1986 kamen im Geröll die Keupersandstein-Säulenfragmente einer Lesekanzel und eines Thora-Schreins zu tage. Bei weiteren Bauarbeiten über dem Betsaal stieß man auf sogenante "Genisa"-Funde. Im Judentum dürfen Texte, auf denen der Namen Gottes zu lesen ist, nicht einfach weggeworfen werden. Daran hielt man sich bis ins 20. Jahrhundert auch in vielen Gemeinden Unterfrankens. Religiöse Schriften, die nicht mehr in Gebrauch waren, wurden in den Dachböden der Synagogen aufbewahrt. Als „Genisa“ bezeichnet man also Orte, in denen alten Gebetsbücher abgelegt wurden.

Bei den Funden in Veitshöchheim ergriff die Gemeinde die Chance, das geistige Innenleben einer jüdischen Gemeinde über mehr als 200 Jahre hinweg zu dokumentieren. 1994 wurde nach jahrelangen wissenschaftlichen Arbeiten die Gesamtanlage mit Synagogengebäude, Genisa-Museum und Seminar- und Archivgebäude eingeweiht (alle Fotos: Dieter Gürz).

Über die Genisa-Funde in Veitshöchheim zeigte auch das Bayerische Fernsehen einen Bericht: Hier kommen Sie zur Sendung "Schatzsuche auf dem Dachboden".

Ein Museum in authentischer Umgebung: Kulturreferentin, Forscherin und Historikerin Dr. Martina Edelmann über den besonderen Reiz des Jüdischen Museums in Veitshöchheim (Video: Catharina Hettiger).

In jüdischen Haushalten gab es nicht nur Gebetbücher, sondern auch viel weltliche Literatur: Martina Edelmann über die Genisa-Funde (Video: Catharina Hettiger).

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